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garfield36

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11

Tuesday, October 13th 2009, 5:57pm

Vergleich des Eizo Foris FX2431-BK mit dem Eizo S2431WH-GY

Habe wie viele andere den Test des Forix FX2431-BK erwartet. Habe dann einen Vergleich mit dem S2431WH-GY gezogen.
Hierbei schneidet für mich der S2431WH-GY besser ab. Die bessere Wertung des Foris FX2431-BK bezüglich der Spieletauglichkeit verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Die Helligkeitsverteilung des Foris ist schlechter als beim S2431WH-GY, was ihn nach meinem Erachten unatraktiver gegenüber dem älteren Gerät macht.
Bei uns in Wien beträgt die Preisdifferenz ca. € 160.-, zugunsten des älteren Gerätes.
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vanhalen

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12

Tuesday, October 13th 2009, 7:41pm

Was ich mal noch wissen würde, ist es notwendig den inf.Treiber für den Monitor zu installieren bzw, für was ist das sinnvoll? Unter welchem Betriebssystem habt ihr den Foris eigentlich getestet? Das bezieht sich darauf weil keine inf. für Windows 7 verfügbar ist, nur für alle anderen Windows Vorgängerversionen bis frühstens 2000.



Danke
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13

Tuesday, October 13th 2009, 7:53pm

Leider wurde weder der Bild in Bild als auch der Bild neben Bild Modus getestet.
Sollten diese Modi vernünftig umgesetzt worden sein, insbesondere die allgegenwärtige "nur ein digitaler und ein analoger Anschluss Begrenzung" endlich der Vergangenheit angehören, so bekäme dieser Monitor sicherlich ein weiteres Kaufargument.

Von der Farbwiedergabequalität bin ich enttäuscht. Es scheint dabei auch eine größere Serienstreuung mit einzufliessen. Die japanischen Foren sind im Moment nicht begeistert von Eizo. Der geringe Blauanteil ist möglicherweise nur bei diesem Testgerät so zu finden.
Das OSD, die Software und das Qualitätsmanagement sind zwar weiterhin gut, doch setzt man mitunter mehr auf billigere oder überaltete Bauteilkomponenten.
Der Displayport hätte eigentlich sein müssen. Der europäische Markt wird dazu meist 1/2 bis 3/4 Jahr später beliefert als das Mutterland.

Der gesamte Test zeigt doch einen sehr zwiespältigen Eindruck. Die Ergonomie (Pivot, gute Verstellbarkeit) ist dürftig. Anschlussvielfalt ist gegeben aber dann doch für den Gamer, der möglicherweise den Through Modus nutzt, auf HDMI begrenzt.
Eine weitere Frage blieb dazu ebenfalls offen. Geht der Monitor bei HDMI Anschluss grundsätzlich vom Videolevel aus?

Für mich bisher sehr positiv: Gute bis sehr gute Skalierung, Entspiegelung, 1920x1200 nativ, Judderfreiheit hohe LUT intern und extern , farb- bzw. profilstabil zumindest beim Testgerät, Netzschalter.
Negativ: Kein Widegamutmonitor im üblichen Sinn (neuere LEDs fehlen), die oben genannten Punkte,
eine 10 bit externe LUT kann nur mit HDMI 1.3 genutzt werden, und auch nur wenn der HDMI Eingang und die Treiber PC Level erlauben. Fehlender Displayport läßt auf Videolevel schliessen.

This post has been edited 1 times, last edit by "ScoutX" (Oct 13th 2009, 8:05pm)

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derGhostrider

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14

Tuesday, October 13th 2009, 8:48pm

Den Artikel zum Thema Inputlag habe ich gelesen. Ich habe auch einen weiteren Artikel auf einer anderen Seite gelesen, bei dem Tests mit einer 1000FPS-Kamera gemacht wurden und die komplette Kette von Maus über das Spiel selbst bis zur Grafikausgabe auf Verzögerung untersucht wurde.

»If we do consider a 100ms threshold as valid, then based on our numbers from TF2 it is clear that we would end up in the >100ms input lag range with a monitor that adds more than 20ms of lag.«


Zwei Sachen zu dem Artikel, den ich auch kenne:
Dort wurde viel vermutet und wenig genau gemessen. Außerdem haben die erstmalig den gleichen Begriff für etwas vollkommen anderes benutzt. Die sagen "Input Lag" und meinen: "Gesamtverzögerung von Eingabe bis zur Ausgabe". Dabei wird der Monitor selbst nicht großartig (gar nicht) genauer untersucht.

Deren Artikel kannst Du als Zusatz ansehen, mußt dabei aber immer bedenken, daß sie die Verzögerungen der Eingabegeräte, der Signal- und Befehlsbearbeitung im PC sowie der menschlichen Reaktionszeit als Schwerpunkt gewählt haben. Es geht bei denen um alle möglichen Verzögerungen, die nichts mit dem (eigentlichen) Input Lag, also dem "Input Lag" eines Monitors zu tun haben. Ganz so platt kann man deren Aussage da auch nicht annehmen: "Oh, dann werden es 100ms, das ist ja fürchterlich!"
Sieh es doch andersherum: Wenn 80ms bereits durch andere Geräte erzeugt werden, dann bringt der Monitor mit ~20ms (wenn man diesen Wert nun mal als exakt ansehen würde) lediglich eine Differenz von zusätzlichen 25% des Lags. Er ist also nichtmal für die Größenordnung entscheidend, sondern nur ein Faktor von vielen.

Quoted

Der Inputlag ist natürlich abhängig vom Spiel/wie schnell die Grafikkarte rendern kann (FPS).

Das ist falsch. Der Input Lag eines Monitors ist immer konstant, solange man keine Einstellungen am Monitor verändert (Zusätzliche Skalierungen oder Bildverbesserungen). Dem Monitor ist es für die Bildverarbeitungszeit vollkommen egal, ob die Grafikkarte 1fps, 10fps, 100fps oder 1000fps liefert. Die Zeit zwischen "Veränderung des Zugespielten Signals" bis "sichtbare Veränderung auf dem Monitor" ist davon unabhängig.

Du rechnest nun wieder in deren Terminologie. Wenn Du V-Sync aktivierst und der Monitor erst dann die Veränderung erhält, wenn das Bild komplett neu berechnet wurde, dann ist die Framerate natürlich nicht unwichtig. Aber auch nur bis 60fps in irgendeiner Form entscheidend.

Hier bei Prad ist mit "Input Lag", wie es auch sonst üblich ist, die Zeit gemeint, die von der Signalzuspielung zum Monitor vergeht, bis dieses Signal dargestellt wird.
Wie im Artikel beschrieben: Es wird das gesendete Signal abgegriffen und mit dem wechselnden Bildschirminhalt verglichen. Ob ZUVOR, also im PC selbst, 1ns, eine ms oder 1 Jahr Lag auftritt, ist bei der Beurteilung eines Monitors irrelevant und uninteressant. Das sind Werte, die nichts mit dem Monitor zu tun haben und diese muß man auch sauber trennen.

Quoted

Fallout 3 wurde getestet mit insgesamt 136 ms. Ich selbst habe auch FO3 gespielt und das Inputlag war tatsächlich zum davonlaufen. Zum Glück ist FO3 kein Shooter, sonst hätte ich das Spiel gleich in die Tonne getreten.

Der im Test genutzte 3007WFP wurde mit 16ms Verzögerung getestet. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass beim Foris nochmal 16ms dazukommen, naja...

Solange der Wert nicht mit SMTT, sondern mit der Stoppuhrmethode gemessen wurde, kann es durchaus sein, daß er tatsächlich sogar langsamer ist als der Foris.

Quoted

Im Bericht vom WUXi2 schreibt ihr weiterhin: »Die durchschnittliche Verzögerung von 2 fps liegt in einem für die meisten Benutzer akzeptablen Bereich und repräsentiert das Gros an Bildschirmen mit IPS- oder VA-Panel und einer Overdriveschaltung. Man sollte sich an der Stelle auch vor Augen halten, dass der NEC 2690WUXi2 kein ausgewiesener "Gamerbildschirm" ist.«

Was wäre denn, wenn er das wäre? Wären 2 Frames beim WUXi dann zu viel? Der Foris ist ein ausgewiesener Gamerbildschirm.

Hat der Foris ein ++ bei "Hardcoregamer" erhalten? Nein. Der Grund dafür ist ALLEIN der gemessene Input Lag.

Zum 10. Mal: Input Lag ist nicht das einzige Merkmal um einen Monitor für Spiele zu bewerten!
Es gibt mit sicherheit Monitore, die super schnell sind, aber für Spieler total ungeeignet - zumindest wesentlich weniger Spaß machen werden als z.B. der Foris.

Wenn es Dir NUR auf die Input Lag Werte ankommt, dann bist Du beim Foris einfach falsch. Wenn es Dir so wichtig ist, dann schaue doch nur nach diesem einem Wert, der kaum präzise nachmessbar ist, und kaufe allein danach ein Gerät. Problem gelöst.
Hier wird Dir niemand einreden, daß Du es anders machen solltest, oder daß der Foris für Dich nun der beste Monitor ist.

Quoted

Ich habe inzwischen schon so unglaublich viel zum Thema Inputlag gelesen, vor allem Userberichte. Die meisten finden 2 Frames definitiv zu viel, wohingegen alles bis zu einem Frame i.A. als voll Spieletauglich angesehen wird.

Die meisten, die angeblich den "input lag" testen, schließen zwei unterschiedliche Monitore nebeneinander an und stellen dann fest, daß der TFT dem CRT hinterherhinkt. Siehe z.B. das passende Video auf Wikipedia.
Das kann man noch so oft machen, dadurch wird es nicht richtiger!

Es wird auch viel geschrieben, wenn der Tag lang ist. Gerade zum Input Lag begegnen mir mehr Beiträge aus der Kategorie "glauben" als aus der Kategorie "wissen".
So habe ich auch schon Usermeinungen gelesen, die meinten, daß ein Monitor mit 12ms gemessenem Input Lag absolut Spiel-untauglich wäre und man unbedingt einen Monitor mit 6ms oder weniger hätte haben müssen. Das würde man sofort merken und wäre ein riesiger Unterschied.
Defakto habe ich im Input Lag Test bewiesen, daß es bei den alten Verfahren Fehler gab, die nicht nur die gemessenen Unterschiede, sondern auch die gemessenen Werte um ein vielfachen überschreiten und allein durch das An- und Abstöpseln der Grafikkarte eine Differenz von 16ms erreicht werden kann.

Und dennoch werden offensichtlich falsche Werte weiterhin gern als Referenz angenommen und bestätigt, daß man das natürlich sofort gemerkt hat.
Es gibt viele Leute, die das merken, was sie merken wollen. Auch ich bin davon nicht frei zu sprechen und so habe ich mich auch selbst in der Vergangenheit duch "gefühlte hohe Geschwindigkeit" täuschen lassen. Was besonders verwunderlich ist, wenn man dann objektiv nachmisst und eingestehen muß, daß es sogar langsamer ist anstatt schneller.
Niemand ist davor geschützt, das ist einfache Psychologie.

Quoted

Zum Thema Spieletauglichkeit mit Hinblick auf das Absaufen von Farben: Beinahe alle Spiele kann man Hell genug einstellen, sodass man wirklich alles sieht. Und wem das immernoch nicht reicht, für den gibts entsprechende Tools (Gamma Control). Damit sieht dann auch das dunkelste Eck so aus, als würde dort ein Flutscheinwerfer stehen und man übersieht kein Staubkorn mehr.

Diese Äußerung stimmt meiner weiter oben angedeuteten Theorie zu, daß Dir Bildqualität egal ist. Ich empfehle Dir daher Tests zu den entsprechenden Monitoren, die es ebenfalls hier auf Prad zu finden gibt. Dort hast Du dann Deinen minimalen Input Lag und mußt teilweise nachhelfen, damit etwas sichtbar wird. Mit all den negativen Folgen, die dazu gehören.
Der Foris spielt in einer anderen Kategorie.

------------------------------------

@canhalen
Der Foris wurde primär unter Windows Server 2008 getestet, teilweise auch unter Windows XP und Vista. Hier wurde nicht die inf installiert. Der Monitor wird vom Betriebssystem fehlerfrei erkannt. Gesonderte Treiber waren auch für die volle Funktionalität der Software nicht nötig (unter Vista / Server 2008 / 2008 R2).
MfG
Ghostrider
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Denis

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15

Tuesday, October 13th 2009, 8:53pm

Quoted

Negativ: Kein Widegamutmonitor im üblichen Sinn (neuere LEDs fehlen),

WCG ist ja für die Displayhersteller keine Norm, die sich grundsätzlich an einem Arbeitsfarbraum orientieren müßte. Die erreichbaren Farbraumabdeckungen sind aber bereits mit WCG-CCFL Hintegrundbeleuchtungen teils auf sehr hohem Niveau (ich habe den aktuellen Eizo Bericht noch nicht lesen können).

Quoted

eine 10 bit externe LUT kann nur mit HDMI 1.3 genutzt werden, und auch nur wenn der HDMI Eingang und die Treiber PC Level erlauben

Auch mit HDMI < 1.3 sind bis zu 12-Bit pro Kanal grundsätzlich möglich, allerdings nur mit entsprechendem Chroma-Subsampling (4:2:2), was (YCbCr) übrigens Videolevel impliziert. Daran scheitert eine entsprechende Zuspielung auf dem Papier also nicht. Die große Frage ist aber grundsätzlich, ob entsprechende Panels zum Einsatz kommen. Auch bei hochbittiger, externer Zuspielung u.a. über DisplayPort oder DeepColor Lösungen per HDMI => Eine Dithering-Stufe vor dem Panel ist meist die deutlich wahrscheinlichere Lösung (nutzen "herkömmliche" Displays mit entsprechend umfangreicher Elektronik ja auch).

Gruß

Denis
Gruß

Denis
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DoubleJ

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16

Tuesday, October 13th 2009, 9:22pm

@derGhostrider

Ich danke dir für deinen ausführlichen Beitrag. Es ist toll, dass du dir soviel Zeit nimmst.

Tatsächlich ist mir Bildqualität nicht egal, sonst hätte ich hier schon eine TN-Scherbe stehen und würde mich freuen, dass ich nur 300 statt 900 Euro ausgegeben habe (bzw. ausgeben werde). Ich verwende auch kein Gamma Control, lieber sehe ich etwas einen Tick später als mir das ganze Bild zu versauen. Davon mal abgesehen ist das sicherlich das Letzte, was einen guten Spieler ausmacht... Mit dem besten Monitor kann man nichts gegen Spieler ausrichten, die um ein vielfaches Zielsicherer sind als man selbst. Auch wenn bei ihnen vielleicht ein paar dunkle Farben auf dem 150€ TN-Panel absaufen.

Momentan habe ich zwei FP91GP mit MVA-Panel. Inputlag habe ich mit SMTT gemessen, zu 90% sehe ich 0 ms Unterschied zu einem CRT.
Ich frage mich, warum kein Hersteller MVA-Panel verbaut. NEC hat mit dem WMGX3 einen Test gestartet, der in einem erstklassigen Monitor endete, aber zu früh vom Markt genommen wurde. Warum ist bis Heute ja irgendwie noch nicht ganz klar (allgemeine QA probleme, Panelprobleme?). Dabei bietet MVA doch ein tolles Bild - bei minimalem Inputlag, wie mir meine Monitore zeigen.

Bei den aktuellen Angeboten auf dem Markt ist der Foris wohl noch das kleinste "Übel" (Der Preis allerdings ist nicht klein)... Vermutlich werde ich ihn einfach mal bestellen & testen.
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derGhostrider

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17

Tuesday, October 13th 2009, 9:25pm

Leider wurde weder der Bild in Bild als auch der Bild neben Bild Modus getestet.
Sollten diese Modi vernünftig umgesetzt worden sein, insbesondere die allgegenwärtige "nur ein digitaler und ein analoger Anschluss Begrenzung" endlich der Vergangenheit angehören, so bekäme dieser Monitor sicherlich ein weiteres Kaufargument.

Das ist so nicht ganz richtig. Der Artikel ist bereits jetzt recht lang geworden, aber es steht im Artikel folgender Absatz:

Quoted

Im PiP-Modus kann auch festgelegt werden, ob der Sound passend zum großen Bild, oder eben von der Quelle im kleinen Fenster wiedergegeben werden soll. Leider können bei den Picture-in-Picture Quellen nicht alle Videoquellen miteinander kombiniert werden. Die Beschränkung äußert sich so, dass eine Quelle vom Typ „PC“, also D-Sub oder DVI-D, mit einer der anderen Quellen der Typen „HDMI“ oder „Video“ kombiniert werden kann. PC + PC oder Video + Video geht also leider nicht. Da der DVI-Anschluss aber auch HDCP-Tauglich ist, gibt es genügend Varianten, die noch sinnvoll nutzbar sind. So lassen sich auch alle DVI-D Anschlüsse von PCs auf HDMI Adaptieren und somit im PiP-Modus benutzen.




Quoted

Von der Farbwiedergabequalität bin ich enttäuscht. Es scheint dabei auch eine größere Serienstreuung mit einzufliessen. Die japanischen Foren sind im Moment nicht begeistert von Eizo. Der geringe Blauanteil ist möglicherweise nur bei diesem Testgerät so zu finden.
Das OSD, die Software und das Qualitätsmanagement sind zwar weiterhin gut, doch setzt man mitunter mehr auf billigere oder überaltete Bauteilkomponenten.
Der Displayport hätte eigentlich sein müssen. Der europäische Markt wird dazu meist 1/2 bis 3/4 Jahr später beliefert als das Mutterland.

Es gibt einige Hersteller, die kein DisplayPort implementieren. Siehe auch die neuen WUXi2 von NEC.
Es ist schade, aber so ist es nunmal. Das dem EIZO anzulasten empfände ich als nicht optimal. NOCH ist es nicht zwingend, nur "wünschenswert". Zudem lässt sich jede Grafikkarte, egal ob DVI, HDMI oder DP vollkommen mühelos an DVI und HDMI anschließen. Ohne Qualitätsverlust, ohne Einschränkungen.

Quoted

Der gesamte Test zeigt doch einen sehr zwiespältigen Eindruck. Die Ergonomie (Pivot, gute Verstellbarkeit) ist dürftig. Anschlussvielfalt ist gegeben aber dann doch für den Gamer, der möglicherweise den Through Modus nutzt, auf HDMI begrenzt.
Eine weitere Frage blieb dazu ebenfalls offen. Geht der Monitor bei HDMI Anschluss grundsätzlich vom Videolevel aus?

Grundsätzlich ja, aber es lässt sich im OSD deaktivieren. Das ist sehr ausführlich im Handbuch beschrieben und leicht nachzulesen. Es gäbe noch viele andere Dinge, die man hätte nennen können, die ich auch ursprünglich im Test bringen wollte. Dann hätte der Test nun bestimmt 5 Seiten mehr, nur um Funktionen zu beschreiben, die ebenbürtig im Handbuch beschrieben sind.

Quoted

Für mich bisher sehr positiv: Gute bis sehr gute Skalierung, Entspiegelung, 1920x1200 nativ, Judderfreiheit hohe LUT intern und extern

Extern? Der Monitor wird mit 8bit angesteuert.

Quoted

Negativ: Kein Widegamutmonitor im üblichen Sinn (neuere LEDs fehlen),

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es gibt einige LED-Monitore, die haben keinen so großen Farbraum, wie gute Geräte mit CCFL-Backlight.

Quoted

die oben genannten Punkte,
eine 10 bit externe LUT kann nur mit HDMI 1.3 genutzt werden, und auch nur wenn der HDMI Eingang und die Treiber PC Level erlauben. Fehlender Displayport läßt auf Videolevel schliessen.

Diese Schlussfolgerungen kann ich nicht nachvollziehen. HDMI kann nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen 10bit pro Farbkanal umsetzen, dieser Monitor kann es mit sicherheut nicht.
Zudem was Sailor Moon bereits richtig sagte füge ich noch hinzu:
Was theoretisch über ein KABEL oder einen Anschlusstyp möglich ist, hat noch lange nichts mit dem zu tun, was die Geräte auf beiden Seiten des Kabels können. 10bit auf dem Papier für den Anschlußstandard ist eine Sache, die Aktivierung dieser Farbtiefe auf Seiten der Grafikkarte oder auch die korrekte Auswertung eines solchen Signals im Monitor ist allerdings eine ganz andere.

Mir sind auf Anhieb zwei Geräte bekannt, die 10bit tatsächlich umsetzen können: HP LP2480zx und Quato 240 EX LED. Beide Geräte kosten ca 2500 Euro und unterstüzen die 10bit Zuspielung ausschließlich über den DisplayPort Anschluß. (Letzten war das Datenblatt von Quato noch falsch und listete diesen noch nicht).
Es gibt nur Medizinische Displays, die 10bit pro Farbe über DVI umsetzen können mit den dazugehörigen Grafikkarten.
Im Desktopbereich gibt es keine Grafikkarte, die 10bit offiziell unterstützt. Es wurde mehrfach angekündigt, in den Datenblättern einiger Grafikkarten steht es noch, die Hersteller schalten es in ihren Treibern jedoch nicht frei.
Bisher sind mir ausschließlich Quadro-Grafikkarten bekannt, die tatsächlich eine Ausgabe von 10bit Farbtiefe pro Kanal erlauben. Sowohl von der Grafikkartenhardware als auch vom Treiber. Allerdings ist auch dann die Ausgabe offiziell auf Geräte beschränkt, die über DisplayPort angeschlossen werden.

10bit pro Farbkanal werden in den nächsten Jahren, soweit lehne ich mich nun bewußt aus dem Fenster, nicht im Desktopsegment anzutreffen sein. Die Grafikkartenhersteller wollen dieses Feature den teureren Workstationgrafikkarten vorbehalten und es gibt auch keine passenden Monitore.
Selbst wenn es dann mal Monitore geben sollte, die derartig hohe Farbtiefen eingangsseitig unterstützen hat SailorMoon vollkommen recht: Die Panels auf der Ausgabeseite müssen das auch können. Bisher ist es oft genug ja sogar der Fall, daß "normale" Monitore nur 6bit Panels verbaut haben. Gute bringen dann 8 bit Panel und nur "Ausnahmefälle" sind bisher wirklich dazu in der Lage 10bit tatsächlich darzustellen, was dann auch am Preis schnell ersichtlich wird.

Der Eizo Foris FX2431 kann maximal eine Farbtiefe von 8bit umsetzen. Nur intern im Gerät sind größere LUTs verbaut und es wird zusätzlich noch mit höherer Genauigkeit gerechnet (also z.B. bei der einstellbaren Bildglättung). "Extern" bleibt das übrig, was die Grafikkarte kann: 8bit. Auch meine Quadro FX 4800, die 10bit pro Farbkanal kann, erlaubt natürlich nur 8bit pro Kanal bei diesem Monitor. Er kann einfach nicht mehr und dabei ist es egal, ob er über DVI oder HDMI angeschlossen wird.

-------------

@DoubleJ:
Ich wage eigentlich sogar zu bezweifeln, daß die Display-Technologie den Input Lag vorgibt. Vielehr ist die Frage, was mit dem Signal zwischen Stecker am Monitor und Panel alles angestellt wird.
Der Eizo ist da sicherlich nicht sparsam, was man daran erkennen kann, daß "interlaced" Bildsignale zu keinem Zeilenflimmern führen, wie es sonst bei PC-Monitoren ohne Deinterlacer der Fall ist. Auch die umfangreichen Bildanpassungen (siehe Handbuch) zum Glätten und Kontrastanpassen sind sehr vielseitig. So gibt es im "Game" Modus ehr einen "Pixelbasierten Kontrast" (wenn ich das mal so nennen darf), während beim "dynamischen Kontrast" der Kontrast zwischen Flächen angehoben wird.
Feinheiten der stattfindenden Glättung sind, auch wenn ich mich damit wiederholen sollte, vom Benutzer einstellbar.
In manchen Filmen (z.B. 300) kann man damit sogar das übertrieben reingerechnete Filmkorn wieder etwas reduzieren, ohne gleich alle Details wegzubügeln.
Der Game-Modus (nicht Thru-Modus! Nur das Farbpreset) stellt hingegen alle Pixel sauber getrennt und gar nicht geglättet dar. In Filmen ist das weniger schön, in Spielen aber wünschenswert. PC-Grafik ist halt doch etwas anderes als echter Film.
MfG
Ghostrider
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18

Tuesday, October 13th 2009, 10:11pm

Danke für die Antworten. Ich hätte den PIP Modus nur gerne getestet gesehen.
Ich habe schon viele Adapterkonstruktionen erlebt, die letzten Endes kein Bild bei Zuspielung über 2 PCs mit Digitalsignal geliefert haben.
Deswegen spielte ich hier auf analog und digital an.
Im Prinzip sollten HDMI Adapter (+Grafikkartentreiber) auf der Videoseite zwar funktionieren, in der Praxis brachte aber oft nur der analoge Anschluss ein Bild.
Ich war der Meinung, dass das Panel tatsächlich mittlerweile 10 Bit aufweist. Wenn nur der Dreamcolour und einige andere Monitore diese Elektronik bis jetzt eingebaut haben, dann ist dies bedauerlich für mich, der gehofft hat, solche Monitore auch unter 2500 € demnächst sein Eigen nennen zu dürfen.
Im Zuge der Oled und TMOS (Zukunfts-)Konkurrenztechnologien könnten die TFT Hersteller auch bessere Panels auf dem Markt bringen. Solange man auf den Messeständen nur Prototypen zeigt, wird dies wohl nichts.
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vanhalen

Unregistered

19

Tuesday, October 13th 2009, 10:43pm

Jetzt passiert genau das was nicht passieren sollte, ich werde völlig irritiert zum Gerät- aufgrund der vielen skeptischen Einträge. Nun kann ich den Eizo seit letzter Woche mein eigen nennen, und Frage mich angesichts der zunehmenden Kritik ist das viele Geld dieses Gerät Wert? Fehlen bei mir auch die Blautöne?-ich schaue jetzt schon einige DVD´s und betrachte immer kritisch den Himmel :rolleyes: Ist das Gerät das richtige für mich da jetzt weder Thru Modus funktioniert, Ich keine Spielekonsolen besitze aber HDTV und via PC spielen möchte mit guter Optik und vielleicht doch mal ein Foto meiner Digicam retuschieren möchte? (ich habe das selbe Produktionsdatum wie das Testgerät :wacko: )

Also, wer sollte sich das Gerät kaufen und/oder sollte man für knapp 900 Euro doch was anderes nehmen ?( , d.h

Was haltet Ihr vom Preis-/Leistungsverhältnis?

This post has been edited 2 times, last edit by "vanhalen" (Oct 13th 2009, 10:53pm)

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DoubleJ

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wcf.user.option.userOption46: BenQ FP91GP, Dell U2410

20

Tuesday, October 13th 2009, 10:56pm

Wie ich schon geschrieben habe. Es gibt nicht viele andere Möglichkeiten. Eine Weile hatte ich noch den Dell U2410 in Betracht gezogen, aber das ist ein Wide-Gamut Monitor. Ich habe aber keine Verwendung für WG, so würden im normalen Betrieb die Farben total übersättigt aussehen - die sRGB Emulation ist noch fehlerbehaftet.

Sobald man keinen großen Wert auf Spieletauglichkeit legt, wird die Auswahl geradezu riesig.
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