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TESTBERICHT: BenQ W1000+ Teil 5


OSD

Das On-Screen Display des W1000+ wird über die Taste Menü aufgerufen. Alle für die Navigation im OSD nötigen Tasten sind sowohl am Projektor wie auch an der Fernbedienung vorhanden.

Das OSD ist in sechs Menübereiche unterteilt. Zwei davon sind für die Bildeinstellung zuständig, einer für die Signaleingänge, zwei für die allgemeinen Einstellungen und ein letzter für die Informationsanzeige. Beim Aufruf des OSD befindet man sich gleich im Menü "Bildeinstellungen".

OSD Hauptmenü.

Die Gestaltung der Menüs ist nüchtern und übersichtlich. Die Darstellung ist auf maximal 10 Einstellungen pro Seite beschränkt, Folgeseiten gibt es nicht. Für einige Einstellwerte wird ein Scrollbalken eingeblendet. Die Menüpunkte sind größtenteils selbsterklärend, das Handbuch gibt zu jeder Einstellung eine hilfreiche Erläuterung.

Menü Einstellungen, links: Standard; rechts: Erweitert.

Im Menü BILD:Standard sind die drei Presets Kino, Dynamisch und Standard vorgegeben, zudem können drei individuelle Benutzerprofile gespeichert werden. Kino ist für Filme und DVD vorgesehen, beim Preset Standard findet sich eine praktisch gleichlautende Erklärung. Die Einstellung „Dynamisch“ soll das hellste Bild liefern. Kein Preset ist in einer Weise bezeichnet, die auf farbtreue Einhaltung eines Standards (sRGB, Rec. 709) hinweisen würde.

Links: Menü Bild - erweitert; rechts: Menü Display.

Mit den sehr detaillierten Bildeinstellungen sind zahlreiche Anpassungen möglich. Neben Helligkeit und Kontrast können die Farben (RGB) einzeln geregelt werden, zudem sind auch Einsteller für Farbtemperatur, Gamma, Weißbalance etc. vorhanden. Drei Profile mit eigenen Einstellwerten können gespeichert werden.

Das Bildformat (Menü DISPLAY) bietet mit 16:9, 4:3, Letterbox und Real alle wichtigen Möglichkeiten. Der Overscan kann separat in mehreren Stufen angepasst werden.

Anschlüsse

Der BenQ W1000+ bietet zwei digitale Eingänge an, die beide als HDMI (1.3, mit HDCP) ausgeführt sind und sich auch mit DVI-Ausgängen verbinden lassen. Gut bestückt sind auch die analogen Eingänge, die mit je einem Anschluss für VGA, Komponenten, Composite und S-Video vertreten sind. Dazu kommen noch Audioeingänge für den eingebauten Verstärker als Cinch und Klinke, ein Audioausgang (Klinke), ein USB-Anschluss Typ B und ein Steuerausgang für eine Motorleinwand (Hohlstecker).

Die Anschlussmöglichkeiten sind sehr zahlreich.

Das Anschlussfeld an der Rückwand des Projektors sieht damit gut bestückt aus. Für ein "sehr gut" fehlt eigentlich nur der immer häufiger anzutreffende DisplayPort. Auch einen Videoausgang für das Weiterschleifen des Bildes z.B. zu einem VGA-Monitor gibt es nicht.

Sound

Tonsignale nimmt der W1000+ kombiniert über die HDMI-Eingänge sowie einzeln über Cinch- und Klinkenbuchsen entgegen. Der winzige eingebaute Lautsprecher kann den Ton als Monoklang mit nur 3 Watt Ausgangsleistung wiedergeben.

Mit dieser Ausstattung kann natürlich keine zufriedenstellende Tonwiedergabe erzeugt werden. Der Lautsprecher taugt höchstens als Notlösung oder als Soundmonitor zur Kontrolle der Verkabelung beim Aufstellen. In jedem Fall ist der Anschluss eines externen Stereoverstärkers an den Audioausgang zu empfehlen. Die Lautstärke kann am Projektor und mit der Fernbedienung eingestellt werden.

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