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TESTBERICHT: Sanyo PDG-DWL2500 Teil 2


Im Karton befindet sich noch eine mehrsprachige Kurzanleitung, das ausführliche Benutzerhandbuch steht nur als Datei zur Verfügung. Dieses Handbuch ist dann allerdings sehr ausführlich: auf 82 Seiten werden Anschlüsse, Aufstellung und Bedienung eingehend beschrieben. Zusätzlich enthält die CD noch ein 60-seitiges Handbuch für den Einsatz im Netzwerk. Farbprofile oder Bildschirmtreiber für den PC werden nicht mitgeliefert.

Das Auspacken ist schnell erledigt. Sobald die mitgelieferten Batterien in der Fernbedienung stecken und das Netzkabel angeschlossen wurde, ist der Projektor schon betriebsbereit.

Gestaltung


Das Gehäuse des PDG-DWL2500 ist in seidenmattem Silber mit schwarzer Bodenwanne gehalten. Mit 321 x 178 x 386 mm ist es nicht gerade klein, die geradlinige Formgebung versucht auch gar nicht erst, dies zu kaschieren. Gegen den oft vorhandenen Wunsch nach Mobilität und Transport spricht neben der Größe auch das schiere Gewicht: über 6 Kilogramm bringt dieser Projektor auf die Waage. Konsequenterweise liefert Sanyo dann auch gar keine Tragetasche mit.

Ganz in Silber: der PDG-DWL2500 von vorne und hinten (Fotos: Sanyo).

Sofort sucht man das Objektiv, das man gewöhnlich an der Projektorfront findet. Der PDG-DWL2500 ist dagegen ganz anders aufgebaut: die ungewöhnliche Optik steckt hinter einem flachen Fenster, das in die Vertiefung auf der Oberseite des Gehäuses eingelassen ist. Diese Konstruktion bringt einen Gewinn von gut 30 Zentimetern Projektionsabstand.

Der Blick in die ungewöhnliche Optik ist interessant.

Die Oberseite des Gehäuses wurde auf der zum Publikum zeigenden Seite als Bedienleiste gestaltet. Die restliche Fläche zieren einige sehr klein bedruckte Aufkleber mit diversen Warnhinweisen.

An Verstellmöglichkeiten bietet der PDG-DWL2500 lediglich zwei höhenverstellbare Füße, die eine kleine Winkelkorrektur von ca. 1 Grad bei der Aufstellung vor der Leinwand ermöglichen.

Die Zuschauerseite mit Bedienfeld und Lautsprechergrill.

Die großzügig dimensionierten Belüftungsschlitze finden sich an der linken (Einlass) und rechten Seite (Abluft), sie sind von innen durch ein Gitter abgedeckt. Das Innere des Projektors ist durch die Abdeckung hindurch teils deutlich sichtbar.

Die Belüftungsschlitze links und rechts sind großzügig dimensioniert.

Das Projektorgehäuse wirkt nüchtern, zweckmäßig, solide und im Frontbereich ein wenig wuchtig. Die optische Gestaltung passt gut zum Büro oder Schulungsraum, im Wohnzimmer ist dieser Projektor dagegen keine Zierde.

Aufstellung

An die Position des PDG-DWL2500 muss man sich erst einmal gewöhnen: er will unmittelbar vor der Leinwand stehen. Wenn die kleinen Abstandhalter an der Projektorfront die Leinwand berühren, ist das Bild schon 1,50 Meter breit.

Sehr schnell lernt man die beschränkten Einstellmöglichkeiten kennen: nur die beiden verstellbaren Füße lassen eine kleine Winkelkorrektur zu. Die zeigt aber wegen des extrem kurzen Projektionsabstands enorme Wirkung. Überhaupt gilt dies für jede noch so kleine Lagekorrektur am Projektor: alles hat sofort gigantische Auswirkungen.

Die verstellbaren Füße sind das einzige Korrekturelement.

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