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TESTBERICHT: Acer H5360BD Teil 3


Für die manuelle Einstellung des Zoomfaktors ist ein Drehring mit Nase zuständig, der von der Oberseite her bedient wird. Der Fokus wird dagegen mit dem Objektivring an der Vorderseite justiert. Beide Drehringe laufen satt und ohne Spiel, ohne schwergängig zu sein. Nur der Zoomsteller ist dezent beschriftet.

Fernbedienung

Die weiße Infrarot-Fernbedienung fällt mit 87 x 50 x 11 Millimeter winzig aus, liegt aber dennoch gut auch in einer größeren Hand. Für die Stromversorgung reicht eine Knopfzelle (CR-2032).

Minimal: die winzige Fernbedienung.

Mit 12 Tasten und einer Kreuzwippe sind nur die wichtigsten Funktionen direkt ohne OSD zugänglich. Die Tasten arbeiten schwammig und ohne Druckpunkt, vor allem die im OSD häufig benutzte Kreuzwippe wirkt wie Schaumgummi. Nur die zentrale Menütaste hat einen deutlichen Anschlag. Der Abstand der Tasten ist angenehm groß.

Die Bedienung erfolgt blind, denn eine Tastenbeleuchtung oder eine Kontrollleuchte gibt es nicht, und auch bei hellem Licht ist die Beschriftung größtenteils kaum lesbar. Sonderfunktionen wie Laserpointer, Cursor oder Mausfunktion sind nicht vorhanden.

Der Projektor ist mit je einem IR-Sensor an der Vorderseite und auf der Oberseite ausgestattet. Zur Reichweite macht Acer keine Angaben. Während unseres Tests kam die Reaktion auf einen Tastendruck des öfteren nicht oder nur verzögert, dies schien aber nicht von der Entfernung abzuhängen.

Inbetriebnahme

Ein- und Ausschalten

Eingeschaltet wird der H5360BD mit den Power-Tasten am Projektor oder auf der Fernbedienung, der Projektor quittiert dies mit einem (abschaltbaren) Signalton. Der Lüfter läuft erst nach 10 Sekunden los, gleichzeitig erscheint auch das Startbild auf der Leinwand.

Ausgeschaltet wird mit denselben Tasten, dabei ist noch eine Rückfrage zu bestätigen. Auch hier gibt es einen Quittungston. Mit der Hide-Taste auf der Fernbedienung kann das Bild vorübergehend dunkel geschaltet werden, ein erneuter Tastendruck blendet das Bild dann wieder ein.

Wenn der Netzstecker gezogen wird, bleibt der Lüfter sofort stehen. Ein spezielles Verhalten für den Fall, dass der Projektor nicht ordnungsgemäß ausgeschaltet wurde, ist nicht vorgeschrieben. Beim Wiedereinschalten legt der Projektor dann von selbst eine Nachkühlphase von etwa 90 Sekunden ein.

Bei vielen Geräten wird zur Schonung der Lampe eine Mindestwartezeit vor dem Wiedereinschalten empfohlen, hier jedoch nicht: das Handbuch weist ausdrücklich darauf hin, dass der Projektor während des Abkühlvorgangs durch erneutes Drücken der Power-Taste sofort wieder eingeschaltet werden kann.

Bereitschaftszeiten

Bereitschaftszeiten Normal[s] Eco[s]
30 30
40 30
150 150
- -
15/30/60 15/30/60

Die Bereitschaftszeiten des H5360BD sind beim Start recht kurz. Das Startbild erscheint schon früher, das Videobild wird aber erst nach 30 Sekunden freigegeben. Im Eco-Modus schaltet der Lüfter erst nach 90 Sekunden auf die reduzierte Betriebsdrehzahl um.

Die Abkühlphase dauert recht lang, erst nach 2,5 Minuten schaltet sich das Gerät ab. Der Lüfter läuft in dieser Zeit mit leicht erhöhter Drehzahl.

Betriebsgeräusch

Betriebsgeräusch (ohne Tonteil).

Im Wohnraum messen wir bei abgeschaltetem Tonteil 33,0 dB(A) im Normal-Modus, im Eco-Modus nur noch 28,2 dB(A). Beide Messwerte liegen rund 1 dB über der Herstellerangabe. Der H5360BD gehört damit zu den leiseren Geräten. Subjektiv wirkt der Lärmpegel wenig aufdringlich, im Eco-Modus sogar ausgesprochen leise.

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