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Asus PB248Q TESTBERICHT: Sanyo PLC-WK2500 Teil 2
Bedientasten und Objektiveinstellung am Projektor. Wie oben bereits erwähnt, verfügt der PLC-WK2500 nur über eine manuelle Einstellung von Fokus und Zoom. Dafür sind zwei Drehringe zuständig, die von der Oberseite über dem Objektiv zu bedienen sind. Die Drehringe sind nicht zu leichtgängig, so dass die gewünschte Einstellung präzise einzurichten ist. Die Fokussierung gelingt schnell und zuverlässig. Die Beschriftung der Drehringe ist ebenso wie die der Statusleuchten in schwarz auf weißem Grund und genau wie die Beschriftung der Bedienknöpfe gut zu erkennen. Mit 110 x 52 x 18 Millimetern ist die weiße Infrarot-Fernbedienung kompakt, aber breit genug um alle Knöpfe sinnvoll und einfach bedienen zu können. Trotzdem hätten die Knöpfe symmetrischer angeordnet werden können, um das Design etwas zu verschönern.
Die Fernbedienung ist klein und handlich. Wären die Tasten etwas symmetrischer positioniert worden, wäre die Anordnung nicht ganz so eng ausgefallen. Eventuell könnte der untere Zwölf-Tasten-Block für größere Finger zum Problem werden, da diese doch etwas eng beieinander liegen. Insgesamt wirken die Tasten beim Druck schwammig und haben auch keinen nennenswerten Druckpunkt. Eine Tastenbeleuchtung gibt es nicht. Dafür ist die Beschriftung auch bei Dämmerlicht noch gut zu erkennen. Eine Kontrollleuchte bei Tastendruck fehlt. Der Projektor besitzt lediglich einen IR-Sensor an der Vorderseite. Für diesen nennt Sanyo eine Reichweite von 5 Metern zu beiden Seiten bei einem Winkel von +/- 30 Grad zur Sensorachse. Im Testverlauf ergab sich in einem Raum von 20 Quadratmetern an keiner Stelle mit der Bedienung des Projektors ein Problem.
Sehr komfortabel ist die automatische Setup-Funktion: Mit einem Druck auf die Taste „Auto Set“ auf der Fernbedienung richtet sich der Projektor selbst ein. Ein Sensor an der Frontseite analysiert das projizierte Bild und nimmt die optimalen Einstellungen vor. Dies umfasst die Trapezverzerrung und Wahl des Eingangssignals. Die Trapezkorrektur kann allerdings nur vertikale Verzerrungen korrigieren und keine horizontalen. Bringt die Auto Set-Funktion nicht den gewünschten Effekt, kann über die Keystone-Taste der Fernbedienung nachjustiert werden. Auch das Eingangssignal lässt sich manuell bestimmen. Die Funktion der Trapezkorrektur arbeitet erstaunlich schnell und zuverlässig. Bei der automatischen Suche nach dem Eingangssignal kann dagegen etwas dauern, bis alle Eingänge durchgelaufen sind und das anliegende Signal erkannt wurde. Ein- und Ausschalten Eingeschaltet wird der PLC-WK2500 mit den Power-Tasten am Projektor oder auf der Fernbedienung. Der Lüfter läuft sofort an, nach etwa 5 Sekunden erscheint das Sanyo-Logo mit einer Countdown-Anzeige bis zur Freischaltung des Videobildes. Ausgeschaltet wird mit denselben Tasten, dabei ist noch eine Rückfrage zu bestätigen. Mit der No-Show-Taste an der Fernbedienung kann das Bild vorübergehend dunkel geschaltet werden, ohne die Lampe elektrisch auszuschalten. Ein erneuter Tastendruck blendet das Bild wieder ein. Im OSD lässt sich die automatische Einschaltung aktivieren, dann startet der Projektor ohne die Power-Taste, sobald Netzspannung vorliegt. Nach dem Abschalten kann der Netzstecker nicht sofort gezogen werden, da der Lüfter noch eine Zeit lang mit Strom versorgt werden muss. Wird der Netzstecker trotzdem sofort gezogen, braucht die Lampe deutlich länger zum Abkühlen. Zur Schonung der Lampe empfiehlt Sanyo eine Mindestwartezeit von 5 Minuten nach dem Wiederausschalten.
Die Bereitschaftszeiten des PLC-WK2500 sind relativ zügig. Das Logo des Herstellers erscheint nach wenigen Sekunden und das Bild ist nach 40 Sekunden einsatzbereit. Nach dem Ausschalten des Projektors läuft der Lüfter je nach vorheriger Nutzungsdauer ca. 90 bis 120 Sekunden weiter. Der Lüfter kühlt die Lampe nicht automatisch mit Reststrom oder auslaufendem Lüfter weiter, wenn nach dem Abschalten der Netzstecker abgezogen wurde. Allerdings sperrt der Projektor dann den Neustart, bis die Lampe abgekühlt ist. Somit wäre der Projektor nach der Abkühlzeit mit Lüfter im Netzbetrieb nach 120 Sekunden wieder einsatzbereit. Wenn der automatische Lampenabschaltungsmodus aktiviert wird, startet der Projektor nach 30 Sekunden ohne Bildsignal einen Countdown. Je nachdem, wie der Projektor eingestellt wurde, schaltet er sich nach einer bis spätestens dreißig Minuten aus.
Betriebsgeräusch (ohne Tonteil). Im Büroraum beträgt der Lärmpegel bei abgeschaltetem Tonteil gemessene 36,5 dB(A), das ist nicht zu überhören. Im Eco-Modus bleiben gut 33 dB(A) übrig – hörbar weniger, aber noch lange nicht leise. Beide Messwerte liegen über der Herstellerangabe von 34 bzw. 29 dB(A).
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