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NEUE TEST PREVIEWS
27 Zoll Grafik-Monitor:
LG 27EA83-D
27 Zoll 120Hz-Gaming-Monitor: BenQ XL2720T
22 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 22xi
24 Zoll Allround-Monitor:
BenQ BL2411PT
30 Zoll IPS-Monitor:
Dell U3014
23 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 23xi
24 Zoll Office-Monitor:
LG 24EB23PY-W
24 Zoll TOP Allrounder:
Asus PB248Q
29 Zoll 21:9 Monitor:
Philips 298P4QJEB
29 Zoll 21:9 Monitor:
LG 29EB93-P TESTBERICHT: Sanyo PLC-WK2500 Teil 6Das Reaktionsverhalten eines Projektors wird wie beim Monitor durch die Bildaufbauzeit, das Beschleunigungsverhalten und die Latenzzeit bestimmt. Den PLC-WL2500 haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am VGA-Anschluss vermessen. Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den schnellsten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.
Kurze Schaltzeiten, neutrales Beschleunigungsverhalten. Eine Overdrive-Option im OSD gibt es nicht. Die gemessenen Helligkeitsverläufe zeigen eine neutrale Beschleunigung ohne Überschwinger. Der Helligkeitswechsel ist an fast allen Messpunkten nach einem Frame abgeschlossen. Latenzzeit Die Latenz ermitteln wir als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim PLC-WL2500 messen wir eine Signalverzögerung von 13,0 Millisekunden, Werte in dieser Größenordnung messen wir bei vielen Projektoren. Bis zur Soll-Helligkeit werden im Durchschnitt weitere 5,8 Millisekunden benötigt, die mittlere Gesamtlatenz ergibt sich somit zu 18,8 Millisekunden. Auch wenn engagierte Gamer sich kürzere Latenzen wünschen werden, ist der Projektor damit durchaus spieletauglich.
Im OSD fanden wir die Option Videoverzögerungssteuerung (video delay). Das Handbuch schreibt dazu: "Wenn die digitale Verarbeitung eines projizierten Bildes beschleunigt werden soll, richten Sie diese Funktion ein." Wir konnten allerdings keine Veränderungen bei den Schaltzeiten oder der Latenz messen, egal ob diese Option aktiviert war oder nicht. Subjektive Beurteilung Im Praxistest waren bei schnellen Szenen in Spielen und Videos keine ungewöhnlichen Nachzieheffekte oder Bewegungsunschärfen zu sehen. Der PLC-WK2500 besitzt einen eingebauten Lautsprecher, der den Stereo-Ton als gemischtes Mono mit 10 Watt Ausgangsleistung wiedergibt. Die Lautstärke kann entweder mit Direkttasten am Projektor oder auf der Fernbedienung eingestellt werden. Zudem verfügt die Fernbedienung auch über eine Stumm-Taste (Mute). Praktisch für Präsentationen, verfügt der Sanyo über einen direkten Anschluss eines Mikrofons (Klinkenbuchse). Das OSD bietet dafür einen eigenen Regler für die Mikrofonlautstärke. Auch im Stand-by kann der Projektor als Mikrofonverstärker dienen. Der interne Lautsprecher entwickelt trotz seiner geringen Größe eine erstaunliche Lautstärke. Er kann angesichts seines blechernen Sounds aber nur als Notbehelf dienen. Ein ansprechender Klang wird erst mit einem externen Stereoverstärker erreicht. Für die Video-Tests benutzen wir dieselbe PC-Konfiguration wie für die Beurteilung der Bildqualität. Außerdem verwenden wir gewöhnlich einen Blu-Ray Player bzw. eine Playstation 3 am HDMI- und gegebenenfalls auch am Component-Eingang. Da beide Anschlüsse am PLC-WK2500 fehlen, konnte der Test nur am Videoeingang durchgeführt werden. Am PC kann aktuelle Videosoftware nahezu jedes andere Bildformat automatisch auf die native Auflösung des Projektors skalieren und mit schwarzen Randstreifen auffüllen. Bildformate aus anderen Quellen wie Videoplayer, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen kann der Projektor am Video-Eingang nicht eigenständig skalieren, es wird nur eine analoge 576i Auflösung angenommen.
Test der Videoeigenschaften. Der PLC-WK2500 bietet einen Preset für Filme (Bildmodus „Kinoeinstellung“) an, der in unseren Messungen, neben dem Preset "Natürlich", die beste Voreinstellung für Filme ergab. Die verwendete 576i Auflösung verringerte die Qualität des Bildes deutlich. Die wiedergegebene DVD und Bluray sind an diesem Anschluss kein Genuss für Filmfans. Somit kann der Sanyo höchstens als Notlösung an einem Bluray-Player im Wohnzimmer dienen. Eine deutlich verbesserte Qualität bei der Wiedergabe von Filmen erreicht der PLC-WK2500, wenn er an einem Computer mit seiner nativen Auflösung von 1.280 x 800 betrieben wird. In dieser Konfiguration haben wir ein HD-Video betrachtet. Der Projektor erzeugt dabei ein scharfes HD-Bild mit kräftigen und natürlich wirkenden Farben. Die Hauttöne werden gut dargestellt und der Schwarzwert sowie der Bildkontrast können für den Preis überzeugen. Trotzdem gibt es vor allem in diesem Bereich noch Luft nach oben. Für das optimale Film-Ergebnis sollte der Raum abgedunkelt sein, sonst wird aus dem Schwarz schnell ein helles Grau. Mit den Videoformaten 480i/p, 576i/p, 720p und 1.080i verarbeitet der PLC-WK2500 alle gängigen Kombinationen am Computer-Eingang (VGA). Genauere Informationen liefert die Signaltabelle im Handbuch. Allerdings muss er sämtliche Formate außer 1.280 x 800 umrechnen, was zu deutlichen Schärfeverlusten im Bild führt. Der Anschluss über den Videoeingang lässt nur die Auflösung 576i zu. Deshalb sollte für eine bessere Bildqualität der Computer-Anschluss genutzt werden.
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