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TESTBERICHT: LG Flatron L1710B Teil 2


Auf Abdeckblenden für die Kabel verzichtet LG komplett. Allerdings können VGA- und Stromkabel in der Mitte durch den Fuß geführt werden und wirken so ebenfalls aufgeräumt. Seitlich rechts im Fuß ist der USB-Hub (1 Up- und 2 Downstream) verbaut. Warum man den Upstream ganz nach oben gelegt hat, ist nicht ganz verständlich, da die Kabel doch einen gewissen Kabelsalat verursachen. Wenn man den USB-Anschluss nur gelegentlich verwenden will, wäre es jedenfalls sinnvoll gewesen den Upstream nach unten zu verlegen. Dies sind aber nur Kleinigkeiten. Leider gewinnt man durch den Hub nur einen zusätzlichen USB-Anschluss hinzu.

Das Display kann nach vorne und hinten geneigt, sowie leichtgängig nach links und rechts gedreht werden. Dies übernimmt ein im unteren Teil des Fußes verbauter Drehteller. Zwischen Displayunterkante und Schreibtisch beträgt der Abstand 10,5 cm und durch den 3,1 cm breiten Rahmen, beginnt das Bild schließlich in einer Höhe von 13,6 cm. Die Höhe ist zum Arbeiten angenehm, dennoch sollte dies beim Kauf berücksichtigt werden, wenn man das Display lieber etwas tiefer haben möchte. Eine Verstellung der Höhe ist leider nicht möglich. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut.

Bildqualität

Auf die Bildqualität des neuen Panels sind wir sehr gespannt. Es erstrahlt ein farbenfrohes und kontrastreiches Bild. Allerdings gibt es bei vertikalen Bewegungen mit dem Kopf doch sichtbare Farb- und Helligkeitsveränderungen. Uns wurde durch LG versichert, dass das neue S-IPS Panel einen Blickwinkel von 160° bei einem Kontrastverhältnis von 10:1 haben soll. Wenn dem tatsächlich so ist, dürften keine Farb- und Helligkeitsveränderungen sichtbar sein. Das Panel verhält sich zumindest vertikal genau so wie ein Gerät mit 140° Blickwinkel und kann somit die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Der horizontale Blickwinkel erscheint subjektiv besser.

Die Ausleuchtung des Displays ist befriedigend, insbesondere bei dunklen Farben ist die ungleichmäßige Verteilung der Helligkeit deutlich sichtbar. Gerade im Bereich der Displayränder, vor allem oben und unten, ist die ungleichmäßige Verteilung sehr deutlich sichtbar. Schwarz – und Weißwert sind mit befriedigend und gut zu bewerten. Die Graustufenauflösung kann überzeugen.

Die analoge Bildqualität ist ausgezeichnet und auch die automatische Justierung des Monitors funktioniert perfekt. Umso mehr verwundert es uns, dass bei digital angeschlossenem Gerät auf der linken Bildschirmseite deutliche feine Streifen durch das Bild laufen. Beginnend links oben in der Ecke, verschwinden diese etwa in der Bildmitte. Da bei einem digital verbundenen Gerät eine Justierung von Phase/Clock nicht vorgesehen ist, kann daran auch nichts geändert werden. Weder die Verwendung einer anderen Grafikkarte, noch eines anderen Kabels konnte diesen Effekt beheben. Wir haben an unserer Gainward Karte bisher eine Vielzahl von Geräten getestet und es ist das erste Mal gewesen, dass solch ein Verhalten beobachtet wurde. Aus diesem Grund schließen wir einen defekt der Karte aus. Dieser Effekt ist von Farbe zu Farbe unterschiedlich stark ausgeprägt. Bei grau ist es am deutlichsten sichtbar.

Schlieren kennt der L1710B überhaupt nicht, sowohl Quake III Team Arena und UT 2003 meistert das Gerät perfekt. Auch die Flashanimation in unseren Testprogrammen meistert das Gerät beanstandungslos. Aus unserer Sicht kann das Gerät als voll spieletauglich angesehen werden.


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