Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: NEC LCD1760NX Teil 2


Mechanik

Die Mechanik ist insgesamt schwergängig. Die Höhenverstellung ist befriedigend. Allerdings ist zum Senken des Monitors ein relativ großer Kraftaufwand erforderlich. Noch schwerer geht es, wenn Sie das Display nach vorne neigen wollen. Die seitliche Drehfunktion klappt allerdings einwandfrei. Die Kabel können im hinteren Bereich des Monitors verstaut werden. Trotz des relativ hohen Gewichts wackelt das Panel sichtbar, wenn man z.B. gegen den Schreibtisch stößt.

Bildqualität

Die Bildqualität ist insgesamt gerade noch als befriedigend zu bezeichnen, lediglich die Farbdarstellung überzeugt. Aufgrund des Blickwinkels von 140 Grad v/h (Kontrastverhältnis 10:1) sind Farb- und Helligkeitsveränderungen wahrnehmbar. Die Grauwerte sind nicht optimal. Die einzelnen Pixelreihen sind deutlich sichtbar, was insbesondere dann auffällt, wenn man sehr dicht vor dem Monitor sitzt. Bei einem Abstand von 60 cm fällt dies nicht mehr auf. Dies ist identisch mit dem LCD1701-BK und lässt vermuten, dass es sich um eine Eigenschaft des verbauten Panels handelt. Die Streifen fallen aber geringfügig weniger auf. Das Display hat große Helligkeitsreserven, ist aber in der geringsten Helligkeitseinstellung nicht zu hell.

Um die Streifenbildung zu verdeutlichen, wurde das Bild vergrößert

Der 1760NX verwendet ein TN-Panel. Die Bildaufbauzeit ist für DVD und Spiele sehr gut geeignet. Quake III und UT 2003 absolvierte der Monitor ohne jegliche Probleme. Die AutoAdjust Funktion beim analog angeschlossenen Monitor arbeitet gut.

OSD

Das OSD bietet Standard-Einstellungen. Die Menüführung ist befriedigend gelöst. Es sind einfach zu viele Einzelklicks erforderlich, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Die Werte werden bis auf die Farbwerte in Prozent angegeben, wobei die Sprünge bei Kontrast jeweils in 1 % Sprüngen möglich sind. Bei der Helligkeit sind die Sprünge dagegen willkürlich. Alle Einstellungen können auch vorgenommen werden, wenn das Display digital mit der Grafikkarte verbunden ist.

Es gibt insgesamt 6 vordefinierte Farbeinstellungen. 2 davon (Original und sRGB) stehen fest und können nicht geändert werden. Die restlichen 4 Farbeinstellungen können individuell vom User eingestellt werden. Hierbei können die Farben Rot, Grün, und Blau jeweils einzeln justiert werden. Die Werte werden nur als Balken dargestellt, was die Einstellung insgesamt erschwert.

Das OSD bietet keine vordefinierte Skalierung an. Der Monitor skaliert immer auf Vollbild.

Fazit

Der Monitor hinterlässt insgesamt einen guten Bildeindruck. Die deutlich sichtbaren Pixelzeilen sind gewöhnungsbedürftig, stören bei einem gewissen Abstand vom Panel jedoch nicht. Der Blickwinkel ist befriedigend. Farb- und Helligkeitsveränderungen sind sichtbar. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist für die gebotene Leistung gut. Die schnelle Bildaufbauzeit macht das Gerät für Gamer interessant, die ein 17" TFT-Monitor unter 500,00 EUR suchen.

Gesamturteil: GUT

Technische Spezifikation: NEC LCD1760NX


2 Kommentare vorhanden


Ein 4K TV der keine 4K Videos abspielt? Das ist ja wohl ein schlechter Witz! Aber danke dass ihr darauf hinweist.

Ich überlege mir nämlich ein 4K bzw. UHD TV als Monitor.

Dass ein 4K bzw. UHD TV einen HDMI 2.0 Eingang hat finde ich völlig normal. Der Hersteller hat vollkommen recht sowas nicht gesondert hervorzuheben. HDMI 2.0 ist für UHD TVs ja wohl das absolute Minimum.

Dass 4K nicht in 3D funktionieren kann wird klar wenn man die HDMI 2.0 Bandbreite ansieht - 50 oder gar 60 fps (pro Kanal!) geht damit nicht. Dafür braucht's DP 1.3!

Wichtig (für zukünftige TV-Tests) wäre also welche anderen breitbandigen Digitaleingänge noch vorhanden sind - gibt es einen DisplayPort 1.3-Eingang? Thunderbolt? Funktioniert MHL in UHD?

Für zukünftige UHD TV Tests fände ich auch noch wichtig zu wissen wie viele der vorhandenen HDMI Eingänge tatsächlich 2.0 unterstützen, und zwar nicht nur laut Herstellerspezifikation, sondern tatsächlich im Test übergeprüft. Wie die c't in Heft 11 (Artikel 4K-TVs als Monitor) feststellte: "Die Anzeige von 4K-Signalen hing bei fast allen Kandidaten vom gewählten HDMI-Eingang ab...", wobei in dem Test witzigerweise ausgerechnet das TCL-Gerät (U40S7606DS) dasjenige war das in dieser Hinsicht am gutmütigsten war.
Also nicht von einem Panasonic Viera TX-P50UT50E (50" FullHD-Plasma mit Aktiv-3D) wechseln?


Und was heißt "trotz aktiver Shutter-Technik geht in 3D-Filmen die Auflösung verloren."

4K-3D gibt es noch nicht soweit ich weiß.
Wenn sich die Auflösung von 8MP auf 4MP reduzieren würde (wie früher bei Polfilter-3D die halbierte FHD-Auflösung), wäre das immer noch FullHD, ja sogar mehr als die 2,3MP von FHD.

Das hätte man schon genauer beschreiben können :-) .


Solange man keine Twin-Sat-Tuner im TV hat, und auch HD+ ohne Restriktionen möglich ist (notfalls mit Uni-Cam), sind die integrierten Funktionen sowieso uninteressant.
Das gleiche beim Ton, der kommt eh aus dem 7.1-System.

Wenn es ein oft zu findendes Gebrauchtgerät mit evtl. 47" aufwärts mit vernünftiger Bildqualität (gleich oder besser dem oben genannten Viera) gäbe, der wäre eine Alternative.
Smart-TV-Funktionen und Ton sind dabei völlig irrelevant.

Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!