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FAQ Monitore | Was ist eigentlich Overdrive und wie funktioniert es?
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FAQ MONITORE

Was ist eigentlich Overdrive und wie funktioniert es?

Autor: Reinold Növermann
15.05.2006, 16:40 Uhr

Immer häufiger fällt der Begriff Overdrive, wenn es um die Reaktionszeit von TFTs geht. Und tatsächlich hat die neue Technologie die Millisekunden-Welt von TFT-Monitoren gründlich verändert. Von manchen Herstellern auch anders bezeichnet (ADCC, Advanced Amplified Impulse Overdrivetechnologie etc.), so steckt hinter Overdrive doch immer dieselbe Idee.


Um ein neues Bild auf dem Monitor anzuzeigen, müssen die Flüssigkristalle - kurz LCs (engl.: Liquid Crystals) - gedreht werden. Wie stark, das ist abhängig von der Farbe, in der der Pixel leuchten soll. Je weiter die LCs gedreht werden müssen, desto länger dauert es natürlich. Deswegen sind bei unterschiedlichen Farbwechseln auch unterschiedlich starke Schlieren wahrnehmbar.

Bisher war die Geschwindigkeit, mit der sich die Flüssigkristalle drehten, hauptsächlich abhängig von deren Größe, der Menge an LCs pro Pixel und deren Beweglichkeit (Viskosität). Um die Flüssigkristalle überhaupt in die richtige Position zu drehen, wird an jedem Pixel eine Spannung erzeugt.



Das Diagramm zeigt das Reaktionsverhalten mit und ohne Overdrive.


Da Flüssigkristalle aber leider von Natur aus träge sind, reicht diese Spannung nicht, um die LCs so schnell zu drehen, dass der Anwender keine Schlieren sieht. Die Trägheit der LCs machte sich vor allem bei Displays mit VA-Technologie bemerkbar; aber auch bei TN- und IPS-Displays konnte man Schlieren sehen.

Wenn man nun vorrausberechnet, in welcher Position die Flüssigkristalle beim nächsten Bild stehen müssen - also welche Farbe der Pixel dann anzeigen soll - kann gezielt eine stärkere Spannung angelegt werden, die die Flüssigkristalle sehr schnell in die neue Position katapultiert. Und genau das macht Overdrive - die Reaktionszeit wird durch gezielte "Übersteuerung" beschleunigt.

Damit die angelegte Spannung nicht zu stark - oder zu schwach - ist, muss bei jedem neuen TFT mit Overdrive-Technologie vorher genau berechnet werden, wie lange die Flüssigkristalle für die Farbwechsel benötigen. Ist die Spannung nämlich zu stark und die Flüssigkristalle drehen zu weit, sieht man auch eine Art von Schlieren - den so genannten "Korona"-Effekt.



Korona-Effekt beim HP L1955: Der helle Schatten ist deutlich zu erkennen und hebt sich vom dunklen Gegenstand stark ab.

In diesem Fall ist an Objekträndern - zum Beispiel in Spielen - bei Bewegungen ein im Vergleich zur Umgebung helleres Nachleuchten zu beobachten. Da dieser Effekt nur schwer zu beschreiben ist, können Sie von unserem Server eine Videodemo des Korona-Effekts herunterladen.

Zurück zu den vorausberechneten Spannungswerten: Diese werden in einen Chip programmiert, der im Betrieb alle Pixel des TFT-Monitors mit Hilfe der ermittelten Werte gezielt übersteuert - und so dafür sorgt, dass auf dem Bildschirm so gut wie keine Schlieren mehr sichtbar sind.

Besonders profitiert von Overdrive haben die ehemals langsamen VA-Panels: Diese bieten nun nicht nur ausgezeichnete Kontrast- und Farbwerte, sondern auch schnelle Reaktionszeiten. Aber auch bei den ohnehin schon schnellen TN- und IPS-Displays kommt Overdrive heutzutage zum Einsatz - so werden die ultraschnellen Reaktionszeiten moderner Spieler-TFTs erreicht.

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