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REPORTAGE: Farbmetrik Teil 5


Und Bildschirme mit Farbraumemulation?

Im High-End Bereich verfügen heute einige Bildschirme über eine flexible Farbraumemulation. Der Benutzer kann die gewünschten Normfarbwertanteile für Primärfarben und Weißpunkt angeben. Der Gerätefarbraum wird entsprechend eingeschränkt.

Abbildung 6: Farbraumemulation (links Eizo Color Navigator, rechts: NEC SpectraView II).

Diese Regelungen sind aber trotz der in den Normfarbwertanteilen nicht mehr enthaltenen Helligkeitsinformation (im Gegensatz zu den XYZ-Normfarbwerten) nicht unvollständig oder fehlerhaft (siehe Abbildung 7).

Die korrekten Helligkeitswerte lassen sich ja berechnen (siehe Abbildung 3). Das haben wir in diesem Artikel bereits mehrfach durchgeführt. Der Hersteller kann also durchaus dafür Sorge tragen, ein lineares Verhalten auch in diesem Fall sicherzustellen.

Abbildung 7: Farbraumemulation mit sRGB als Ziel (Definition im Rahmen der Farbraumemulation des Eizo CG303W über Normfarbwertanteile relativ zu D65); Messung gegen sRGB;

Anmerkung: Eine korrekte Darstellung von sRGB-Inhalten (gilt auch für die im Videobereich definierten Farbräume) wäre übrigens, jenseits der weit verbreiteten Ansicht, auch abseits von D65 als Weißpunkt möglich. In diesem Fall müssten die relativ zu D65 definierten Zielwerte chromatisch adaptiert werden. Das ist Inhalt eines weiteren Artikels. In einem gemanagten ICC-Workflow muss der Nutzer sich um solche Abläufe nicht kümmern.

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