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REPORTAGE: Inputlag Teil 5


Die durchdacht platzierten Bedienelemente unterstützen die intuitive Bedienung des Gerätes und fühlen sich bei der Benutzung sehr wertig an. Keine Taste hat ungewolltes Spiel, jeder Drehregler spricht perfekt auf sämtliche Eingaben an. Auf dem 12,1" XGA TFT Monitor sind sämtliche Graphen auch in hellen Räumen unter ungünstigen Lichtverhältnissen sehr gut ablesbar. Die hohe Rate der Bildaktualisierungen bei Verwendung normaler Speichertiefen lassen Signale lebendig erscheinen und geben dem Benutzer die Möglichkeit auch seltene Ereignisse ohne "infinite persistence" wahrzunehmen.

Auch wenn für Benutzer, die bereits ein Oszilloskop bedient haben, bereits auf Anhieb eine blinde Bedienung über die Bedienelemente an der Front möglich ist, kann das Display zusätzlich als Touch-Screen verwendet werden oder wahlweise über die beigelegte handliche Tastatur und optischen Maus gesteuert werden.

Natürlich ist für die Aufnahme und Auswertung von 50 Milliarden Messpunkten (50 GS/s) eine gewisse Rechenleistung erforderlich, die auch hinreichend gekühlt werden möchte. Aus diesem Grund findet man an der linken Seite des Gehäuses ganze sechs 120 mm Lüfter, die zwar temperaturgeregelt aber dennoch unüberhörbar ihren Dienst verrichten.

Gleich sechs 120 mm Lüfter sorgen für die Belüftung.

Auf der Rückseite erkennt man verschiedene Anschlüsse, die für unsere Untersuchung nicht weiter von Interesse sind, und einen Bereich, der an das ATX-IO-Panel eines Mainboards erinnert. Nichts anderes ist dieses, denn im Inneren des Oszilloskops steckt zum Teil PC-Hardware. Ein Pentium 4 mit 3,4GHz wird von 2GB RAM unterstützt, damit unter einem angepassten Windows XP Professional alle Messungen reibungsfrei ablaufen können.

Die Rückseite des Oszilloskops.

Wer nun allerdings auf die Idee gekommen sein sollte ein solches Messgerät privat anzuschaffen, der wird bei dem Listenpreis von knapp unter 100.000,00 Euro für die aktuelle Version dieses Gerätes, wohl eher Abstand von seiner Idee nehmen und anstelle dessen eine Eigentumswohnung finanzieren.

Die Tastköpfe

Ein Oszilloskop ist kaum zu gebrauchen, wenn man die Signale nicht möglichst verlustfrei zuspielen kann. Da eine verlustfreie Signalübertragung in diesen Frequenzbereichen bereits schwierig genug ist, ergibt sich bei den Tastköpfen noch das Problem, dass sie die zu messenden Signale nach Möglichkeit nicht zusätzlich verfälschen sollten, indem sie z.B. als ohm´sche Last die Pegel des Signals stark reduzieren oder als eine Kapazität für die Schaltung in Erscheinung treten.

Der Messkopf P7508 für Bandbreiten bis zu 8 GHz.

Für die Bandbreitenanforderung von "mindestens 4 GHz" war auch diesmal Tektronix mehr als nur hilfsbereit und stellte insgesamt drei differenzielle Messköpfe aus der brandneuen Baureihe P7500 zur Verfügung. Zwei P7506, mit einer typischen Bandbreite von bis zu 6 GHz, und einen P7508, mit einer typischen Bandbreite von bis zu 8 GHz, standen somit für den Test zur Verfügung.

Links: Eine Nylontragetasche mit Lederapplikation schützt den Messkopf bei Transport und Lagerung. Rechts: Im Inneren der Taschen sind die Messköpfe und Zubehörkästen passgenau eingelassen.

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