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REPORTAGE: Inputlag Teil 8


Hersteller Typ Native Auflösung Paneltyp Reaktionszeit [ms]
Iiyama AS4431D 1.280 x 1.024 MVA 25
NEC 2690WUXi 1.920 x 1.200 H-IPS 8
Samsung 2494HM 1.920 x 1.080 TN 5
ViewSonic VP2030b 1.600 x 1.200 MVA 8

Übersicht der verwendeten Monitore im Test.

Grafikkarten

Da auch die synchrone Bildausgabe überprüft werden musste, war es erforderlich eine Reihe an Grafikkarten auszuwählen, die verschiedene Evolutionsstufen bzw. Generationen des Grafikkartenmarktes abdecken, so dass Besonderheiten und Abweichungen erkannt werden konnten.

Verwendet wurden fogende Grafikkarten: ATI 9600XT, HD2600, HD3870, HD4850 und NVidia GeForce 4 4200Ti, FX5900, 8600GT, 8800GTS. Eine GeForce 3 war leider nicht in der Lage zwei Monitore gleichzeitig mit einem Bild zu versorgen.

Auf den unterschiedlichen Computern wurden jeweils die aktuellsten WHQL-Grafikkartentreiber installiert, wobei die getestete Treiberspanne bei ATI von Version 6.2 bei der 9600XT unter Windows 2000 bis hin zu 9.5 unter Windows XP für alle moderneren Karten reicht. Für die NVidia-Karten wurde bei den Modellen Ti4200 und FX5900 der ForceWare Treiber 93.71 verwendet, wobei erstere unter Windows XP und letztere unter Windows 2000 getestet wurde. Für die neueren Karten wurden der GeForce Treiber in Version 185.85 verwendet.

Die verwendeten Computersysteme sollten keine entscheidende Rolle spielen, es wurden jedoch viele unterschiedliche Architekturen verwendet. Beginnend von einem alten AMD Duron, über Athlon XP, Athlon64, eine dual-Opteron Workstation bis hin zum Quadcore von Intel war nicht nur Prozessortechnisch eine breite Streuung der Systemkomponenten vorhanden. Somit wird verhindert, dass Besonderheiten in der sonstigen nicht untersuchten Systemhardware, der Einrichtung der Systeme und aufgespielten Software irgendwelche systematischen Fehler in den Test einfließen lassen.

Geräteübersicht

Gerätetyp Hersteller Bezeichnung Eigenschaft UVP [Euro]
Oszilloskop Tektronix DSA71254 12,5 GHz Bandbreite, vier Kanäle 94.000,00*
Tastkopf Tektronix P7508 8 GHz Bandbreite, TriMode 8.220,00*
Tastkopf Tektronix P7506 6 GHz Bandbreite, TriMode 7.390,00*
Fotoempfänger Femto OE-200-Si-SMA Variable Verstärkung 1.850,00*
Netzteil Femto PS-15-2-L Zubehör 125,00*
Monitor Iiyama AS4431D 17" TFT 5:4 k. A.
Monitor NEC 2690WUXi 26" TFT 16:10 1.409,00
Monitor Samsung 2494HM 24" TFT 16:9 339,00
Monitor ViewSonic VP2030b 20,1" TFT 4:3 799,00
Grafikkarte ATI 9600XT AGP k. A.
Grafikkarte ATI HD2600XT PCIe, passiv k. A.
Grafikkarte ATI HD3870 PCIe, passiv k. A.
Grafikkarte ATI HD4850 PCIe, passiv k. A.
Grafikkarte NVidia GeForce 4 4200Ti AGP-8x k. A.
Grafikkarte NVidia 5900FX AGP k. A.
Grafikkarte NVidia 8600GT PCIe k. A.
Grafikkarte NVidia 8800GTS 512 PCIe, G92 k. A.

Übersicht der verwendeten Geräte im Test.

Das Stoppuhrprogramm

Es gibt reichlich Stoppuhrprogramme im Internet zu finden, warum muss für diesen Test eine neue Software programmiert werden?

Bisherige Stoppuhrprogramme beschränken sich darauf einen Zähler darzustellen und legen keinen besonderen Wert auf die Umgehung "üblicher" Anzeigelimitierungen. Somit ist eine Stoppuhr im Allgemeinen schnell genug, wenn sie mit jedem neu auf dem Monitor dargestellten Bild einen neuen Wert anzeigen kann und dieser Wert auch der verstrichenen Zeit entspricht.

Eine solche Stoppuhr zu programmieren ist nicht gerade kompliziert, erfüllt aber auch nicht automatisch die Herausforderungen, die sie für einen Test des Input Lags idealerweise erfüllen sollte.

Mögliche Verfälschungen der Ergebnisse

Flash-basierte Stoppuhren

Flash hat, historisch bedingt, als Standard eine niedrige Vorgabe für die Bildwiederholrate von 12 fps, die aber natürlich angepasst werden kann. Berechnungen, also z.B. Schleifen, werden stets auch nur mit dieser festgelegten Rate durchlaufen. Es ist möglich die Framerate auf 60 Hz zu setzen, allerdings schwankt diese Rate stark um den eingestellten Wert. Zu testen ist dies z.B. mit dem Benchmarktool TeddyMark.

Interessant hierbei sind die extremen Unterschiede bei Verwendung unterschiedlicher Browser zur Darstellung der Flash-Videos. Im Internet Explorer 8 liegt die maximal erreichbare Framerate für einen Bereich von 600 x 400 Pixeln bei ca. 65 fps, während die gleiche Sequenz im Firefox bei stattlichen 120 fps läuft. Die Schwankungen der Frameraten liegen bei über zehn Prozent für beide Browser und treten sporadisch auf. Eine Veränderung der Darstellungsgröße wirkt sich spätestens dann auf die Wiedergabegeschwindigkeit aus, wenn die CPU-Auslastung bei 100 Prozent liegt, wobei die prozentualen Schwankungen erhalten bleiben.

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