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TESTBERICHT: Packard Bell Maestro 220Wdv Teil 5


Die Verarbeitungsqualität von Gehäuse und Aluminiumfuß ist sehr gut. Die Gehäuseteile passen sauber zusammen und knacken oder knarren beim Anfassen nicht. Die Kanten am Standfuß sind gerundet und tragen zum hochwertigen Eindruck des TFTs bei.

Mangelhaft ist allerdings die Neigemechanik, die nicht sehr präzise funktioniert und den Monitor beim Nach-vorne-neigen sogar zum Kippen bringen kann.

Das interne Netzteil des Maestro 220Wdv gibt im Betrieb, im Stand-by-Mode und selbst im ausgeschalteten Zustand (Soft-Off) ein leises säuselndes Geräusch von sich. Je nach Lautstärke des angeschlossenen PCs ist dieses im Betrieb kaum bis gar nicht hörbar. Wer aber ein Silentsystem betreibt, könnte sich gestört fühlen.

Da ein Netzschalter fehlt, muss ggf. das Stromkabel gezogen oder die Steckerleiste ausgeschaltet werden, um den TFT vom Stromnetz zu trennen.

Die Betriebsbereitschaft des Packard Bell Maestro 220Wdv signalisiert eine blau leuchtende LED. Im Stand-by-Mode wechselt die Farbe zu orange. Die Helligkeit der LED ist dabei niemals störend, selbst bei dunkler Umgebung.

Die Leistungsaufnahme des Maestro 220Wdv liegt laut Packard Bell bei maximal 60 Watt und im Stand-By-Mode bei maximal drei Watt. Zum Verbrauch im Soft-Off-Modus macht Packard Bell keine Angaben. Wir haben den Verbrauch mit einem Stromverbrauchsmessgerät überprüft.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
60 W 41,2 W
3 W 1,3-1,9 W
- 0,4 W

Die Verbrauchswerte liegen für einen 22 Zoll TFT auf einem sehr guten Niveau. Ungewöhnlich ist, dass der Stromverbrauch im Stand-by-Betrieb deutlich zwischen 1,3 und 1,9 Watt schwankt.

Anschlüsse

Die Anschlüsse des Packard Bell Maestro 220Wdv sind auf der Rückseite in einer Aussparung platziert und wegen des niedrigen Arms nicht optimal zugänglich. Neben dem Netzanschluss stellt der TFT mit zwei D-Sub-Eingängen und einem digitalen DVI-D-Eingang insgesamt drei Signaleingänge zur Verfügung. Desweiteren ist ein Audioanschluss für die integrierten Lautsprecher vorhanden.

Zwei analoge und ein digitaler Signaleingang sowie ein Audioeingang sind auf der Rückseite des Packard Bell Maestro 220Wdv untergebracht.

Lautsprecher

Die zwei eingebauten Stereo-Lautsprecher mit 2 x 2,5 Watt Musikleistung warten mit einem passablen Klangbild auf. Der Bass entwickelt allerdings kaum Druck, was auf nahezu alle in TFT-Monitore eingebauten Lautsprecher zutrifft. Mit guten externen Boxen können es diese nicht aufnehmen.

Bedienung und OSD

Die silbernen Tasten und die gleichfarbige Beschriftung heben sich - auch bei wenig Umgebungslicht - sehr gut sichtbar vom schwarzen Gehäuse des Maestro 220Wdv ab. Die Tasten haben einen spürbaren Druckpunkt und lassen sich komfortabel bedienen.

Tastenfeld des Packard Bell Maestro 220Wdv.

Das OSD ist etwas ungewöhnlich strukturiert, was aber nach kurzer Eingewöhnung keinen Nachteil darstellt. Die Menüs und Funktionen können mit drei Tasten einfach und schnell angewählt werden.

Mit der Taste MENU wird das OSD aufgerufen. Im OSD dient die Taste auch dazu, in Menüs zu wechseln oder Funktionen und Einstellungen zu starten. Die Tasten und dienen der Navigation durch die Menüs bzw. dem Einstellen von Werten.

Mit der Taste AUTO wird die automatische Einstellung auf ein analoges Bildsignal gestartet, ohne erst ins Bildschirmmenü zu müssen. Mit der Taste wird der Monitor an- und ausgeschaltet. Die INPUT-Taste ermöglicht die Auswahl des Signaleingangs. Über die Taste lässt sich direkt die Lautstärkeregelung der integrierten Boxen aufrufen.

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