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TESTBERICHT: Shuttle XP17 TempAG V2 (s) Teil 8


Eingabeauswahl
Hier wird die Signalquelle (analog oder digital) ausgewählt.

Das OSD des Shuttle XP17 TempAG V2 ist nicht 100-prozentig logisch aufgebaut: Warum z.B. sind die OSD-Einstellungen über drei verschiedene Untermenüs verteilt? Die Bedienung des Menüs geht aber, dank der gut funktionierenden Tasten und der gut erkennbaren Beschriftung, dennoch problemlos von der Hand.

Bildqualität

Beim XP17 TempAG V2 setzt Shuttle auf ein TN-Panel, dessen Herkunft man uns nicht verraten wollte. Die Bildqualität des Displays ist für ein Gerät mit TN-Panel sehr gut. Bei unseren Testbildern mit feinen linearen und radialen Farbverläufen und Graustufen sind nur im grünen Farbverlauf und bei Graustufen ganz leichte Streifen erkennbar.

Ein TN-Panel kann - im Gegensatz zu VA- und IPS-Panels - nur 6 Bit pro RGB-Farbe darstellen; das ergibt 262.144 Farben. Um den Farbraum zu erweitern, wird das so genannte Dithering eingesetzt. Damit erhöht sich die Zahl der darstellbaren Farben auf 16,2 Millionen.

Der Standard-Farbraum im PC-Bereich umfasst allerdings 16,7 Millionen Farben, was 8 Bit pro RGB-Farbe entspricht. TN-Panels können bei feinen Farb- und Graustufenverläufen somit nicht alle Nuancen exakt reproduzieren, weshalb dann feine Streifen sichtbar sind.

Noch vor einem Jahr waren diese Streifen bei TN-Panels recht deutlich in allen Farbverläufen und Graustufen sichtbar. Heute funktioniert das Dithering sichtbar besser; bei den aktuell getesteten TFTs mit TN-Panel waren kaum oder nur noch sehr leichte Streifen sichtbar.

Aber nicht nur das Dithering, sondern auch die Blickwinkelstabilität aktueller TN-Panels wurde sichtlich optimiert. Allerdings sind die Blickwinkel von VA- und IPS-Panels immer noch deutlich besser.

Die Blickwinkel des XP17 TempAG liegen laut Shuttle bei 140 Grad horizontal und vertikal. Bei seitlicher Ansicht und von oben ist die Blickwinkelstabilität erstaunlich gut. Von unten machen sich allerdings schnell Farbveränderungen bemerkbar und bei steilerem Winkel werden die Farben gänzlich verfälscht. Der Blickwinkel von unten ist aber bei vielen TFTs mit TN-Panel am kritischsten. Und genau der untere Blickwinkel macht sich in der Pivotstellung negativ bemerkbar, da dieser nun zum seitlichen Blickwinkel wird. Da der Blickwinkel in der Portraitstellung schon bei kleinsten Kopfbewegungen sehr deutliche Farbveränderungen aufweist, ist ein sinnvolles Arbeiten kaum möglich. Wer tatsächlich eine Pivotfunltion benötigt, sollte sich besser ein anderes Gerät, vorzugsweise mit S-IPS pder VA Panel, auswählen.

Bild links: Blickwinkel von rechts und Bild rechts: bei frontaler Ansicht

Bild oben zeigt den Blickwinkel von unten und Bild unten zeigt den Blickwinkel von oben

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