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TESTBERICHT: Asus PG221 Teil 6


Bedienung und OSD

Mit seinem Touch-Panel hat Asus Show und Bedienung gekonnt vermischt: Die rot leuchtenden Touch-Keys reagieren sensibel auf leichte Berührungen – jedenfalls meistens, denn ist das Touch-Panel eine Weile inaktiv, will es manchmal nicht auf Anhieb reagieren. Abgesehen davon reagieren die berührungsempfindlichen Tasten aber präzise und sind auch im Dunkeln perfekt erkennbar.

Wird das Touch-Panel nicht benutzt, blendet es dezent ab und stört somit selbst im Dunkeln nicht, bei Benutzung wird die Helligkeit wieder aufgedreht. Die Power-LED leuchtet im Betrieb blau und im Standby Orange. Im Gegensatz zum DeskLight, das via Direktwahl gedimmt und ausgeschaltet werden kann, sind Touch-Panel und Power-LED aber nicht dimm- oder ausschaltbar.

Das rot illuminierte Touch-Panel ist ein echter Hingucker.

Die Besonderheit in der Bedienung des Asus PG221 ist die rot leuchtende Leiste, über die beim Darüberfahren mit dem Finger Einstellungswerte verändert werden können. Wirklich praktisch ist aber die Möglichkeit per Doppelklick auf einen der fünf heller beleuchteten Punkte die Einstellungsbalken im Menü sofort auf die entsprechende Position zu verschieben.

Wer also zweimal schnell hintereinander ganz links auf den hervorgehobenen Touch-Key drückt, setzt einen Einstellungswert sofort auf Null, wer auf den mittleren Button doppelklickt auf den Wert 50 usw.

Auf diese Weise kann auch ohne Umweg über das Menü die Lautstärke schnell reguliert werden bzw. der TFT stummgeschaltet werden, wenn gerade keine Musik läuft und das leise Rauschen der Boxen stört. Zudem ist der Monitor so intelligent, beim Einstecken eines Kopfhörers die Boxen automatisch abzuschalten.

Alle Einstellungswerte lassen sich im Übrigen auch über die Pfeiltasten präzise verändern, man ist also nicht auf die Touch-Leiste angewiesen. Neben der Möglichkeit zur Anpassung der Lautstärke und des DeskLights, lassen sich auch folgende Einstellungen direkt ohne Umweg übers Menü ausführen:

Zwischen den Splendid-Bildmodi wechseln, die Subwoofer-Leistung einstellen, den Signaleingang auswählen, die Helligkeit verändern und den Musik- bzw. Farbmodus wählen. Das OSD des Asus PG221 reagiert bei Auswahl der Oberpunkte recht träge, die Unterpunkte werden hingegen synchron zum Tastendruck angewählt.

Jeder Tastendruck wird mit einem von mehreren wählbaren Tönen quittiert, auf diese Weise hat man auch ein hörbares Feedback auf den Tastendruck. Auf Wunsch kann der Tastenton abgeschaltet werden.

Im Folgenden finden Sie Bilder, Informationen und Tipps zu den Einstellungen im Bildschirm-Menü des Asus PG221:

Bildmodi

Entweder per Direktwahl-Button oder auch übers Menü lässt sich zwischen den fünf "Splendid"-Bildmodi des Asus PG221 wechseln. Vorbildlich ist, dass jeder Bildmodus einzeln zurücksetzbar ist und zudem individuell konfiguriert werden kann, leider mit Ausnahme der RGB-Kanäle.

In den Bildmodi kann also manuell „nur“ zwischen den drei voreingestellten Farbtemperaturen oder der globalen RGB-Einstellung gewählt werden. Es ist also nicht möglich, für jeden Bildmodus einzeln die RGB-Werte festzulegen.

Als weitere, kleine Einschränkung können nur im Standardmodus keine Zusatzoptionen wie Sättigung, Hautton oder die dynamische Kontraststeigerung eingestellt werden. Umgekehrt kann nur im Standardmodus der sRGB-Farbmodus gewählt werden.

Alles andere kann der Nutzer nach Belieben einstellen. Festzuhalten ist, dass der Landschaftsmodus in der Werkseinstellung das subjektiv beste Bild und den objektiv höchsten Kontrast liefert. Im Theater-, Spiele- und Nachtmodus werden zudem zahlreiche Farben verworfen (Banding), um z.B. blaue Bildanteile künstlich hervorzuheben.

Bildeinrichtung

Abgesehen vom Standardmodus stehen hier in allen Bildmodi neben Helligkeit und Kontrast auch die Optionen ASCR – die dynamische Kontrastanpassung –, Schärfe und Sättigung zur Auswahl. Gewundert hat uns, dass ASCR standardmäßig ausgeschaltet ist und vom Anwender für jeden Bildmodus manuell aktiviert werden muss.

Die Kontrastregelung funktioniert im Einstellungsbereich zwischen 20 und 85 ohne erkennbare Farbverwerfungen bzw. Banding. Allerdings wird der Gammawert hierüber beeinflusst, weshalb vorsichtig mit der Einstellung umgegangen werden sollte.

Wer an der Sättigung schraubt, erhält je nach Gusto ein knalliges oder graues Bild, wobei auch hier Banding auftritt, abhängig vom Grad der Einstellung.

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