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TESTBERICHT: Eizo S2111W-BK Teil 4


Anschlüsse

Die Anschlüsse des Eizo S2111W-K sind dank Schwenkfunktion sehr gut zugänglich, so dass man bei der Anbringung der Kabel nicht durch den Standfuß gestört wird. An zwei DVI-I Eingängen können wahlweise analoge oder digitale Signale zugespielt werden. Über den USB-HUB lassen sich zwei USB-Geräte mit dem PC verbinden.

Detailansicht der beiden DVI-I Eingänge und des USB-HUB-Anschlusses.

Netzanschluss und 2fach USB-Hubs befinden sich hinten links bzw. seitlich am Gehäuse.

Leistung des USB-HUBs

Die Leistung des integrierten USB-Hubs haben wir mit Hilfe einer aktuellen Gamer-Maus getestet, um herauszufinden, ob man diesen ohne Einschränkungen nutzen kann. Leider hat sich dabei herausgestellt, dass die Abfragerate des USB-Hubs deutlich unter der Rate direkt am PC-Anschluss liegt.

Dieses Phänomen haben wir auch schon bei Monitoren anderer Hersteller beobachtet; möglicherweise wird daher die gleiche Hardware verbaut. Während das nur wenig Einfluss auf den Datendurchsatz von USB-Sticks, USB-Festplatten oder USB-Druckern hat, sollten Gamer und Bildbearbeiter ihre hochpräzisen Mäuse lieber direkt an den USB-Ports ihres Mainboards anschließen.

Links: Rate des USB-Anschlusses am PC, rechts: Rate des Eizo-USB-Hubs.

Standardmäßig fragt Windows den USB-Anschluss mit 125 Hz ab, was 8 ms maximaler Zugriffszeit bzw. Eingabelatenz entspricht. Viele Spieler und auch einige Maustreiber setzen die Rate sogar bis auf 1000 Hz, um die maximale Eingabelatenz auf 1 ms zu verringern.

Um das Verhalten des USB-Hubs genauer zu untersuchen, haben wir die USB-Rate testweise auf Werte von 250 Hz, 500 Hz und 1000 Hz gesetzt. Dabei konnten wir beobachten, dass der USB-Hub durchaus in der Lage ist 125 Hz zu liefern und auch Werte darüber. Im Durchschnitt blieb die Geschwindigkeit aber stets bei nur 50 – 70 Prozent des eingestellten Wertes.

Bedienung und OSD

Das OSD (On-Screen-Display) des Eizo S2111W-K ist übersichtlich, reagiert schnell, ist aber von der Menüstruktur wenig intuitiv. Um Einstellungen vorzunehmen, muss oft mit unterschiedlichen Pfeiltasten navigiert werden, und die am häufigsten benötigten Tasten ENTER und liegen sehr weit auseinander.

Die verwendeten Sensortasten zeigen bei der Bedienung aber weniger Schwächen als die des Vorgängers S2110W-K. Ein versehentliches Mehrfachdrücken einer Taste ist uns im Test sehr selten passiert. Nach kurzer Eingewöhnung ließen sich die Tasten problemlos bedienen.

Da die Sensortasten unbeleuchtet sind, sind sie schon unter normalen Lichtverhältnissen nicht optimal zu erkennen. Bei dunkler Umgebung ist das erst recht nicht der Fall und man gerät leicht in hilfloses Rumgestocher, in der Hoffnung die richtige Taste zu erwischen.

Nach zweiwöchigem Testzeitraum haben sich bei unserem Testgerät bereits leichte Abnutzungserscheinungen der Lackierung gezeigt. Insofern fragt man sich, was für praktische Vorteile die Sensortasten im Vergleich zu herkömmlichen Drucktasten mitbringen.

Sensortasten mit leichten Abnutzungserscheinungen der Lackierung.

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