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TESTBERICHT: Eizo S2111W-BK Teil 5


Einige Funktionen des Eizo S2111W-K können direkt per Taste aufgerufen werden: Mit SIGNAL kann zwischen den beiden DVI-I Eingängen umgeschaltet werden, AUTO aktiviert bei analogem Anschluss die automatische Bildanpassung und mit ENTER wird das OSD aufgerufen.

Mit und kann zwischen den Farbprofilen Custom, Movie, Picture, Text und sRGB direkt umgeschaltet werden. Dabei werden dann auch gleich die wichtigsten Einstellungen zu Helligkeit, Farbtemperatur und Gammawert angezeigt. Außerhalb des Menüs kann mit und die Helligkeit reguliert werden.

Jeder Tastendruck wird in diesem Fall durch ein kurzes Aufleuchten des entsprechenden Symbols visuell bestätigt. In jedem Untermenü kann man direkt durch zweimaliges Drücken der -Taste zum ersten Menüpunkt und durch zweimaliges Drücken der -Taste zum letzten Menüpunkt springen.

Durch einen "Doppelklick" der ENTER-Taste kann das OSD aus jedem beliebigen Untermenü direkt verlassen werden. Der Druck auf die ENTER-Taste wird mit einem Piepton quittiert, welcher übrigens auch deaktiviert werden kann. Neben der Power-LED liegt die -Sensortaste zum Ein- und Ausschalten des Displays.

Da einige Einstellungen im Menü zwar 255 Schritte anbieten, aber als 100-Prozent-Skala angezeigt werden, kann es leicht vorkommen, dass man nicht weiß, ob der Tastendruck wirklich angenommen wurde. Hier gibt es – nicht nur beim Eizo S2111W-K – Verbesserungsbedarf.

Der Funktionsumfang des OSDs hat sich gegenüber dem Eizo S2110W bis auf die zusätzlichen "Optimierungs"-Funktionen nicht geändert. Warum an erster Stelle des Hauptmenüs ausgerechnet die am wenigsten benötigten Bildparameter platziert sind, bleibt wohl ein Geheimnis der Ingenieure.

Hervorzuheben ist, dass alle Benutzer-Modi beliebig konfigurierbar sind und sich das Gerät die Einstellungen für jeden Signaleingang separat merkt.

Hauptmenü
Von hier gelangt man in die Untermenüs: Bildparameter, Farbe, Powermanager, Andere Funktionen, Informationen, Sprache und Beenden.

Bildparameter
Hier finden sich im analogen Betrieb folgende Einstellungen: Clock, Phase, Bildposition, Bereich und Glätten. Im digitalen Betrieb steht nur die Glätten-Funktion bei interpolierten Auflösungen zur Verfügung. Sie erlaubt die Schärfe der Interpolation einzustellen.

Farbe
Hier sind die wichtigsten Bildeinstellungen untergebracht: Helligkeit, Farbtemperatur, Gamma, Sättigung, Farbton, Kontrast (für Rot, Grün und Blau einzeln), 6 Farben Einstellung (Rot, Gelb, Grün, Cyan, Blau und Magenta) und Zurücksetzen.

Immer mehr TFTs bieten eine Einstellung für die Sättigung der Farben, wie man sie auch vom Fernseher her kennt. Der Eizo S2111W-K arbeitet mit Werten von -100 bis +100, der Standardwert ist 0. Wie beim Fernseher auch, bewirkt ein Absenken der Sättigung ein Abflauen der Farben hin zur Schwarz/Weiß- bzw. Graustufen-Darstellung.

Der S2111W-K bietet darüber hinaus auch das Anheben der Sättigung an, im Movie-Modus ist zum Beispiel ein Wert von +50 voreingestellt. Dadurch bestechen Filme mit kräftigen Farben und wirken zudem etwas kontrastreicher. Allerdings arbeitet die Monitor-Elektronik mit einem Trick, der je nach eingestellten RGB-Werten zu Farbverlusten und somit weniger detailreichen Farbverläufen führen kann.

Beim Anheben der Sättigung werden gegebenenfalls einfach helle Farbtöne verworfen und durch den hellsten Farbton, also in der Regel weiß, ersetzt. Je höher der Sättigungswert, umso mehr Farbstufen gehen verloren. Auch beim dynamischen Kontrast kommen ähnliche Verfahren zum Einsatz.

Bei der Anpassung der Sättigung hat Eizo das Sehverhalten des menschlichen Auges einfließen lassen, welches am empfindlichsten auf Grüntöne und am wenigsten empfindlich auf Blautöne reagiert; die Empfindlichkeit für Rot liegt dazwischen. Entsprechend werden bei Veränderung der Sättigung Grüntöne am wenigstens und Blautöne am stärksten angehoben.

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