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TESTBERICHT: Fujitsu Siemens H22-1W Teil 7



Information
Unter diesem Menüpunkt werden Seriennummer, aktuelle Auflösung, horizontale und vertikale Bildfrequenz sowie der aktuelle Signaleingang angezeigt.

Fazit OSD:

Das OSD ist groß, gut lesbar und weitestgehend logisch aufgebaut – allerdings viel zu langsam. Minuspunkte gibt es auch für die fehlende direkte Helligkeits- und Lautstärkeeinstellung. Außerdem sind die Bedientasten mit dem mittig angeordneten und für die OSD-Navigation überflüssigen Mode-Button ungünstig ausgelegt, da man zwischen der häufig benutzten Select- und Exit-Taste den größten Abstand überbrücken muss. Dafür sind die Tasten gut lesbar und optisch perfekt ins Design eingebettet.

Die kleineren Mängel hätten noch eine zufriedenstellende oder knapp gute Bewertung gerechtfertigt; ausschlaggebend für unsere Abwertung sind jedoch das Durcheinander und die scheinbar teils fehlerhaft programmierten Bildmoduseinstellungen.

Teilweise werden Einstellungen gesperrt, einen als benutzerdefiniert gekennzeichneten Bildmodus gibt es nicht und was genau der Optimal-Modus eigentlich bewirkt, steht nirgendwo geschrieben – auch in der Anleitung sucht man vergebens. Farbeinstellungen sind generell nur im Modus Optimal und Büro zulässig; da bei ersterem wohl auch der dynamische Kontrast aktiviert wird, dient der Büro-Modus als die eigentliche benutzerdefinierte Einstellung.

Problem: Wechselt man über das Menü des H22-1W zwischen den Bildmodi Optimal und Büro hin und her und schließt zwischenzeitlich das OSD, kann, muss es aber nicht vorkommen, dass die benutzerdefinierten Einstellungen im Optimal-Modus verworfen und alle RGB-Werte auf 100 gesetzt werden. Das wäre zunächst noch mit der dynamischen Kontrastanpassung erklärbar.

Ärgerlicherweise werden dann aber im gleichen Zuge die vom Benutzer festgelegten und abgespeicherten Werte im Büro-Modus ebenfalls auf 100 gesetzt und somit verworfen. Das ist offensichtlich ein Fehler, zumal dies nach unseren Tests nur bei Änderung der Bildmodi über das Menü passiert. Wählt man die Bildmodi per „Mode“-Taste direkt aus, werden die Benutzereinstellungen beibehalten.

Solange Fujitsu-Siemens diesen Bug nicht behoben hat, sollten die Bildmodi in jedem Fall nur über die Direktwahl gewechselt werden, um die eigenen Einstellungen nicht zu verlieren. Eine bessere Kennzeichnung, Einstellung und Beschreibung der Modi in der Anleitung des Scaleoview H22-1W würde die Einstellung des TFTs deutlich vereinfachen.

Bildqualität

Fujitsu-Siemens stattet den Scaleoview H22-1W – wie in der 22 Zoll Klasse üblich – mit einem TN-Panel aus, das 16,7 Millionen Farben darstellen können soll. Zum Kontrastverhältnis des 22 Zöllers werden auf der Internetseite, im Datenblatt und im Internetshop recht unterschiedliche Angaben gemacht.

Da ist mal die Rede von 2.500:1 dynamisch, mal sind es 2.500:1 typisch und woanders wiederum lässt sich ein Wert von 2.000:1 finden. Da der dynamische Kontrast ohnehin nur per Trick über die Regulierung des Backlights abhängig von sehr dunklem oder sehr hellem Bildinhalt erzeugt wird, können Sie diese Angaben aber getrost vergessen.

Was bei Auswahl des Bildmodus "Optimal" genau passiert und wie der beworbene 2.500:1 Kontrast erreicht wird, lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen, denn im Gegensatz zum Samsung 226BW verändern sich die Farben und deren Sättigung nicht. Auch von einer Anpassung der Helligkeit je nach Bildinhalt bekommt man vor dem Bildschirm nichts mit. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, ob überhaupt eine Kontrastanpassung vorgenommen wird?

Wie auch immer: knallig bunte, kontrastreiche, aber auch unnatürlich wirkende Farben wie beim Samsung 226BW werden durch den Optimal-Kontrast jedenfalls nicht geboten – die einen werden es schätzen, die anderen vermissen.

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