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TESTBERICHT: Fujitsu Siemens H22-1W Teil 8


Dafür bietet der Scaleoview H22-1W in der Standardeinstellung angenehm natürliche Farben. Nur die Helligkeit ist, wie so oft, vom Hersteller voll aufgedreht, so dass man fast versucht ist, im Karton nach der offenbar notwendigen Sonnenbrille zu suchen. Schneller geht es natürlich über den direkten Weg ins Bildschirmmenü.

Da die RGB-Werte sowie die Helligkeit standardmäßig auf 100 stehen, haben wir gleich mal nachgemessen, wie viel Candela pro Quadratmeter (cd/m²) uns da eigentlich entgegen strahlen. 300 cd/m² schreibt Fujitsu-Siemens auf die Packung, maximal 288 cd/m² konnten wir ermitteln. Für die minimale Helligkeit von 81 cd/m² haben wir unsere kalibrierten RGB-Werte zugrunde gelegt (R 94, G 94, V 100). Bei eben diesen RGB-Einstellungen und einer Helligkeit von 39 werden für den Office-Betrieb angenehme 140 cd/m² erreicht.

Die Helligkeitsverteilung wirkt auf den ersten Blick bei einem einfarbigen Desktop-Hintergrund homogen. Auch bei dunkler Umgebung wird die Helligkeit gut auf die Bildfläche verteilt, lediglich an den äußeren Rändern und mittig sind Aufhellungen wahrnehmbar. Beim Samsung 226BW sah es noch besser aus.

Wie weit die subjektive Helligkeitsverteilung (oben) und die objektive Messung (unten) auseinander gehen können, wird beim Scaleoview H22-1W deutlich.

Erst bei der Messung zeigen sich deutliche Abweichungen vom Optimalwert 140 cd/m², besonders im unteren und linken Teils des Bildschirms. Links unten werden gerade noch 96 cd/m² erreicht. Nun funktioniert das menschliche Auge aber nicht so einfach, wie man es annimmt: Eine Helligkeit von 70 cd/m² nehmen wir z.B. nicht als die Hälfte von 140 cd/m² wahr - für unser Auge entsprechen 70 cd/m² immer noch 79 Prozent von 140 cd/m².

Das erklärt, warum die Helligkeitsverteilung subjektiv noch sehr gleichmäßig erscheint, während die Messwerte objektiv gravierende Abweichungen aufdecken. Mit bis zu 96 cd/m² und somit 44 cd/m² unter dem Normwert reißt der Fujitsu-Siemens H22-1W wahrlich keine Rekorde. Da aber keine Wolken oder Steifen sichtbar sind, gibt es insgesamt ein knappes befriedigend.

Während die gemessene Helligkeitsverteilung für den Grafiker ein K.O.-Kriterium sein könnte, kann der "Otto-Normal-Betrachter" sich immer noch über die subjektiv ordentliche Ausleuchtung freuen.

Was die Blickwinkel anbelangt, gibt es auch beim TN-Panel des Scaleoview H22-1W wenig Neues zu berichten: Während der Blickwinkel im normalen Betrieb horizontal gut ist – nur Weiß geht schnell ins gelbliche – gibt es vertikal auch kein zufriedenstellend mehr. Außerdem werden großflächige, dunkle Bildinhalte bei nicht frontaler Ansicht sehr schnell zu einem schmutzigen Gelb.

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