Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Hyundai W240D Teil 13


Außerdem haben wir die Darstellung über den analogen Component-Eingang mit der über DVI-D und HDMI verglichen, was die nachfolgenden Bilder aus dem Anime ´Paradise Kiss´ zeigen. Digital zugespieltes Bildmaterial zeigt dabei eine geringfügig bessere Detailschärfe und etwas kräftigere Farben als analog zugespieltes. Alle Videoeingänge funktionieren mit allen getesteten Formaten einwandfrei.

dvdvergleich1

Oben: DVD-Player über Component-Video (YPbPr) (Bild zur Vergrößerung bitte anklicken)

dvdvergleich2

Oben: Sony PlayStation 3 über HDMI (Bild zur Vergrößerung bitte anklicken)

Leider macht sich die unterdurchschnittliche allgemeine Bildqualität des Hyundai W240D auch bei der Wiedergabe von Filmen und Videos bemerkbar. Farben, Kontrast und die Darstellung der schwarzen Balken liegen sichtbar hinter anderen Modellen mit TN-Panel zurück. Deswegen können wir für die Darstellungsqualität insgesamt kein sehr gut vergeben.

Fazit

Ein solch zwiespältiges Ergebnis wie beim Hyundai W240D hatten wir bislang noch nicht: So kombiniert der TFT-Monitor ein edles Äußeres und eine gute ergonomische Ausstattung mit einer hervorragenden Verarbeitungsqualität. Zudem bietet der Monitor eine sehr gute Interpolation und Bewegtbilddarstellung und kommt damit selbst für Hardcorespieler in Frage.

Dafür ist die Bildqualität, das wohl wichtigste Kriterium eines Monitors, einfach nicht zufriedenstellend: Farbverläufe sind streifig oder flimmern, der Kontrast ist nur mittelmäßig und die Ausleuchtung weist Abweichungen von bis zu 42 cd/m² auf. Das größte Manko ist aber die völlig misslungene Helligkeitseinstellung.

Ein TFT-Monitor, der erst nach fünf Stunden den endgültigen Helligkeitwert erreicht und dabei Schwankungen von bis zu 166 cd/m² aufweist, ist nicht nur für Grafikanwendungen unbrauchbar: So ist das Bild nach jedem Einschalten mit mindestens 303 cd/m² zunächst strahlend hell, um dann über Stunden auf den gewünschten Wert abzusinken, der minimal bei 159 cd/m² liegt.

Hinzu kommt, dass der Hyundai W240D im digitalen Betrieb via DVI-D und HDMI keine manuelle Einstellung der RGB-Farbkanäle zulässt, im Falle von DVI-D sogar nicht einmal Farbprofile anbietet. Alle Anpassungen müssen ggf. im Grafikkartentreiber vorgenommen werden, was in diesem Fall zu deutlichen Farbverfälschungen bei der Kalibrierung führt.

Außer Hardcorespielern, denen es ausschließlich auf eine perfekte Bewegtbilddarstellung ankommt, ist der Hyundai W240D eigentlich keinem Anwender zu empfehlen, solange nicht wenigstens die unzureichende Helligkeits- und fehlende RGB-Einstellung überarbeitet worden sind.

Gesamturteil: AUSREICHEND

Technische Spezifikation: Hyundai W240D

Wenn Sie unserem Redakteur Fragen zu diesem Test stellen möchten, tun Sie dies bitte in folgendem Beitrag innerhalb unseres Forums. Wir versuchen Ihre Fragen so schnell wie möglich zu beantworten.

 << < 6 7 8 9 10 11 12 13 

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!