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TESTBERICHT: Hyundai W240D Teil 8


Hyundai bewirbt den W240D nur mit dem werbewirksameren dynamischen Kontrast von maximal 3000:1, eine Angabe zum statischen Kontrast fehlt. Das ist nicht weiter verwunderlich, da die dynamische Kontrastregelung ohnehin nicht abgeschaltet werden kann, wie z.B. beim Samsung 245B. In der Praxis konnten wir allerdings lediglich einen Kontrastwert von 631:1 ermitteln.

Die maximale Helligkeit des Bildschirms wird von Hyundai mit 400 cd/m² angegeben. Dieser Wert wird mit gemessenen 498 cd/m² sogar übertroffen, minimal sind aber nur 159 cd/m² möglich. Anwender müssen beim W240D also mit einer relativ hohen Helligkeit leben.

Das alleine wäre vielleicht noch erträglich, abhängig von den persönlichen Vorlieben. Bei unseren Messungen zeigt der Hyundai W240D aber ein ungewöhnliches Verhalten: Nach dem Einschalten beträgt die Helligkeit selbst bei null Prozent Helligkeitseinstellung 303 cd/m² und sinkt erst über satte fünf Stunden auf den Minimalwert von 159 cd/m² ab.

Bei 100 Prozent Helligkeit liegt der Wert nach dem Einschalten bei 498 cd/m² und nach fünf Stunden bei 379 cd/m². Bei 50 Prozent sind es 430 cd/m² bzw. 264 cd/m². Der Hyundai W240D benötigt praktisch fünf Stunden Warmlaufzeit, um die eingestellte Helligkeit zu erreichen und zu halten und weist dabei Schwankungen von bis zu 166 cd/m² auf!

Schaltet der W240D in den Stabdby-Modus, benötigt er wieder eine gewisse Zeit bis die Helligkeit konstant gehalten wird. Die notwendige Zeit ist davon abhängig, wie lange sich der Monitor im Standby-Modus befand. Im schlimmsten Fall benötigt das Gerät erneut fünf Stunden bis der gewünschte Helligkeitswert erreicht wird. Dieses Verhalten ist aus unserer Sicht absolut inakzeptabel.

Schwarzbild im abgedunkelten Raum bei einem Helligkeitswert von 50 Prozent und einem Kontrastwert von 70 Prozent: Die Aufhellungen unten und rechts fallen in der Realität stärker ins Auge, als auf dem Bild.

Auch die Helligkeitsverteilung kann uns nicht überzeugen. Unser Testgerät zeigt am rechten und unteren Rand eine sichtbare Aufhellung, die besonders bei dunklen Bildinhalten stört. Unsere an 15 Punkten durchgeführten Messungen bestätigen den subjektiven Eindruck.

Gemessene Helligkeitsverteilung des Hyundai W240D, ermittelt an 15 Messpunkten.

Der Bildschirm ist seitlich rechts und unten deutlich heller als seitlich links und oben. Die größte Abweichung zum Richtwert von 159 cd/m² liegt am untern Rand mittig bei 201 cd/m², was einem Unterschied von 42 cd/m² bzw. 26,4 Prozent entspricht.

Aufgrund der ungleichmäßigen Helligkeitsverteilung in Kombination mit der fünfstündigen Warmlaufphase und der damit einhergehenden starken Helligkeitsschwankung, fällt der Hyundai W240D beim Punkt Helligkeitsverteilung komplett durch.

Bild links zeigt den Blickwinkel von rechts und Bild rechts bei frontaler Ansicht.

Bild oben zeigt den Blickwinkel von unten und Bild unten zeigt den Blickwinkel von oben.

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