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TESTBERICHT: Samsung 245T Teil 8


Magic Rotation ist auch manuell auf 90, 180 oder 270 Grad einstellbar, so dass der Bildschirm oder der Betrachter sogar auf dem Kopf stehen könnten. Ärgerlich ist, dass MagicRotation bei uns nicht ganz einwandfrei lief und beim Starten von Programmen manchmal grundlos das Bild dreht. Erst nach einigen Sekunden wurde der Fehler bemerkt und das Bild wieder korrekt dargestellt.

In der Standardeinstellung ist das Bild zwar sehr hell, hat aber keinen herausragenden Farbstich. Auch die Verläufe werden sauber und ohne Verluste dargestellt. Wer seinen Monitor nicht kalibrieren möchte, findet in der Werkseinstellung gelungene Werte für eine ansprechende Bilddarstellung.

Der SyncMaster 245T bietet als Extra mit der Software Natural Color die Möglichkeit, das Bild - wenn auch unprofessionell - zu kalibrieren, wobei die Graustufen angepasst werden. Man kann die Einstellungen als ein individuell benennbares Profil speichern. Es können bis zu fünf solcher Profile gespeichert werden. Das ist insbesondere dann praktisch, wenn den Monitor verschiedene Nutzer verwenden.

Insgesamt ist die Bedienung des Samsung 245T sehr gut, hat aber zwei gravierende Fehler, die zur Abwertung auf "gut" führen. Zum Einen kann in den voreingestellten Bildmodi nicht einmal die Helligkeit verändert werden, ohne die benutzerdefinierten Einstellungen im Benutzermodus zu überschreiben. Außerdem fehlt die Möglichkeit das OSD auf dem Bildschirm zu verschieben. Wer als MAC-User evtl. nicht MagicTune einsetzen kann, wird sich bei der Kalibrierung seine Probleme haben.

Bildqualität

Der SyncMaster 245T ist mit einem S-PVA-Panel ausgestattet, das laut Samsung einen um 15 Prozent größeren Farbraum gegenüber herkömmlichen TFT Monitoren abdeckt. Welches Panel genau zum Einsatz kommt ist uns leider nicht bekannt.

Das Panel lässt sich ohnehin nicht mehr mit den offiziell im Produktkatalog gelisteten Modellen vergleichen, da sich mit dem WCG-Pulse-Backlight auch die Farbeigenschaften ändern. Was den dynamischen Kontrast angeht, gibt es übrigens unterschiedliche Angaben von 1.500:1 oder 3.000:1, ebenfalls liegen uns Datenblätter mit einer Helligkeit von 300 cd/m² und 400cd/m² vor.

Unser Testmodell wurde im Juli in Korea gefertigt.

Der erste Eindruck beim Einschalten des Samsung 245T ist sehr gut. Die Farben sind kräftig und kontrastreich. In der Werkseinstellung ist der 24-Zöller mit 330 cd/m² ziemlich hell voreingestellt, erzeugt aber einen satten statischen Kontrast von 1.030:1. Die Farbtemperatur beträgt 6350K und macht damit einen sehr ausgewogenen Eindruck; es ist kein Blau-, Rot-, oder Grünstich erkennbar.

Der Samsung hat wie alle modernen Monitore mit S-PVA-Panel und weitem Blickwinkel ein leichtes Glitzern auf der Oberfläche. Je nach Empfinden ist dies als Feature oder Manko zu werten, ähnlich wie es bei Glare- und Anti-Reflex-Panels der Fall ist.

Das Bild zeigt den Blickwinkel von unten.

Links der seitliche Blickwinkel von rechts und rechts die frontale Sicht.

Das Bild zeigt den Blickwinkel von oben.

Der von Samsung angegebene Blickwinkel von 178 Grad bei einem 10:1-Kontrast wird ohne Probleme eingehalten und ist hervorragend. Selbst aus sehr steilen Winkeln weist der SyncMaster 245T nur geringfügige Farbveränderungen auf, bei blauen Flächen sind diese noch am stärksten. Aber insgesamt gibt es hier nichts zu kritisieren.

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