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TESTBERICHT: Samsung 275T Teil 5


Bildqualität

Der Samsung SyncMaster 275T ist mit einem S-PVA-Panel ausgestattet, welches wahrscheinlich mit einer 10Bit-Lookup-Tabelle betrieben wird. Die MagicColor- und MagicBright-Technologien sorgen auf Anhieb für ein subjektiv sehr ansprechendes Bild, wir raten aber dringend davon ab, diese Funktionen bei der Bild- und Videobearbeitung einzuschalten.

Der Kontrast des 27 Zöllers von Samsung wird mit 1000:1 angegeben; diesen Wert kann der SyncMaster 275T bei der Messung mit bis zu 1394:1 (nach der sRGB-Kalibrierung) sehr deutlich toppen. Der Monitor zeigt ein klares, kontrastreiches Bild mit einem brillanten Weiß und einem tiefen Schwarz. Die subjektive Bildqualität ist sehr gut.

Der Hersteller gibt die maximale Leuchtdichte mit 500 cd/m² an, welche der Monitor mit gemessenen 556 cd/m² ebenfalls übertrifft. Während unseres Tests ist uns allerdings aufgefallen, dass die Helligkeit nach dem Einschalten oder stärkeren Anpassungen der Helligkeitseinstellung von dunkel nach hell kontinuierlich abnimmt, bis sie sich auf einen Wert um 456 cd/m² einpendelt. Mit bloßem Auge ist das kaum erkennbar, der Monitor ist immer noch sehr hell und kann auch bei starker Sonneneinstrahlung problemlos genutzt werden.

Werkseinstellung Herstellerangabe Erreicht
k.A. 6400
500 556
k.A. 0,52
1000 1069
k.A. 2,06

Wird der SyncMaster 275T über den analogen Eingang betrieben, bietet er ein erfreulich gutes Bild, die automatische Bildanpassung funktioniert hervorragend und wir können den Samsung 275T insofern auch für den Betrieb an einer analogen Grafikkarte empfehlen, sofern diese ein ordentliches Signal liefert.

Die Helligkeitsverteilung des Samsung 275T ist subjektiv und auch messbar relativ gleichmäßig. Lediglich im unteren Drittel des Panels wird das Bild kaum merklich dunkler. Da die maximale Abweichung aber 10 Prozent übersteigt, verpasst der 27 Zöller knapp eine sehr gute Bewertung.

Die Helligkeitsverteilung in cd/m² haben wir an 15 Messpunkten ermittelt.

Durch sein S-PVA-Panel bietet der SyncMaster 275T horizontale und vertikale Blickwinkel von bis zu 176 Grad bei einem 10:1-Kontrastverhältnis. Zwar verblassen die Farben bei zunehmend seitlicher Einsicht, da der Kontrast abnimmt, der eigentliche Farbton bleibt aber immer erkennbar. Die Blickwinkel sollten im Alltag vollkommen ausreichen und stellen TN-Panel immer noch deutlich in den Schatten.

Dass es "nur" ein gut gibt, liegt an der Dimension des Geräts: Leichte Kontrastveränderungen an den Rändern werden im Vergleich zu kleineren S-PVA-Modellen einfach schneller sichtbar, besonders, wenn man (zu) nah am Monitor sitzt.

Oben links: seitlicher Blickwinkel. Oben rechts: frontale Sicht.
Unten: Blickwinkel von unten. Ganz unten: Blickwinkel von oben.

Auch das Panel des Samsung 275T zeigt bei großen, einfarbigen Flächen ein leichtes Farbschimmern, welches wir schon bei anderen VA-Panels beobachtet haben. Dieser "Kristallin"-Effekt fällt bei größerem Arbeitsabstand weniger auf. Vermutlich ist die Art der Anti-Reflex-Beschichtung, die einfallendes Licht streuen soll, dafür verantwortlich.

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