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TESTBERICHT: Samsung 275T Teil 8


Vergleich des kalibrierten Profils mit sRGB

Kalibriert sRGB Ziel Erreicht
6500 6500
140 140
0,00 0,10
sRGB (~2,2) 2,18
max. 1394

Anhand der starken Abweichung der Primär- (Rot, Grün, Blau) und Sekundärfarben (Cyan, Magenta, Gelb) gegenüber sRGB zeigt sich der größte Nachteil des erweiterten Gamuts, wenn man auf den kleineren sRGB-Farbraum zurückgreifen will.

Durch die 6-Achsen-Farbkontrolle sollte der Monitorfarbraum verkleinert werden können. Leider ist es aber beim Samsung 275T selbst mit den nötigen Kalibrationswerkzeugen schwer, dies genau zu bewerkstelligen: Allein durch die ungenaue Backlight-Steuerelektronik ergeben sich immer wieder Abweichungen, die ausgeglichen werden wollen. Nach stundenlangem Einstellen im Trial&Error-Verfahren erreichten wir immerhin mit folgen Werten eine erkennbare Besserung:

Sättigung: Rot 47, Grün 34, Blau 50, Cyan 32, Magenta 50, Gelb 36
Farbton: Rot 48, Grün 42, Blau 50, Cyan 53, Magenta 37, Gelb 49

Darstellung der RGB-Korrekturkurve der Grafikkarte nach der sRGB-Kalibrierung. Je näher die drei Farblinien an der 45°-Achse liegen, umso weniger Farben müssen zur korrekten Kalibrierung von der Grafikkarte verworfen werden und umso lückenloser bleiben Farbverläufe.

Trotz der eingeschränkten Einstellmöglichkeiten erfüllt der Samsung SyncMaster 275T kalibriert sämtliche Vorgaben der UGRA für die Bildschirmdarstellung in der Druckvorstufe und schafft die Zertifizierung in allen Punkten. Wer also genügend Geduld mitbringt, kann mit dem 27 Zöller durchaus professionelle Grafikarbeiten erledigen – komfortabel ist es aber nicht.

Kurzfassung des UGRA-Zertifizierungsprotokolls. Der ausführliche UGRA-Report kann als PDF-Dokument herunter geladen werden.

Als Fazit dieses Teibereichs können wir festhalten: Zum farbgenauen Arbeiten im sRGB-Farbraum wird man nicht um ein Colorimeter samt Software und ein Programm wie Photoshop herumkommen. In der Werkseinstellung lässt es sich dafür gut im aktuellen ECI 2.0 Arbeitsfarbraum arbeiten.

Wer auf Grafikbearbeitung keinen Wert legt, kann sich an dem erweiterten Farbraum „satt sehen“ und sich über die hervorragende, kontraststarke, farbenfrohe Bildqualität freuen. Auch für Grafiker birgt der SyncMaster 275T an sich das nötige Potenzial.

Es mangelt aber im Detail, so dass Grafiker bei der Kalibration viel Geduld mitbringen müssen. Hierzu zählt auch die schlechte Steuerelektronik des Backlights, wodurch die Kalibration schnell zur Sisyphos-Arbeit ausartet.

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