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TESTBERICHT: Acer G24 Teil 6


Quelle / Bilddarstellung

Unter dem Menüpunkt Quelle / Bilddarstellung gibt es drei Einstellungsmöglichkeiten: Unter "InputSource" kann einer der drei Videoeingänge als Signalquelle ausgewählt werden. Wer öfter zwischen zwei oder drei Eingängen wechseln möchte, muss sich jedesmal durch das halbe OSD klicken, bis er zur gewünschten Einstellung kommt. Eine entsprechende Direktwahltaste ist inzwischen bei fast allen Displays Standard und diese vermissen wir beim Acer G24 schmerzlich.

Unter "Wide Mode" lässt sich das Interpolationsverhalten festlegen. Bei FULL wird das Bild auf die gesamte Bildfläche vergrößert und ggf. verzerrt, wenn es sich nicht um ein 16:10-Format handelt. ASPECT ist eine Seitengerechte Darstellung der jeweiligen Auflösung. Hier wird das Bild so vergrößert, dass entweder die gesamte Breite oder die gesamte Höhe des Bildschirms ausgefüllt werden.

Der 1:1-Button bietet eine größen- und seitengerechte Darstellung der Auflösung. So bleibt das Bild perfekt scharf. Die DDC/CI-Einstellung erlaubt es dem Benutzer, den Kommunikationskanal zwischen Monitor und PC ein- bzw. auszuschalten. Das ist manchmal sinnvoll, wenn es Probleme bei der Kommunikation von Grafikkarte (Treiber) und Display gibt.

Informationen

Hier wird die aktuelle Auflösung sowie die Horizontal- und Vertikal-Frequenz angezeigt. Änderungen können hier nicht vorgenommen werden.

Reset

Alles was man im Menü Reset tun kann, ist die Betätigung des Reset-Buttons, mit dem alle vorgenommenen Änderungen wieder zurückgesetzt werden. Ärgerlich dabei ist, dass es keine Sicherheitsabfrage gibt. Wer sich "verklickt" und den Button einmal aus Versehen betätigt, hat keine Gelegenheit, seinen Fehler rückgängig zu machen. Die eigenen Einstellungen sind dann weg.

Insgesamt ist das Acer-Menü umständlich aufgebaut, bietet aber alle notwendigen Funktionen. Die Helligkeits- und Kontrasteinstellung sowie die Auswahl der Signalquelle erfordern einen regelrechten Klickmarathon. Das nervt bei diesen Punkten besonders, da sie am häufigsten benötigt werden. Die Tasten selbst sind schön groß und lassen sich gut erfühlen; dafür ist die Beschriftung nur schwer erkennbar.

Bildqualität

Acer stattet den G24 mit einem günstigen und reaktionsschnellen TN-Panel aus. Dieses ist dank erweitertem Farbraum in der Lage, 92 Prozent des vom menschlichen Auge wahrnehmbaren Farbraums darzustellen. Subjektiv zeichnet sich dies durch brillante und knallige Farben aus. Zudem soll es der 24-Zöller auf ein dynamisches Kontrastverhältnis von 50.000:1 bringen.

Nach dem ersten Einschalten macht der Acer G24 einen guten Eindruck. Dem Betrachter bietet sich ein helles, farbenfrohes Bild. Überdrehte Farben oder einen Farbstich gibt es nicht. Mit 5550K ist der G24 eher warm voreingestellt. Die werksseitige Helligkeitseinstellung (Stufe 85) liefert mit 370 cd/m² eine sehr hohe Helligkeit.

Das Bild wirkt dadurch kristallklar, weil die Reflexionen des Glossy-Panels gewissermaßen übertüncht werden und subjektiv ein besonders plastischer Bildeindruck entsteht. Jedoch können bei einer zu hellen Beleuchtung schnell Kopfschmerzen auftreten, wenn man lange am Bildschirm arbeitet

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