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TESTBERICHT: Acer G24 Teil 8


Homogenität

Die Flächen-Homogenität ist angesichts der Bilddiagonale nicht perfekt. Egal wie man sich hinsetzt oder den Kopf dreht, eine Farbe sieht niemals an jeder Stelle des Bildschirms gleich aus. Wie üblich ist der obere Teil aus zentraler Position etwas dunkler als der untere. Bei TN-Panels mit Bilddiagonalen von mehr als 22 Zoll muss aus unserer Sicht immer ein Kompromiss eingegangen werden: Je größer die Bilddiagonale, desto auffälliger werden die typischen Schwächen der TN-Technologie.

Subjektive Flächenhomogenität: Aufgrund des Blickwinkels wirken einfarbige Flächen oben dunkler als unten.

Für den normalen Gebrauch empfehlen wie eine auf 40 reduzierte Helligkeit mit etwas verringertem Grünwert. So erhält man einen ordentlichen Kontrast von 700:1. Auch wenn wir den praxisfernen dynamischen Kontrast von 50.000:1 nicht verifizieren, überzeugt der Acer G24 bei der subjektiven Bildqualität. Das Glossy-Panel bleibt Geschmackssache, macht das Bild aber in jedem Fall plastischer und sorgt für mehr Farbbrillanz.

Ausmessung und Kalibration

Der G24 wurde von Acer mit einem Wide Color Gamut-Display ausgestattet, was eine Abdeckung von 92 Prozent des vom Menschen wahrnehmbaren Farbraums garantieren soll. Dieses Feature ist in erster Linie für Grafiker interessant, Gamer profitieren aber von den subjektiv knalligeren Farben.

Im Folgenden haben wir die Abdeckung verschiedener Farbräume ermittelt. Der sRGB-Standard ist der am häufigsten verwendete und findet bei den meisten Digitalkameras, im Internet und unter Windows Verwendung. Die Farbräume AdobeRGB und ECI2.0 sind vor allem für Grafiker von Bedeutung.

Wichtig ist nicht nur die Abdeckung, sondern auch, wie gut sich der TFT-Monitor auf die jeweiligen Standards kalibrieren lässt.

Farbraumvergleich

Erläuterung: In den 3D-Ansichten stellt das schwarze Netz den jeweiligen Standard-Farbraum dar, das weiße Netz den Monitor-Farbraum. Die tatsächliche Schnittmenge beider Farbräume macht der bunte Würfel kenntlich. Dort, wo das schwarze Netz aus dem bunten Würfel herausragt, ist der jeweilige Standardfarbraum größer, als das, was der TFT tatsächlich darstellen kann. Ragt umgekehrt das weiße Netz aus dem Würfel heraus, so ist an dieser Stelle der Monitorfarbraum größer als der jeweilige Standard-Farbraum.

sRGB: 96 % Abdeckung

AdobeRGB: 89 % Abdeckung

ECI 2.0: 81% Abdeckung

Die Farbraumabdeckung des Acer G24 ist ausreichend groß, um die ein oder andere Grafikanwendung sinnvoll nutzen zu können, so dies auf einem Display mit TN-Panel und Glossy-Display überhaupt möglich ist.

Gamer profitieren auf jeden Fall dahingehend, dass Farben sehr satt und kräftig dargestellt werden. Besonders in effektgeladenen Games wie WoW kann man sich an den Farben geradezu berauschen. Der Glare-Effekt steigert diesen Eindruck noch.

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