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NEUE TEST PREVIEWS
23 Zoll Gamer-Monitor:
AOC i2360Phu
29 Zoll 21:9 Monitor:
AOC q2963Pm
27 Zoll 120Hz-Gaming-Monitor: BenQ XL2720T
22 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 22xi
24 Zoll Allround-Monitor:
BenQ BL2411PT
30 Zoll IPS-Monitor:
Dell U3014
23 Zoll IPS-Monitor:
HP Pavilion 23xi
24 Zoll Office-Monitor:
LG 24EB23PY-W
24 Zoll TOP Allrounder:
Asus PB248Q TESTBERICHT: BenQ V2400W Teil 11
Der V2400W kann Farbverläufe und Graukeile mit hoher Präzision und ohne Banding wiedergeben. Lediglich bei einer Kalibration nach UGRA-Spezifikationen auf einen sehr warmen Weißpunkt von 5800 K ist der Grauverlauf nicht mehr absolut neutral und zeigt somit in einzelnen Farbabstufungen leichte Einfärbungen. Da der Monitor aber ganz offiziell für eine Darstellung des sRGB-Farbraums optimiert ist und somit auch für einen vollkommen anderen Weißpunkt, ist dies vernachlässigbar. Anhand der Korrekturkurve für die sRGB-Kalibration kann man sehen, dass nur relativ geringe Eingriffe in die LUTs der Grafikkarte nötig sind, damit eine ideale Farbwiedergabe getroffen wird. Vor allem bei sehr dunklen und sehr hellen Farbtönen ist der Verlauf annähernd perfekt, woran man schon abschätzen kann, dass in diesen Bereichen die Darstellung optimal sein wird, also kein Verlust von Details bei dunklen Bildern.
Darstellung der RGB-Korrekturkurve der Grafikkarte nach der sRGB-Kalibrierung. Je näher die drei Farblinien an der 45°-Achse liegen, umso weniger Farben müssen zur korrekten Kalibrierung von der Grafikkarte verworfen werden, und umso lückenloser bleiben Farbverläufe. Grafik zum Vergrößern bitte anklicken.
Für die UGRA-Zertifizierung ist eine Kalibration auf einen Weißpunkt mit 5800 K bei 120 cd/m² nötig. Dies war mit Einstellungen von Rot: 100, Grün: 91, Blau: 77, Helligkeit: 40, Kontrast: 50 zwar möglich, doch ist bereits bei einem Blick auf die Korrekturkurve ersichtlich, dass insgesamt stärker in die LUTs eingegriffen werden muss.
Darstellung der RGB-Korrekturkurve der Grafikkarte nach der Kalibrierung für die UGRA-Zertifizierung. Je näher die drei Farblinien an der 45°-Achse liegen, umso weniger Farben müssen zur korrekten Kalibrierung von der Grafikkarte verworfen werden, und umso lückenloser bleiben Farbverläufe. Grafik zum Vergrößern bitte anklicken. In diesem Fall soll die UGRA-Zertifizierung lediglich als Vergleichsmöglichkeit zu anderen getesteten Modellen dienen. Der Monitor hat keinerlei Ambitionen im professionellen Grafikumfeld als sogenannter Proof-Monitor eingesetzt zu werden. Eine solche Verwendung scheidet schon durch den relativ kleinen Farbraum aus. Aus diesem Grund überrascht das Nichtbestehen keinesfalls.
Die Zusammenfassung des UGRA-Testberichtes zeigt eine Schwäche in der Graubalance bei Kalibrierung auf 5800K. Der ausführliche UGRA-Report kann als PDF-Datei heruntergeladen werden. Insgesamt kann der Monitor mit sehr guten Werkseinstellungen für sRGB, einem sehr hohen Kontrastverhältnis von 927:1 und einem tiefen Schwarzwert von 0,15 cd/m² punkten. Was sich auch bei der Videobetrachtung positiv auswirkt.
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