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TESTBERICHT: BenQ X2200W Teil 6


Die AUTO-Taste wird nur für den analogen Betrieb über ein D-Sub-Kabel benötigt. Sie justiert automatisch das Bild und die Hertz-Frequenz auf Knopfdruck. Des Weiteren gibt es noch eine und Taste zur Navigation durch das Menü. Die Tasten haben zusätzlich noch direkt zugeordnete Funktionen:

Bei Betätigen der Taste öffnet sich ein kleines Fenster, in dem man die PerfectMotion-Funktion ein- oder ausschalten kann. Drückt man die Taste, so kann man zwischen den verschiedenen voreingestellten Bildmodi wechseln. Ein wenig lästig ist, dass man beim aktivieren und deaktivieren der PerfectMotion-Funktion mit beiden Richtungstasten und hin- und herschalten kann, beim Auswählen der Bildmodi jedoch nur das Navigieren mit der Taste in eine Richtung möglich ist.

Zum Bestätigen und um einen Schritt tiefer ins Menü zu gelangen dient die Enter-Taste. Sie ist außerhalb des OSDs auch mit einer Schnellwahlfunktion belegt. Bei einmaliger Betätigung wird der aktuell verwendete Eingang angezeigt, bei wiederholtem Drücken schaltet man zum nächsten Eingang.

Die Tasten sind flach und liegen dicht beieinander, sodass das Tippen zur Geduldsprobe wird, da die seitlich am Rahmen angebrachten Tasten nur schwer erfühlbar sind.

Der Menüaufbau des BenQ X2200W unterscheidet sich optisch kaum von dem anderer Monitore, ist teilweise aber unpraktisch gestaltet. So verläuft die gesamte Navigation im OSD "horizontal", die Tasten und sind aber "vertikal" ausgerichtet. Dadurch vertut man sich bei der Navigation häufig und erst nach einiger Zeit gewöhnt man sich langsam daran, dass "rechts" und "links" bedeutet.

Misslungen ist auch die Menüstruktur, die nicht nur viel Geduld, sondern auch ebensoviele Tastenklicks benötigt. Zudem sind kleine Wartezeiten nicht ungewöhnlich: Jede Schnellwahlfunktion und auch das Öffnen des OSDs erfolgt mit einer Verzögerung.

Auch innerhalb des Menüs dauert es immer einen kurzen Moment, bis sich der Menüpunkt aufgebaut hat. Am lästigsten ist jedoch das Zurückkehren aus einer tieferen Menüebene ins Hauptmenü. Das OSD verschwindet dann zuerst, sodass man die Finger schon von den Tasten nimmt, um dann eine Sekunde später wieder zu erscheinen.

Auch die Tastenreaktion ist langsam und schnelle Tastenklicks führen zu keinerlei Reaktion. Dadurch muss man die gesamte Navigation etwas langsamer angehen lassen. Die Power-Taste muss man erst kurz gedrückt halten, damit der Monitor sich abschaltet. Zugegeben: Als Testredakteur ist man hier sicherlich empfindlicher als „normale“ Anwender, weil man sehr oft ins Menü muss, um Einstellungen zu verändern.

Trotzdem scheint BenQ bei seinem Gamer-Monitor vor lauter Eifer, das Panel schneller zu machen, die OSD-Reaktionszeit vergessen zu haben. Im Folgenden finden sie detaillierte Informationen zu den Einstellungen des 22-Zöllers:

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Nach dem Öffnen des OSDs werden zunächst die Anzeigeoptionen angezeigt. Hier können Nutzer, die den D-Sub-Eingang verwenden, die horizontale bzw. vertikale Position des Bildes einstellen, die Pixelfrequenz mit dem analogen Videoeingangssignal synchronisieren oder die Pixeltaktphase anpassen. Wer einen Digitaleingang nutzt, kann und braucht in diesem Menüpunkt nichts einstellen.

Bild

In der Bildeinstellung lassen sich Helligkeit und Kontrast in 100er-Schritten regeln. Dabei wird der Wert pro Tastenklick um 1 verändert. Standardmäßig sind die Helligkeit auf 90 und der Kontrast auf 50 gestellt. Wird der Kontrast erhöht, werden ab einem Wert von ca. 55 langsam die hellsten Graustufen verschluckt. Man spricht dann auch von "Banding".

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