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TESTBERICHT: Eizo SX3031W-BK Teil 4


Anschlüsse

Die Gehäuserückseite beherbergt die vergleichsweise wenigen Anschlüsse des 30-Zöllers. Hierzu zählen der Netzanschluss für das integrierte Netzteil, ein DualLink-DVI-D- und ein SingleLink-DVI-D-Eingang sowie ein USB-Uplink-Port.

An der rechten Seite befinden sich zwei USB-Anschlüsse, die für Peripheriegeräte genutzt werden können. Von den beiden DVI-Anschlüssen ist nur die SingleLink-Variante HDCP-tauglich. Das ist ärgerlich, weil man bei der Wiedergabe von Videos am Rechner eine pixelgenaue Ansteuerung bevorzugen wird, um ein Optimum an Qualität zu erreichen.

Allerdings ist der Eizo SX3031W auch nicht als TV-Ersatz konzipiert. Die verwendete Bildfrequenz von 60Hz ist dafür weniger geeignet, da es fast bei allen Videos entsprechende Bildruckler (Judder) geben wird.

Die beiden DVI-Eingänge des Eizo SX3031W, von denen leider nur der Single-Link-Eingang HDCP unterstützt.

Bedienung und OSD

Die Bedienung des Bildschirms erfolgt über die acht eingelassenen Tasten. Diese sind im unteren Rahmen mittig angeordnet, rechteckig und angenehm groß. Haptik und Druckpunkt sind hervorragend. Rechts neben den Tasten befindet sich eine LED, die den Betriebszustand des Displays anzeigt. Leider ist die eingelassene Beschriftung in dunkleren Umgebungen nicht mehr lesbar.

Die Nutzung der Tasten ist selbsterklärend. Neben der obligatorischen Power-Taste gibt es eine Taste zur direkten Anwahl der beiden Signaleingänge und eine dritte Taste, um die voreingestellten Profile (Custom, sRGB, Text, Picture und Movie) zu erreichen. Die restlichen fünf Tasten werden für Aufruf und Steuerung des OSD Menüs benötigt.

Die Tasten zur Steuerung des Eizo SX3031WW sind sehr gut eingepasst und verfügen über einen guten Druckpunkt – leider sind sie bei nicht optimalen Lichtverhältnissen kaum lesbar.

Hier weicht Eizo nicht vom üblichen Konzept ab, das entsprechende Menü wurde auch beim SX3031W gegenüber anderen Eizo-Geräten kaum bis gar nicht geändert. Neben den unbestrittenen Vorteilen durch die gewohnte Strukturierung, bleibt es damit aber auch bei dem schon mehrfach bemängelten Umstand, dass zur Änderung einer Einstellung teilweise störend viele Klicks notwendig sind.

Eizo bietet fünf vordefinierte Modi an: Custom (benutzerdefiniert), sRGB, Text, Picture und Movie. Der jeweilige Modus kann bequem per Taste ausgewählt werden. Nachdem die Taste gedrückt wurde, öffnet sich das Menü und es können weitere Optimierungen vorgenommen werden.

Leider sind in den vorgegebenen Profilen nicht alle Werte veränderbar. Im Modus sRGB kann nur die Helligkeit verändert werden, während unter Picture und Movie zusätzlich noch Farbtemperatur, Sättigung und Farbton verändert werden können. Im Text-Modus fehlt lediglich die Gain-Einstellung (RGB) und 6-Achsen Farbkontrolle (RYGCBM), wie bei allen anderen Modi auch.

Lediglich im Custom Modus kann die Funktion Gain-Einstellung und 6 Farben verändert und damit eine optimale Weißdarstellung erreicht werden. Die vordefinierten Gammawerte liegen zwischen 1,4 bis 3,0 und erhöhen sich jeweils um den Wert 0,2. Die Abstimmung der Werte ist weitestgehend korrekt.

Bildparameter

Dieser Menüpunkt kommt bei nicht pixelgenauer, also der Zuspielung kleinerer Auflösungen als der nativen zum Einsatz, wenn die eingebaute Skalierungslösung genutzt wird. Dann kann hier die Schärfe in fünf Schritten geändert werden.

Farbe

Unter diesem Menüpunkt können verschiedene Bildeinstellungen geändert und optimiert werden. Entscheidend dafür welche Parameter geändert werden können, ist der jeweilige Anzeigemodus.

Der Modus Custom (Benutzer) bietet die umfangreichsten Einstellmöglichkeiten. Es können folgende Werte verändert werden: Helligkeit, Farbtemperatur, Gamma, Sättigung, Farbton, Gain-Einstellung (RGB) und 6-Farben (RYGCBM).

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