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TESTBERICHT: Gateway FHD2400 Teil 8


Resolution Reminder: Möchte man bei Zuspielung in einem Modus ungleich der nativen Panelauflösung auf diesen Umstand hingewiesen werden, kann man die entsprechende Option an dieser Stelle aktivieren.

Ultra Response: Über diesen Menüpunkt kann die Overdrive-Implementierung des Gateway FHD2400 gesteuert werden.

Reset All: Hier können alle Einstellungen des OSD, unabhängig vom gewählten Signaleingang, auf Standardwerte zurückgesetzt werden. Eine Sicherheitsabfrage schützt vor versehentlicher Betätigung.

Reset

Über diesen Menüpunkt können alle Einstellungen des OSD für den betreffenden Signaleingang auf Standardwerte zurückgesetzt werden. Eine Sicherheitsabfrage schützt vor versehentlicher Betätigung.

Gateway EzTune

Für die komfortable Bedienung vom Rechner aus liegt dem Gateway FHD2400 die Software "EzTune" bei. Der Hersteller ist "Portrait Displays". Eine fast identische Version liegt z.B. auch dem Acer B223W bei. Da wir die Software im entsprechenden Testbericht bereits ausführlich erläutert haben, verzichten wir an dieser Stelle auf eine erneute Ausführung, die faktisch identisch wäre.

Das Display-Management-Tool EzTune.

Bildqualität

Gateway macht, außer der zugrunde liegenden Technologie, keine genauen Angaben welches Panel im FHD2400 verbaut ist. Sicher kann man jedoch festhalten, dass es sich um ein TN-Panel handelt, das mit sechs Bit pro Farbkanal arbeitet und die angegebenen 16,7 Millionen Farben mit einer High-Color-Frame-Rate-Control (HiFRC) Schaltung erreicht.

Hierbei werden Farben, die das Gerät nicht nativ darstellen kann, simuliert, indem ein Pixel im Verlauf mehrerer Frames verschiedene Farbtöne annimmt, die dann im Gehirn zum gewünschten Farbeindruck verschmelzen.

Die Implementierung ist überwiegend gut gelungen. Dithering-Muster sind uns in keiner Testsituation aufgefallen. Dagegen kann in sehr dunklen Graustufen ein leichtes Flimmern auftreten, das sich aber außerhalb synthetischer Muster, und somit im Alltagseinsatz, nicht negativ bemerkbar machen wird.

Testbild für die Überprüfung von Farb- und Grauverläufen.

Wird der Gateway FHD2400 mit den Werkseinstellungen betrieben, fallen Farbverläufe prinzipiell sehr sauber aus. Nach der Kalibrierung werden gröbere Abstufungen, insbesondere in dunklen Farbtönen, sichtbar. Von einem wirklich schlechten Ergebnis ist das noch weit entfernt. Allerdings zeigen andere Vertreter mit TN-Panel, das mit 6-Bit pro Farbkanal und HiFRC-Schaltung auch nach einer Kalibrierung durchaus noch etwas fließendere Übergänge möglich sind.

Die subjektive Bildqualität ist gut, auch wenn das Bild in der Werkseinstellung, unabhängig von der Helligkeit, etwas zu dunkel wirkt und entsprechende Farbtöne teilweise nicht differenziert werden können. Durch die Glanzbeschichtung des Panels werden Dynamik und Kontrast der Darstellung, im Vergleich zu einem matten Display, erhöht.

Allerdings gilt das nur, wenn wenigstens noch etwas Umgebungslicht vorhanden ist. In einem komplett abgedunkelten Raum verliert sich der Vorteil der Glanzbeschichtung. Natürlich hat jede Medaille zwei Seiten und so kann es, je nach Beleuchtungs- und Aufstellsituation, durchaus unangenehme Spiegelungen geben.

Homogenität und Ausleuchtung sind gut. Wenn man die hohe Helligkeit der Werkseinstellung reduziert, kann auch der Schwarzwert des Gateway FHD2400 bei Frontalansicht überzeugen. Aufhellungen sind, wie bei vielen Geräten mit TN-Panel, relativ scharf abgegrenzt an den Seiten vorhanden, fallen aber bei unserem Testgerät sehr mild aus.

Monitore mit erweitertem Farbraum und WCG-CCFL oder LED Backlight zeigen bei der Wiedergabe kleinerer Farbräume, wie z.B. dem unter Windows üblichen sRGB oder den heute üblichen Videoquellen, sehr gesättigte Farben, solange sie nicht kalibriert wurden und farbmanagementfähige Software eingesetzt wird. Auch der Gateway FHD2400 kann seine Herkunft diesbezüglich nicht verleugnen. Ein Vorteil ist in jedem Fall die gegenüber Geräten mit kleinerem Farbraum deutlich bessere Abdeckung von AdobeRGB. Allerdings darf man sich bei einem Gerät mit TN-Panel und der Ausrichtung auf Bewegtbildwiedergabe durchaus die Frage stellen, ob die Entscheidung, einen erweiterten Farbraum anbieten zu wollen, besonders sinnvoll ist.

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