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TESTBERICHT: HP LP2475w Teil 4


Anschlüsse

Um es kurz zu machen: Es sind alle erdenklichen Anschlüsse vorhanden und das ist keine Übertreibung. HP wirbt zu recht mit der Aussage, dass dieses Modell die "umfangreichste Auswahl an Eingangsanschlüssen aller HP Monitore" besitzt.

So findet man an der Rückseite des Gerätes neben einem Stromschalter und dem Stecker für das Stromkabel den in Zukunft immer wichtiger werdenden DisplayPort, sowie einen HDMI-Anschluss, der vor allem für Filmfreunde und Spielekonsolenbesitzer interessant ist.

Zusätzlich sind zwei DVI-I Ports vorhanden, die wahlweise für digitale Signale vom PC, oder mit dem mitgelieferten Kabel auch für die analoge Verbindung zu Notebooks oder älteren Grafikkarten mit D-Sub genutzt werden können. Zu diesen vier Anschlüssen kommen noch ein Composite-Video-, ein S-Video- und ein Component-Anschluss. Natürlich darf bei einer solch endlosen Aufzählung der USB-Uplink-Port nicht fehlen.

Auch bei den Ausgängen hat HP nicht gespart. Es gibt sechs USB-Ports, wovon vier auf der Rückseite bei den Eingangssteckern zu finden sind und zwei an der Seite für einen schnellen Zugriff. Als besonderen Leckerbissen gibt es einen SPDIF-Ausgang, der die Audiosignale aus einem HDMI-Stream digital ausgibt. Somit ist eine verlustfreie Übertragung möglich.

Das linke Bild zeigt die Anschlussmöglichkeiten an der Rückseite: Strom, DisplayPort, HDMI, 2 x DVI-I, S-Video, Component-Video, Composite, USB-Uplink und vier USB-Ports. Das rechte Bild zeigt die linksseitig positionierten zwei zusätzlichen USB-Ports.

Die USB-Paketrate über den eingebauten USB-Hub wurde mit einer Maus und bei gleichzeitiger Benutzung von zwei Mäusen überprüft. Solange nur eine Maus angeschlossen ist, konnte kein Unterschied zum direkten Anschluss an einen USB 2.0 Port am PC festgestellt werden. Bei gleichzeitiger Benutzung von zwei Mäusen war die durchschnittliche Datenrate verdoppelt und im Schnitt immer noch identisch mit den Werten, die bei direktem Anschluss an den PC erzielt wurden.

USB-Paketrate bei Anschluss an den Monitor mit einer Maus (Bild links) und mit 2 Mäusen (Bild rechts).

USB-Paketrate bei Anschluss an den PC mit einer Maus (Bild links) und mit 2 Mäusen (Bild rechts).

Der USB-Hub im HP Monitor schränkt also nicht die Nutzung von Mäusen ein und bietet maximale Datenraten, die auch für Hardcorespieler, die auf höchste präzision Wert legen, geeignet sein sollten.

Bei den Anschlüssen hält HP, was versprochen wurde. Es ist lückenlos alles vorhanden und somit auch alles anschließbar, was ein Bild ausgibt.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen ohne USB Gemessen mit USB
< 120 W 96,0 W 98,0 W
k.A. 43,3 W 44,4 W
< 2 W 1,4 W 1,7 W
< 75 W 49,2 W 50,7 W
< 1 W 0,7 W 0,9 W

Die Maximalwerte sind im Vergleich zu Geräten mit TN-Panel relativ hoch, jedoch stets unter den Werten, die HP vorgibt. Der typische Verbrauch liegt bei rund 50 Prozent des Maximalwerts und ist akzeptabel. Wie bereits weiter oben erwähnt, macht sich der Stromverbrauch bei erhöhter Helligkeit besonders dadurch bemerkbar, dass ein großer Teil in Wärme umgewandelt wird.

Die Angabe für den typischen Stromverbrauch ist vom Hersteller nicht auf 140 cd/m² vorgeschrieben, wurde aber zum Vergleich mit den hier üblichen Werten, die bei einer dauerhaften Verwendung empfohlen werden, herangezogen. Des Weiteren soll in den recht hoch gegriffenen 75 Watt eine 50 prozentige Auslastung des USB-Hubs inbegriffen sein, was bei unseren Messwerten noch mehr als genug Spielraum offen lässt.

Ein interessanter Effekt stellt sich ein, wenn sich der Monitor im Stand-By-Modus befindet, der PC eingeschaltet ist und gleichzeitig USB-Geräte am angeschlossen sind. In dieser Konstellation verbrauchte der Monitor bis zu 3,1 Watt, was vermutlich auf die Stromversorgung des USB-Hubs zurückzuführen ist.

Im Betrieb ist der Monitor absolut unhörbar. Egal welche Helligkeitswerte gewählt werden, der HP LP2475w arbeitet geräuschlos. Ein minimales Betriebsgeräusch ist lediglich dann auszumachen, wenn man an der Gehäuserückseite mit angelegtem Ohr lauscht. Dies ist übrigens völlig normal, denn immerhin handelt es sich um ein komplexes elektrisches Gerät.

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