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TESTBERICHT: Hyundai W241D Teil 6


Bildqualität

Das im Hyundai W241D eingesetzte S-PVA Panel arbeitet mit 8-Bit pro Farbkanal. Umfangreiche Änderungen der RGB-Kanäle können somit zum Wegfallen von Farben führen. Starkes Banding tritt dennoch weder vor noch nach der Kalibrierung auf. Die minimal vorhandenen Abstufungen fallen erstaunlicherweise nach der Kalibrierung geringer aus als in der Werkseinstellung.

Test der Qualität von Farbverläufen am Hyundai W241D.

Die subjektive Bildqualität kann überzeugen. Homogenität und Ausleuchtung sind sehr gut. Nach dem Absenken der zu hohen Helligkeit in der Werkseinstellung, überzeugt auch der Schwarzwert des Gerätes. Aufhellungen sind nur leicht in den Randbereichen auszumachen.

Die Ausleuchtung des Hyundai W241D zeigt allenfalls leichte Aufhellungen im Randbereich.

Monitore mit erweitertem Farbraum und WCG-CCFL oder LED Backlight zeigen bei der Wiedergabe kleinerer Farbräume, wie z.B. dem unter Windows üblichen sRGB, sehr gesättigte Farben, solange sie nicht kalibriert wurden und farbmanagementfähige Software eingesetzt wird. Der Hyundai W241D bildet hier keine Ausnahme. Ein Vorteil ist in jedem Fall die gegenüber Geräten mit kleinerem Farbraum deutlich bessere Abdeckung von AdobeRGB.

Helligkeitsverteilung

Die gemessene Helligkeits-Abweichung zum oberen Bildschirmrand liegt bei maximal 4 Prozent, während die entsprechende Abweichung zum unteren Bildschirmrand bei 13 Prozent liegt. Im Durchschnitt sind es knapp 6 Prozent. Das sind sehr gute Werte.

Der Gammawert bleibt über große Teile des Panels stabil bei 2,2. Nur am unteren Rand steigt er auf 2,3.

Die Helligkeitsverteilung haben wir an 15 Messpunkten ermittelt.

Der statische Maximalkontrast wird von Hyundai nicht angegeben. Aufgrund des eingesetzten Panels kann man jedoch von ~1000:1 ausgehen, während der beworbene dynamische Kontrast bei 3000:1 liegen soll. Diesen Wert konnten wir im Laufe des Tests nicht verifizieren.

In der Werkseinstellung messen wir dann auch einen Wert von rund 1000:1. Das ist sehr gut. Nach erfolgter Kalibrierung auf eine Helligkeit von 140 cd/m² steigt der Kontrastwert sogar auf über 1300:1, da der Schwarzpunkt entsprechend absinkt. Ein knackiges Bild ist garantiert.

Die Kontrasteinstellung am Gerät liegt in der Werkseinstellung bei 83 Prozent und sollte keinesfalls erhöht werden, weil in diesem Fall sehr schnell Farben am oberen Ende des Spektrums nicht mehr ausreichend unterschieden werden können. In unseren Tests hat sich ein Wert von 80 Prozent als ideal erwiesen.

Differenzierung heller und dunkler Graustufen am Hyundai W241D.

Die Maximalhelligkeit gibt Hyundai für den W241D mit satten 500 cd/m² an. Wir messen mit 430 cd/m² bei 100 Prozent Helligkeit zwar einen geringeren Wert, der aber auch für lichtdurchflutete Räume mehr als ausreichend ist.

Tatsächlich wird man im Alltagsbetrieb deutlich geringere Werte anstreben, um vernünftig und ohne Sonnenbrille arbeiten zu können. Aus diesem Grund ist die Messung der Minimalhelligkeit deutlich interessanter. Hier erreicht der Bildschirm mit Mühe 120 cd/m². Das ist kein perfekter aber durchaus befriedigender Wert, zumal der Kontrast mit knapp 1200:1 immer noch erfreulich hoch liegt.

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