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TESTBERICHT: Lenovo L220x Wide Teil 6


Die Helligkeitsverteilung haben wir an 15 Messpunkten ermittelt, nachdem wir die Monitorhelligkeit auf Null abgesenkt haben. Durch die Kalibration erfolgte eine Justierung auf einen Zielwert von 137 cd/m² in der Bildmitte.

Die durchschnittliche Abweichung bei der Helligkeitsverteilung ist mit ca. 11 Prozent noch als gut einzustufen. Zu sehen ist, dass die Helligkeit recht gleichförmig von oben nach unten hin abnimmt. Im Betrieb ist das obere Display-Drittel konsequenterweise auch um einiges wärmer als die anderen Bereiche. Der Gammawert ist weitestgehend stabil und schwankt in einigen Bereichen lediglich um + 0,1.

Bei einer Arbeitshelligkeit von 0 Prozent sind keine wahrnehmbaren Lichthöfe zu erkennen. Selbst bei einer Helligkeit von 100 Prozent erkennt man diese gar nicht bis minimal. Die Ausleuchtung der Randbereiche und die Homogenität des Bildes kann nur als sehr gut gewertet werden.

Der maximale Blickwinkel liegt, typisch für ein S-PVA-Panel, bei 178 Grad. Dies reicht für die meisten Alltagssituationen vollkommen aus. Wenn nicht, ermöglicht die Drehfunktion des Standfußes das bequeme Schwenken in die gewünschte Blickrichtung.

Zwar verblassen die Farben bei extremer seitlicher Sicht etwas, da der Kontrast abnimmt, der eigentliche Farbton bleibt aber erkennbar. Das reicht für ein sehr gut in dieser Disziplin. Im Vergleich zu den 22 Zoll Monitoren mit TN-Panel hat der Lenovo L220x dank seines S-PVA Panels einen klaren Vorteil.

Bild links zeigt den Blickwinkel von rechts und das Bild rechts die frontale Ansicht.

Das Bild oben zeigt den Blickwinkel von unten und das Bild unten den Blickwinkel von oben.

Ausmessung und Kalibration

Nachfolgend haben wir den L220x bezüglich seiner Farbechtheit überprüft und getestet, wie gut sich der TFT-Monitor kalibrieren lässt. Die Ergebnisse sind hauptsächlich für die Grafik- und Fotobearbeitung interessant. Für den Office-Betrieb und Spiele sind sie größtenteils vernachlässigbar, da bei diesen Anwendungen der subjektive Eindruck überwiegt.

Zunächst haben wir den maximalen Farbraum des TFT-Monitors ermittelt und einerseits mit dem Druckfarbraum Isocoated und andererseits mit dem sRGB-Farbraum verglichen.

sRGB ist gewissermaßen der kleinste gemeinsame Nenner für das Zusammenspiel verschiedener Eingabe- und Ausgabegeräte im Consumerbereich. Zudem geht Windows von sRGB aus, wenn zu einem Gerät oder einer Grafikdatei kein Farbprofil vorliegt.

Viele Farbdrucker arbeiten auf Normalpapier mit dem sRGB-Profil. Auch deshalb ist der sRGB-Farbraum im Gegensatz zum Isocoated-Druckfarbraum für "Normalanwender" von Bedeutung. Durch die starke Verbreitung der digitalen Spiegelreflexkameras und der zunehmenden Amateurfotografie, haben auch Bilderdienste viele ihrer Belichtungsmaschinen auf den sRGB-Farbraum umgestellt, um dem Kunden die Auseinandersetzung mit speziellen Farbräumen zu ersparen.

Interessant ist der Vergleich zum Isocoated-Farbraum des Offset-Drucks, da dieser in der Regel dem Mindesten entspricht, was aktuelle Tintenstrahldrucker bewältigen können. Viele moderne Tintenstrahldrucker und Druckverfahren decken darüber hinaus einen noch größeren Bereich ab. Der Isocoated-Farbraum wird vom Lenovo L220x zu 100 Prozent abgedeckt.

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