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TESTBERICHT: Lenovo L2440p Teil 11


Input-Lag

Die Verzögerung bei der Bildausgabe im Vergleich zu einem Röhrenmonitor wird ermittelt, indem zusätzlich zum L2440p ein 21 Zoll CRT angeschlossen und auf beiden gleichzeitig eine Stoppuhr angezeigt und abfotografiert wird. Im Rahmen des Tests wurden 60 dieser Bilder ausgewertet, auf denen jeweils links der CRT und rechts der TFT von Lenovo zu sehen ist.

Die ermittelte durchschnittliche Latenz beträgt 6 ms, was deutlich unterhalb der Darstellungszeit von einem einzelnen Frame liegt. Zwei Drittel der festgehaltenen Bilder zeigen eine Latenz von 0 ms. Das übrige Drittel zeigt schwankende Werte, die in Ausnahmefällen bis zu 30 ms reichen.

Eine nicht vorhandene Latenz wurde auf zwei Dritteln der Fotos festgehalten.

Der Maximalwert betrug 30 ms, was zwei Frames entspricht.

In Hinblick auf die niedrige durchschnittliche Latenz von 6 ms ist dieser Monitor durchaus sehr gut für Hobbyspieler geeignet. Professionelle Hardcorespieler werden sich aber wohl bevorzugt einen Monitor anschaffen, der komplett ohne Input-Lag auskommt. Eventuell sollten auch die sonstigen Ergebnisse in Bezug auf die Bildqualität und Interpolation berücksichtigt werden, da diese zu Einschränkungen führen können.

Für die meisten Anwender ist ein Input-Lag generell unbedenklich und liegt außerhalb des Wahrnehmungsbereichs. Allerdings reagiert hier jeder Mensch individuell und jedes PC-System weist unterschiedliche "Grundlatenzen" auf. Beide Faktoren wirken sich auf die Schwelle aus, ab der ein Input-Lag tatsächlich spürbar ist.

Interpolation

Bei der Interpolation zeigt das Gerät einige Schwächen, was auch damit zusammenhängt, dass die seitengerechte Darstellung nicht funktioniert und als Alternative eine 1:1 Abbildung für Auflösungen unterhalb von 1.920 x 1.200 leider nicht unterstützt wird.

Gerade Film-Freunde werden sich jedoch darüber ärgern, dass 1.920 x 1.080(p) nur auf Vollbild und nur über DVI darstellbar ist. Wird im OSD eine seitengerechte Darstellung, also unter Scaling "Off (Original AR)" ausgewählt, so wird, vollkommen unverständlicher Weise, das Bild seitlich zusammengestaucht.

"Scaling Off" bewirkt auch bei Bildinhalten mit 1.920 Pixel in der Breite eine Stauchung. Gut zu sehen reicht die Einblendung des OSDs bis zum rechten Bildschirmrand, der Bildinhalt jedoch nicht.

Weitere Beispiele hierfür sind im Bereich Video zu finden. Dieses Verhalten ist bei allen Auflösungen gleich und führt bei keiner, also auch nicht bei 4:3-Auflösungen, zu einem überzeugenden Ergebnis.

Links: Die native Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel ist scharf und präzise. Selbst bei analoger Signalzuspielung ist diese Auflösung gut zu verwenden. Rechts: Auf Vollbild gestreckte Darstellung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Die Interpolation auf eine Höhe von 1.200 Pixel sorgt an horizontalen Linien für unschöne Schatten.

Detailaufnahme der Interpolationsartefakte bei 1.920 x 1.080. Besonders das kleine "e" leidet sichtbar im normalen Text.

Die Interpolation bei 1.680 x 1.050 wirkt sehr unscharf, unschärfer, als es das Foto wiedergibt. Es ist somit auch unangenehm Texte zu lesen. Eine Verwendung mit dieser Auflösung dürfte im Büroalltag ausgeschlossen sein. Bei 1.600 x 1.200 ist die Interpolation subjektiv etwas besser, aber vor allem Schrift wirkt immer noch unscharf. Hinzu kommt, dass eine seitengerechte Darstellung nicht fehlerfrei möglich ist. Auch bei der Aktivierung im OSD wird die Darstellung nicht schärfer.

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