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TESTBERICHT: Lenovo L2440p Teil 13


Für 1080i sah es am analogen Anschluss nur minimal besser aus. Eine Option im Grafikkartentreiber des Notebooks hat das Erzwingen dieser Auflösung ermöglicht, wodurch der Bildinhalt bei Details bis zur Unkenntlichkeit zerstört wurde. Grobe Details sind noch sichtbar, aber bei der Filmwiedergabe ist dies unakzeptabel.

Links ist eine Vollbildansicht der Darstellung von 1080i über den analogen Eingang zu sehen, rechts eine Detailvergrößerung des gleichen Bildes.

Eine HD-Videoquelle ist in dieser Auflösung also keinesfalls sinnvoll am analogen Eingang nutzbar.

Dies ist besonders ärgerlich, wenn man sich vor Augen führt, dass der Monitor eine absolut ruckelfreie Wiedergabe nicht nur mit einer Frequenz von 60Hz, sondern auch bei 50Hz-Signalen erreicht. Der Judder-Test, mit dem dies getestet wurde, zeigt hierbei einen weißen Balken, der über den schwarzen Bildschirm scrollt. Wird im Monitor ein 50Hz Signal auf eine 60Hz Ausgabe umgesetzt, so sind die Bewegungen dieses Balkens stockend, die Bildausgabe ruckelt also.

Der L2440p zeigt selbst bei einer Zuspielung eines 48Hz-Signals ein Bild, blendet dabei allerdings einen nicht entfernbaren Warnhinweis ein, dass der Monitor außerhalb seiner Spezifikationen betrieben wird. Das ist vor allem deswegen bedauerlich, da es offensichtlich perfekt ruckelfrei funktioniert und die Bildausgabe nicht leidet. Das einzig zu bemängelnde im Judder-Test ist, dass der weiße Balken auf der Seite in Bewegungsrichtung leicht ausgefranst wirkt.

Detailaufnahme des Judder-Tests. Der weiße Balken scrollt von links nach rechts über schwarzen Grund.

Video-Scaling

Bei Verwendung einer HD Videoquelle an dem HDCP-fähigen DVI-D Anschluss ist das Bild entweder auf Vollbild gestreckt oder bei Auswahl des "korrekten Seitenverhältnisses" falsch gestaucht. Anhand der folgenden Testbilder soll dieses Verhalten genauer belegt werden. Die Testbilder zeigen dabei die exakten Ausmaße des 1.920 x 1.080p Bildes bei Zuspielung über eine PS3 unter Verwendung eines HDMI zu DVI Kabels.

Links: 1080p Testbild bei Vollbilddarstellung. Rechts: Das gleiche Bild, im OSD "Seitengerecht" ausgewählt.

Sichtbar wird in diesem Testbild auch, dass kein Overscan verwendet wurde und somit kein Rand abgeschnitten wird.

Wie stark die Verzerrung im "Seitengerechten" Modus ausfällt, zeigt das folgende Testbild eindrucksvoll. Das weiße Oval sollte ein perfekter Kreis sein. Hierbei ist zu bedenken, dass zwei Effekte gleichzeitig wirken: Erst wird das Bild auf eine Höhe von 1.200 Bildpunkten gestreckt und danach seitlich zusammengestaucht.

Stark verzerrtes Bild bei "seitengerechter" Darstellung.

Wer über die leichten Verzerrungen, die im normalen Vollbild-Modus auftreten, hinwegsehen kann, der bekommt eine durchaus gute Bildqualität geboten. Die Interpolationsverluste, die bei 1.920 x 1.080 auftreten sind nicht so schlimm wie in anderen Auflösungen und fallen bei Bewegtbildern gar nicht ins Gewicht. Nur in dunklen Szenen bleibt die Aussage bestehen, dass einige der dunkelsten Bilddetails verloren gehen können. Dies trübt allerdings nicht den Spaß in bewegungs- und actionreichen Szenen.

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