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TESTBERICHT: NEC LCD3090WQXi-BK Teil 4


Ein 30-Zoll-LCD-Panel erzeugt naturgemäß eine hohe Abwärme. Da ein Plastikgehäuse zum Einsatz kommt, ist es nicht möglich, auf Lüftungsschlitze zu verzichten, die denn auch zahlreich vorhanden sind. Im Gegensatz zum Eizo SX3031W ist beim LCD3090WQXi kein Lüfter verbaut, dafür wird das Gerät im Betrieb ein gutes Stück wärmer.

Links seitliche Ansicht des NEC 3090WQXi und das Bild rechts zeigt die großen Lüftungsschlitze.

Wer Angst vor dem Eindringen kleiner Insekten hat, sollte die Fenster mit einem feinmaschigen Fliegengitter versehen und für eine zusätzliche Lichtquelle im Raum sorgen. Diese Maßnahmen senken das Risiko von Krabbeltierattacken erheblich.

Fast als Standard ist heutzutage die Möglichkeit der Wandmontage zu bezeichnen. NEC leistet sich mit dem LCD3090WQXi erwartungsgemäß keinen Patzer. Dank VESA100-Verschraubung ist eine entsprechende Anbringung problemlos möglich.

Obwohl im NEC kein Lüfter zum Einsatz kommt, ist das Gerät nicht völlig lautlos. Das minimale Störgeräusch des eingebauten Schaltnetzteils ist im Betrieb allerdings nur wahrzunehmen, wenn man sich mit dem Ohr schon fast über den Lüftungsschlitzen befindet. Ausgewählte Bildmuster mit harten Kontrasten führen diesbezüglich zu einer leichten Verstärkung.

Die Power-LED leuchtet im Auslieferungszustand in einem unaufdringlichen Blau. Die Farbe kann man im OSD sogar ändern, zur Auswahl stehen grün und orange.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
150 W 150,3 W
< 1,3 W 0,5 W
< 1W 0 W
- 104 W
- 100 W

Der NEC 3090WQXi erreicht in der Werkseinstellung fast exakt die Herstellerangabe. Von einem 30-Zoll-Gerät darf man natürlich kein Energiesparwunder erwarten, alle Werte sind aber angesichts der Bildgröße im grünen Bereich.

Erfreulich ist, dass NEC seitlich am Gerät einen echten Netzschalter anbietet. Der Stromverbrauch kann aber erstaunlicher Weise bereits über den frontal angebrachten Schalter auf 0 Watt reduziert werden.

Anschlüsse

Senkrecht an der Gehäuserückseite befinden sich die spartanischen Anschlüsse des Bildschirms. Für die Versorgung mit Bildsignalen sind lediglich zwei DVI-Ports vorgesehen, von denen einer immerhin auch analoge Signale entgegennehmen kann, also als DVI-I-Variante ausgeführt ist.

Beide Anschlüsse sind HDCP-tauglich. Die zur Verarbeitung eingesetzte Elektronik ist ziemlich flexibel, so dass auch Frequenzen ungleich der typischen 60Hz unterstützt werden. Dies ist ein für die Videowiedergabe sehr interessantes Feature, auf das wir im Abschnitt „DVD und Video“ detailliert eingehen werden.

Spärlicher Anblick: Die beiden DVI-Eingänge des NEC LCD3090WQXi. Ganz links ist der USB-Anschluss für ein Colorimeter zu sehen.

Abgesehen von den beiden Videoschnittstellen herrscht auf der Rückseite gähnende Leere. Außer dem Netzanschluss für das integrierte Netzteil findet sich noch  ein USB-Anschluss. Hier kann das Colorimeter i1 Display angeschlossen werden, mit dem eine Selbstkalibrierung des TFT-Monitors, allerdings ohne Nutzung einer entsprechenden Software, durchgeführt werden kann.

Weitere Details zum Umfang dieser Option werden im Abschnitt „Ausmessen und Kalibration“ behandelt. Neben dem DVI-D Anschluss in der Bildmitte fällt noch ein weiterer runder Eingang ins Auge. Dieser Eingang dient zur Stromversorgung für die optional nutzbare Soundbar.

Leider fehlt ein heute üblicherweise angebotener USB-Hub oder zumindest ein einziger „echter“ USB Anschluss, an dem sich beliebige Peripheriegeräte einstöpseln lassen.

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