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TESTBERICHT: NEC LCD3090WQXi-BK Teil 6


Farbsteuerung


Mit Auswahl dieses Menüpunkts gelangt man zu den voreingestellten und benutzerdefinierten Farbmodi des 30-Zöllers. Leider ist die Bezeichnung der entsprechenden Modi bis auf die sRGB-Auswahl ziemlich nichtssagend. Hinter den Zahlen verbergen sich Modi, die vom Benutzer umfangreich geändert werden können.

Dieser „Umfang“ beinhaltet Einstellungen für Farbtemperatur, Weißabgleich und Farbton, Sättigung sowie Helligkeit für Primär- und Sekundärfarben. Neben dem selbsterklärenden sRGB-Modus, dessen Genauigkeit wir im Verlauf des Tests noch prüfen werden, verbleiben die Optionen „O“ und „P“.

Der Modus „O“ dient als Speicher für die Farbeinstellungen ab Werk, während der Modus „P“ die Werte aufruft, die im Zuge einer Hardwarekalibrierung direkt in die Monitorhardware geschrieben werden.

Da der NEC  LCD3090WQXi in Europa nicht die Möglichkeit einer Hardwarekalibrierung bietet, ist dieser Modus ohne Bedeutung. Allerdings ist eine „SpectraView Version“ geplant. Eine "SpectraView Aufwertung" per Tastenkombination, wie es anfänglich beim NEC 2690WUXi möglich war, ist mit dem 3090WQXi nicht mehr möglich, da die Firmware zu diesem Zweck verändert wurde.

Hilfsfunktionen

Hinter den Hilfsfunktionen verbergen sich eine Reihe sehr interessanter Optionen. Mit „Schärfe“ wird eine entsprechende Filterfunktion des integrierten Scalers aufgerufen. Interessanterweise liegt der Nullpunkt bei 26,2 Prozent. Im Regelfall sollte man diese Option erst gar nicht nutzen, da sehr schnell eine Überschärfung mit unschönen Doppelkonturen auftritt.

Die Option „DVI Auswahl“ dient zur Bestimmung des Eingangssignals (analog oder digital) am DVI-I-Port des TFT-Monitors. „HDCP-Inhalt“ soll die Unterstützung für den entsprechenden Kopierschutz aktivieren bzw. deaktivieren. Unsere Tests haben allerdings ergeben, dass ein Signal mit HDCP völlig unabhängig von der hier getroffenen Einstellung akzeptiert wird.

„Abschalt-Timer“ und „Ausschaltmodus“ steuern das Powermanagement des Bildschirms. Das Gegenstück zum „DUE“ (Digital Uniformity Equalizer) aus dem Hause Eizo verbirgt sich hinter der letzten Option. „Gleichmäßigkeit“ aktiviert eine Funktion zur Kompensation von Abweichungen beim Weißpunkt und den Farben. Im Gegensatz zum DUE von Eizo kann der Kompensationsgrad bei NEC mehrstufig festgelegt werden. Auch eine komplette Deaktivierung ist möglich.

Menü Werkzeuge

Die hier aufgeführten Optionen steuern in erster Linie das Verhalten des Menüs. Neben einer obligatorischen Einstellung für die Menüsprache, kann das OSD flexibel auf dem Bildschirm angeordnet werden, um es zum Beispiel bei einer Kalibrierung „aus dem Weg zu räumen“.

Des Weiteren können Anzeigedauer, Farbe und Transparenz des Menüs angepasst und die On-Screen-Anzeige der aktuellen Auflösung deaktiviert werden. Die Rücksetzung auf die Werkseinstellung findet ebenfalls hier statt.

Information

Dieser Menüpunkt informiert über aktuelle Signalparameter (Horizontal- und Vertikalfrequenz, Auflösung, Signaleingang) und das eingesetzte Gerät (Modellbezeichnung und Seriennummer).

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