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TESTBERICHT: ViewSonic VX1940w Teil 6


In den Benutzerfarben liegt der Standardwert bei 50. Eine Einstellung über 55 führt zu einer Veränderung der Sättigung des jeweiligen Farbkanals. Als optimale Werte sind R=53, G=50 und B=49 zu empfehlen bei einem Kontrast von 40 und einer Helligkeit von 80.

Informationen

Alle aktuellen Ansteuerungsinfos sind in diesem Menü vorzufinden. Der TFT-Monitor läuft bei 1.680 x 1.050 Punkten exakt mit 60,0 Hz.

Manuelle Bildanpassung

Die im Bild grau schraffierten Einstellungen werden im digitalen Betrieb nicht benötigt. Ansonsten lässt sich hier das analoge Bild anpassen, wenn einen die automatische Bildanpassung nicht zufrieden stellt.

Der (beworbene) dynamische Kontrast ist witzigerweise ab Werk deaktiviert. Bei Aktivierung sind Helligkeits- und Kontrasteinstellung nicht mehr verfügbar und werden vom VX1940w automatisch geregelt.

Sehr interessant ist die Möglichkeit, das Overdrive des 19-Zöllers im Menüpunkt "Ansprechzeit" in drei Schritten konfigurieren zu können. "0" deaktiviert Overdrive, der Standardwert ist "50" und auf "100" werden die Pixel noch stärker beschleunigt, was dann allerdings schon negative Korona-Effekte mitbringt.

Die Standardeinstellung ist hervorragend und ein Input-Lag wird durch die 50-prozentige Pixelbeschleunigung auch nicht verursacht. Weiterhin kann der Anwender unter Seitenverhältnis "4:3" auswählen, um Auflösungen wie 1.024 x 768 oder 800 x 600 seitengerecht auszugeben.

Menü Einstellungen

Abgesehen von den üblichen Funktionen, um das Menü zum Beispiel aus dem Weg zu schaffen, wenn mittig auf dem Bildschirm ein Colorimeter aufgesetzt wird, kann man hier auch noch den Auflösungshinweis abschalten. Praktisch, denn wer häufig in kleineren Auflösungen spielt, dem geht das Pop-Up, das auf die optimale Auflösung von 1.680 x 1.050 hinweist, schnell auf die Nerven.

Zu guter Letzt lassen sich im Hauptmenü alle Einstellungen auf die Werkseinstellung zurücksetzen. Ausgenommen hiervon sind die Benutzerfarbeinstellungen, die dabei nicht verloren gehen und nur manuell auf die Standardwerte von 50 zurückgesetzt werden können. Wer vergessen haben sollte, wie hier die Standardeinstellung ist, schaut also etwas dumm aus der Wäsche.

Bildqualität

"Ist das klein!", werden wohl bei vielen Anwendern die ersten Worte sein, wenn sie nicht schon ein Notebook mit entsprechend feiner Auflösung besitzen. 1.680 x 1.050 Pixel drängen sich auf den 19 Zoll Bilddiagonale und sorgen dafür, dass das Bild sehr feinkörnig wirkt, denn die Pixelstruktur ist praktisch unsichtbar beim ViewSonic VX1940w.

Das TN-Panel wird mit ganz normalen CCFL-Lampen ausgeleuchtet und hat daher keinen erweiterten Farbraum. Die Farben wirken schon auf den ersten Blick sehr natürlich und angenehm, wenn auch nicht so kontrastreich und satt wie bei einem Wide-Color-Gamut-Display (WCG-Display).

Der dynamische Kontrast ist ab Werk deaktiviert und muss erst per Hand über das Menü eingeschaltet werden, sofern gewünscht. Die Grundhelligkeit ist dann sehr hoch und der Zugriff auf Helligkeits- und Kontrasteinstellung ist nicht mehr möglich. Ein unangenehmes bzw. auffälliges "Backlight-Pumpen" durch die dynamische Anpassung haben wir nicht beobachten können.

Farb- und Grauverläufe werden beim ViewSonic VX1940w nicht ganz so sauber aufgelöst wie auf einigen TN-Monitoren in der 22-Zoll-Klasse. Dafür sind bis auf die dunkelsten zwei bis drei Stufen alle 256 Grau- und Farbstufen erkennbar, sodass dunkle und helle Details nicht einfach verschluckt werden. Einschränkend ist hier allerdings der Blickwinkel des TN-Panels.

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