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TESTBERICHT: LG Flatron W2600HP Teil 5


Bedienung und OSD

Bedient wird der W2600HP über die fünf Tasten, die links unten im Gehäuserahmen untergebracht sind. Es handelt sich dabei nicht um Druckknöpfe, sondern um sogenannte "Touch-Keys", also Sensoren, die auf eine Berührung mit dem Finger reagieren.

Somit sind die Tasten nicht zu sehen. Lediglich die Beschriftung markiert die Sensorfläche, was sich optisch in jedem Fall auszahlt. Im abgedunkelten Raum sind die Tasten aber leider schwer zu finden, weil sie nicht erfühlbar sind und die schwarze Schrift sich nicht ausreichend vom Untergrund abhebt.

LG verzichtet beim W2600HP auf haptische Druckknöpfe und setzt stattdessen auf unsichtbare Touch-Keys.

Der Powerknopf rechts am Monitor gefällt nicht nur durch sein elegant geschwungenes Aussehen, sondern ist im Betrieb auch mit einer blauen LED beleuchtet. Genau genommen ist nicht der Schalter illuminiert, sondern die darüber befindliche, milchgläserne Fläche. Denn der Power-Button ist ebenfalls ein Touch-Key und bei leichter Berührung des Aluminium-Bogens setzt sich der LG W2600HP in Betrieb: Cool!

Dabei erklingt eine kurze Melodie, die aus einem nicht sichtbaren Lautsprecher im Innern des Gehäuses kommt. Auch bei jedem Tastendruck ertönt ein kurzer Sound als hörbares Tasten-Feedback und lässt bei uns längst verflossene Erinnerungen an das Gedudel unseres ersten Gameboys oder des ersten Handys aufkommen.

Wem das Gepiepe auf die Nerven geht oder wer nach einer Weile Abwechslung benötigt, der kann unter den Systemeinstellungen zwischen zwei verschiedenen Tonschemas und ausgeschaltetem Sound wählen.

Die illuminierte Power-Taste im eingeschalteten Zustand.

Die illuminierte Power-Taste im Stand-by Modus.

Das Menü ist optisch schlicht und übersichtlich. Die leichte Transparenz verleiht dem OSD einen Hauch von Windows-Vista. Wer bereits einen LG-Monitor bedient hat, wird feststellen, dass das OSD vollkommen identisch mit dem anderer Modelle wie beispielsweise dem L227WT ist.

Der bewährte Look und der einfache Aufbau ermöglichen die Navigation mit wenigen Klicks. Die bekannten Kritikpunkte sind leider ebenso vorhanden. Wie üblich sind alle Einstellungsbalken für Helligkeit, Kontrast und Farbkanäle in 100 Schritte unterteilt, wobei man bei den Farben eigentlich nur 50 Schritte zur Auswahl hat, da der voreingestellte Wert von 50 bereits der "vollen" Farbpalette entspricht und darüber nur die Sättigung verändert wird.

Durch drücken der MENÜ-Taste öffnet sich das OSD mit einem Jingle. Innerhalb des OSDs dient sie als "Zurück"-Taste. Mit den Tasten "Pfeil"-Oben und "Pfeil"-Unten tippt man sich durch das Menü und verändert die Einstellungsbalken, wobei man wiederum in den Untermenüs mit der SET-Taste zur nächsten Einstellung gelangt und mit den Pfeiltasten diese direkt verändern kann.

Das macht die Navigation einerseits einfacher, weil grundsätzlich zwei zusätzliche Tastenklicks zur Veränderung eines Werts gespart werden und andererseits umständlicher, weil man immer der Reihe nach durch die Untermenüpunkte navigieren muss, was besonders bei der Kalibrierung stört.

Menü- und Einstellungsdetails

Im Folgenden Tipps und Infos zum Menü des LG W2600HP:

Bild

In der Standardeinstellung beträgt die Helligkeit 100 und ist viel zu hoch für ein erträgliches Arbeiten. Bei längerer Benutzung können so leicht Kopfschmerzen hervorgerufen werden. Auch bei 0 Prozent ist der Bildschirm mit 168 cd/m² noch sehr hell.

Mit einem voreingestellten Kontrast von 70 wirkt das Bild ausgewogen und satt. Nur die Graustufen könnten etwas besser aufgelöst werden, da die dunkelsten sechs von 256 Stufen ins Schwarze verschluckt werden. Auch bei einer Veränderung des Balkens nach oben oder unten verhält sich die Graustufendarstellung stabil. Betrachtet man jedoch einen Verlauf, so zeigt sich deutliches Banding, wenn man am Kontrastwert dreht.

Der Gammawert ist lediglich in drei Schritte unterteilt, aber immerhin ist eine solche Einstellung überhaupt vorhanden: -50, 0 und +50, was in etwa einem Gamma von 1,70, 2,15 und 3,05 entspricht.

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