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TESTBERICHT: LG Flatron W2600HP Teil 7


Drückt man oft genug die AUTO/SET-Taste, so gelangt man im Menü Installation zu weiteren Einstellungen. Unter Weiß-Balance können bei Benutzung des Analog-Eingangs Videosignalverzerrungen ausgeglichen werden, indem der Signalpegel an den Standardausgangspegel der Videokarte angepasst wird.

Unter Ton kann zwischen zwei Soundschemas gewählt oder der Tastenton abgeschaltet werden. Die 4:3-Breitbild-Funktion ermöglicht die Darstellung von interpolierten Auflösungen im Original-Seitenverhältnis. Warum es "4:3" heißt, obwohl auch 5:4-Auflösungen wie 1.280 x 1.024 korrekt dargestellt werden, ist uns unklar.

Unter dem letzten Menüpunkt Werkseinstellungen können alle vorgenommenen Konfigurationen wieder in den Ausgangszustand zurückgesetzt werden. Eine zusätzliche Abfrage erfolgt nicht, daher bitte Acht geben bei der Anwahl.

forte-Manager

Die LG-Software forteManager bietet keinerlei zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten gegenüber dem OSD, außer einer kleinen Einstellungshilfe. Außerdem muss sie installiert sein, um die EZ-ZOOMING-Funktion des W2600HP benutzen zu können. Damit kann per Tastendruck in die nächstkleinere Auflösung und zurück geschaltet werden.

Die Oberfläche des forteManager wurde optisch leicht verändert gegenüber der zuletzt von uns getesteten Version. Nun lässt sich auch der Gammawert via Software in drei Schritten einstellen, was zuvor nicht möglich war.

Die Bildmodi von rechts nach links: NORMAL, BENUTZER, TEXT und FILM

Bei Betätigung der f-Engine-Taste öffnet sich ein kleines Fenster, in dem man zwischen den Bildmodi NORMAL, BENUTZER, TEXT und FILM wählen kann. Dabei wird der jeweils markierte Modus auf der linken Monitorhälfte zur Vorschau dargestellt, auf der rechten ist zum Vergleich der NORMAL-Modus abgebildet. Dieses Feature ist recht praktisch, da so ein direkter Vergleich möglich ist.

Die RGB-Kanäle lassen sich manuell nur im Modus „Normal“ festlegen. Der User-Modus, der aufgrund seines Namens eher darauf schließen ließe, stellt lediglich die Optionen Helligkeit, ACE (Adaptive Clarity Enhancer, „Klarheit“) und RCM (Real Color Management: Fleischton, Grünverbesserung, Farbverbesserung, Aus) bereit, mit denen sich das Verhalten der f-Engine festlegen lässt, also unter anderem der dynamischen Kontrastanpassung.

Als Fazit bleibt anzumerken: Aufbau und Navigation sind praktisch gestaltet, LG setzt hier auf altbewährtes. Schön wären noch zusätzliche Einstellungen wie 1:1-Interpolation, PIP-Einstellungen oder abschaltbares Overdrive sowie eine Möglichkeit, die Helligkeit direkt zu verändern, ohne erst ins Menü zu müssen. Alle wichtigen Funktionen sind aber an Bord. Der forteManager ist eher enttäuschend, da keine zusätzlichen Konfigurationsmöglichkeiten geboten werden.

Die Bedienung per Sensortasten funktioniert beim LG W2600HP ausgesprochen gut und kann die herkömmlichen Drucktasten mit Ausnahme der Haptik tatsächlich ersetzen: Das Ansprechverhalten der Sensoren ist schnell, präzise und ein Feedback in Form eines Tastentons (abschaltbar) ist auch vorhanden.

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