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TESTBERICHT: BenQ G2411HD Teil 6


Bildqualität

Der erste Eindruck der Bildqualität war beim G2411HD trotz TN-Panel sehr gut. Schon beim Start des Betriebssystems zeigten sich an den Rändern keinerlei Lichthöfe. Das Bild war in der Werkseinstellung zwar recht hell, wirkte aber sehr ausgeglichen, kontrastreich und stabil.

Das Testbild zeigt den Graustufenverlauf.

Das verwendete TN-Panel gibt Farbverläufe mit leichten Stufen wieder. Manche Grautöne weisen ein schwaches Jeansmuster auf, welches durch Dithering zustande kommt, mit dem der Monitor mit einer Sechs-Bit-Farbtiefe versucht, die acht Bit des Signals zu simulieren. In der Graustufendarstellung schlägt sich der G2411HD gut: Bis auf die zwei hellsten und die drei dunkelsten Werte kann er alle Werte differenziert darstellen.

Mittels entsprechender Testbilder wird die Differenzierung heller und dunkler Graustufen geprüft.

Den guten Ersteindruck bestätigen auch die Messwerte: In der Werkseinstellung erreicht der Monitor einen gemessenen Kontrast von 943:1. Damit wird die Herstellerangabe nicht ganz erreicht, von einem schlechten Ergebnis sind wir aber noch weit entfernt. Nach der Kalibrierung steigt der Wert auf 991:1, was gerade für ein TN-Panel ein sehr gutes Ergebnis darstellt.

Die dynamische Kontrastangabe von 40.000:1 ist ein vom Hersteller gemessener Wert, der das Kontrastverhältnis von zwei aufeinander folgenden Bildern wiedergibt. Wir konnten diesen Wert in unserem Test nicht verifizieren.

Auch die Bildhomogenität kann sich sehen lassen. Wie angesprochen sind keinerlei Lichthöfe zu erkennen, was sich insbesondere bei der Wiedergabe dunkler Videoszenen positiv bemerkbar macht. Die Ausleuchtung unterliegt jedoch einer gewissen Serienstreuung, sodass es selbst unter Geräten gleicher Serie zu erheblichen Abweichungen kommen kann.

Ausleuchtung bei Grau und bei Schwarz

Die maximale Bildhelligkeit gibt der Hersteller mit 300 cd/m² an. Diesen Wert konnten wir in unserem Helligkeitstest ebenfalls nicht nachvollziehen. Der von uns erreichte Maximalwert von 245 cd/m² ist dennoch in normalen Arbeitsumgebungen vollkommen ausreichend. Im Auslieferungszustand hat der G2411HD eine Helligkeit von 218 cd/m².

Helligkeit Hersteller Gemessen
300 cd/m² 245 cd/m²
k.A. 218 cd/m²
k.A. 140 cd/m²
k.A. 51 cd/m²

Helligkeitsverteilung

Die Helligkeitsverteilung haben wir an 15 Messpunkten ermittelt, nachdem wir die Helligkeit auf 50 Prozent erhöht und somit in der Mitte des Displays knapp 140 cd/m² als Optimalwert erreicht haben.

Die Helligkeitsverteilung, ermittelt an 15 Messpunkten.

Die Messdaten bestätigen unseren vorherigen subjektiven Eindruck: Die höchsten Abweichungen befinden sich in der linken unteren Ecke und oben links mit nur acht Prozent. Dieser Wert ist nicht nur für ein TN-Panel sehr gut – in diesem Punkt kann es der G2411HD sogar mit der starken und teureren PVA- und IPS-Konkurrenz aufnehmen. Abweichungen nach oben sind kaum vorhanden. Insgesamt ist die Helligkeit recht homogen, was sich auch direkt auf die Stabilität des Bildes auswirkt.

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