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TESTBERICHT: BenQ MK2442 Teil 2


Nach dem Auspacken muss zunächst der Standfuß auf das vormontierte Standrohr aufgesteckt werden, erst dann kann man den Monitor aufstellen. Ein Helfer sollte den TFT dabei halten, damit der Monitor bei der Montage nicht ungewollt umfällt. Dem ersten Sendersuchlauf des eingebauten DVB-T Tuners steht dann nicht mehr viel im Wege: das Netzkabel und auch die Batterien für die Fernbedienung liegen bei.

Für andere Signalquellen sieht es dagegen nicht so gut aus: ein (der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln wenig angemessenes) VGA-Kabel ist noch dabei, doch ein HDMI- oder DVI-Kabel oder auch einen DVI/HDMI-Adapter sucht man vergebens. Auch für die übrigen Audio- und Videoanschlüsse muss man die Kabel selbst besorgen. Angesichts der Vielzahl von Anschlüssen mag dies entschuldbar sein, anscheinend wurde gerade hier an der Preisschraube gedreht. Unhandlich ist das dicke zwölfsprachige Handbuch, das auf die vielfältigen Möglichkeiten des Monitors zudem nur recht kurz eingeht.

Optik und Mechanik

Front und Fuß des BenQ MK2442 sind überwiegend in mattem Schwarz gehalten. Rund um das Display und am Standfuß wurde ein breiter Rand aus schwarzem Hochglanzlack aufgebracht. Durch diese Lackierung wirkt der Monitor edel, aber nicht zu stylisch. Da der Lautsprechergrill und der Bedienbereich an der Frontseite des Monitors matt lackiert sind, fallen Fingerabdrücke nicht ganz so unangenehm auf wie durchgehend hochglänzende Geräte. Dennoch sollten die Hochglanzflächen nur mit Vorsicht gereinigt werden, wenn man am edlen Finish lange Freude haben will.

Die Optik des BenQ MK2442 kann insgesamt überzeugen. Teilweise hochglänzende Lackoberflächen vermitteln einen hochwertigen Eindruck, durch die unsichtbar angebrachten Bedienknöpfe (deren Funktion die Fernbedienung übernehmen soll) wirkt der Monitor nicht zu technisch für ein Wohnzimmer.

Schwarz und elegant: der BenQ MK2442 von vorne und die schlichte Rückseite.

Der BenQ MK2442 ist auch für einen 24-Zoll-Monitor nicht gerade zierlich geraten, und das Gewicht von rund 7 kg unterstreicht diesen äußerlichen Eindruck noch. Allerdings wirkt der Monitor dadurch auch wertig und solide. Der Kunststoffrahmen des Displays ist mit 22 mm noch einigermaßen schmal. Nach unten hin wird der Rahmen wegen der Lautsprecher mit 67 mm jedoch ziemlich breit, was durch die freie Höhe von nur 60 mm unterhalb des Monitors und den geschickt angebrachten Hochglanzrahmen nicht auffällt.

Auch wenn das Gerät per Fernbedienung schnell vom Monitor zum Fernseher mutiert, so sollte es doch wegen Größe und Gewicht besser an Ort und Stelle verbleiben: dies ist kein portables TV und auch kein Monitor für die Netzwerkparty.

Links: Der Rahmen ist mit Aufklebern verziert und rechts: der fleckempfindliche Standfuß.

Auf dem vorderen Displayrahmen sind das Herstellerlogo, die Typbezeichnung sowie einige Labels aufgedruckt. Leider wird die Frontpartie zusätzlich durch sieben unnütze Aufkleber verziert, die den Käufer über die technischen Standards informieren. Wir haben nicht versucht sie abzulösen.

Ohne nennenswertes Eigengewicht kommt der Standfuß des BenQ MK2442 aus. Im Inneren des rippenverstärkten Kunststofffußes findet sich keinerlei Metall. Dafür ist die Montage sehr einfach: lediglich auf das untere Ende des vormontierten Standrohrs stecken, bis er einrastet - fertig. Auch ohne Metallverstärkung ist der Fuß hinreichend stabil für den Monitor.

Dennoch liegt hier auch ein Grund dafür, dass der MK2442 ergonomisch nicht viel zu bieten hat. Ohne Gewicht im vergleichsweise zierlichen Fuß bekommt der Monitor schnell Übergewicht. Das Display ist vor dem Standrohr aufgehängt, daher liegt der Schwerpunkt vorne und das Fußgelenk kann nach hinten immerhin noch 18 Grad Neigung zulassen. Nach vorne ist allerdings schon bei 2 Grad Neigung Schluss: ein wenig mehr, und der Monitor würde wohl sofort umkippen. Überhaupt sollte man beim Ändern der Neigung sicherheitshalber eine Hand auf dem Fuß lassen (möglichst ohne Fingerabdrücke zu hinterlassen). Das Gelenk funktioniert flüssig, aber stramm.

Spartanische Ergonomie: Maximale Neigungswinkel nach vorne und nach hinten.

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