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TESTBERICHT: BenQ MK2442 Teil 6


Bildqualität

Im BenQ MK2442 kommt ein preiswertes TN-Panel mit 0,271 mm Pixelgröße und Antireflex-Beschichtung zum Einsatz. Subjektiv wirkt die unkalibrierte Bildqualität in der Werkseinstellung für diesen Paneltyp gut. Farben erscheinen kräftig bei gutem Kontrast. Der horizontale Blickwinkel ist erfreulich groß.

Natürlich erreicht der Farbeindruck, vor allem bei seitlichem Einblick, nicht die Qualität eines Panels mit VA- oder IPS-Technologie. Auffällig sind auch Lichthöfe an den Rändern des Displays, die bei einem überwiegend schwarzen Bild auch in einem nicht völlig abgedunkelten Raum schon beim ersten Hinsehen erkennbar werden.

Technologiebedingt erreichen TN-Panels nur sechs Bit Farbtiefe, weshalb die nicht unterstützten Farben durch Dithering simuliert werden müssen. So können bei guter Umsetzung trotz der beschränkten Farbtiefe mehr oder weniger gleichmäßige Farbverläufe erzielt werden. Gelingt das Dithering eher schlecht, werden Muster im Bild oder Farbflimmern erkennbar.

Für die weitere Beurteilung bei Werkseinstellung wurden alle Bildeinstellungen, die nicht näher dokumentiert sind, auf Werte wie Normal, Standard oder Benutzer umgestellt, alle erkennbaren Automatismen wurden ausgeschaltet.

Auflösung

Die Auflösung des MK2442 erreicht mit 1.920 x 1.080 Punkten den aktuellen Standardwert für Panels mit 24 Zoll im Bereich der PC-Monitore. Viele TV-Monitore dieser Größe und Preisklasse bieten allerdings noch immer nur eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln (meist irreführend als "HD ready" bezeichnet). Hier punktet der MK2442 mit Full HD. Damit bietet er sich auch als Display für HD-Zuspieler wie BluRay-Player und HDTV Sat-Receiver an. Der interne TV-Tuner empfängt allerdings nur analoge Signale (PAL / NTSC), die niedrigen TV-Auflösungen werden auf Vollbilddarstellung hochskaliert.

Graustufen

Bei Grauverläufen zeigt der MK2442 ein leichtes Banding in dunklen Bildbereichen. Für ein preiswertes TN-Panel ist das Banding allerdings eher gering ausgeprägt.

Leichtes Banding in dunklen Bereichen.

Bei der Graustufendarstellung schneidet der MK2442 nicht allzu gut ab: die vier dunkelsten und die vier hellsten Werte werden verschluckt. Vor allem bei den dunklen Werten ist dieses Ergebnis sehr stark vom vertikalen Blickwinkel abhängig: schon bei kleinen Winkeln unterhalb der Horizontalen verschwinden die 10 dunkelsten Werte, während es bei 10 Grad über der Horizontalen nur noch 3 sind. Der Bildeindruck bei großem Tonumfang wird also von der relativen Kopfposition stark beeinflusst.

Die Differenzierung von hellen und dunklen Graustufen gelingt nur mäßig.

Die Regler für Helligkeit und Kontrast beeinflussen die Graustufendarstellung eher im negativen Sinne: Werte oberhalb der Werkseinstellung 50 Prozent lassen dunkle und/oder helle Graustufen schnell verschwinden und sind somit nicht zu empfehlen.

Nach unten hin ergeben Kontrasteinstellungen unter 25 Prozent einen zunehmend flauen Bildeindruck. Der Helligkeitsregler zeigt dagegen weniger Wirkung als erwartet, selbst in Null-Stellung und sogar in der Kombination mit dem Regler für die Hintergrundbeleuchtung auf Null, bleibt das Bild noch ziemlich hell. Als nutzbarer Regelbereich verbleiben für den Kontrastregler nur die Werte von 25 bis 50 Prozent und für den Helligkeitsregler von 0 bis 40 Prozent.

Dunkle Film- und Spielszenen wird dieses Gesamtverhalten noch nicht sehr beeinträchtigen, für die digitale Fotobearbeitung ist es dagegen ein ernstes Handicap. Vorteilhaft ist dagegen, dass die Kontrast- und Helligkeitseinstellungen keinen sichtbar negativen Einfluss auf das Banding haben.

Die Ausleuchtung des Displays kann beim MK2442 nicht überzeugen. An allen vier Bildrändern zeigen sich deutliche Lichthöfe, die am oberen und unteren Rand noch stärker auffallen, wenn man den Monitor nur ganz leicht von oben betrachtet. Zudem ist die Ausleuchtung ungleichmäßig und lässt den schwarzen Bildschirm wolkig erscheinen.

Die Ausleuchtung des MK2442 ist ungleichmäßig.

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