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TESTBERICHT: Dell 2408WFP Teil 7


Die Farbverläufe fallen in der Werkseinstellung absolut sauber aus. Nicht eine einzige gröbere Abstufung trübt hier das Bild. Gemessen an Panel und Elektronik, ist das ein sehr gutes Ergebnis. Erst bei Absenkung des Kontrastes sinkt die Grundhelligkeit des Displays, wobei die Farbtöne noch differenzierbar bleiben bis zu einem Wert von etwa 30. Erhöht man den Kontrast auf über 50, tritt sehr schnell Banding bei Gelb auf und ab einem Wert oberhalb von 60 verschmelzen dann auch die anderen Farbwerte an ihren Maxima miteinander.

Die Ausleuchtung ist gut, die oft üblichen Aufhellungen zu den Rändern hin sind beim Dell 2408WFP kaum vorhanden und auch nur zu erkennen, wenn man leicht von oben auf das Display schaut. Der Schwarzwert kann in allen Helligkeitsstufen überzeugen und liefert starke Ergebnisse. Das Panel des Dell 2408WFP liefert ein homogenes und kontrastreiches Bild. Minimales Banding im Graustufenbereich tut der Qualität des Panels hier keinen Abbruch.

Der Dell 2408WFP verfügt über einen erweiterten Farbraum. Das ist in Anbetracht seiner Marktpositionierung als Multimedia-Display eine Besonderheit. Die heute üblichen Videoquellen basieren auf Farbräumen, die gut mit sRGB vergleichbar sind. Displays mit erweitertem Farbraum zeigen hier sehr gesättigte Farben, die sich mit Bordmitteln auch kaum korrigieren lassen. Mit dem 2408WFP tritt solch eine Problematik aber nicht sichtbar zu Tage. Bildbearbeitung mit AdobeRGB als Quellfarbraum ist also, wenn es nach dem Hersteller geht, ebenso durchführbar, wie der Multimedia-Genuss. Ob und wie gut beide Bereiche miteinander vereinbar sind, wird nachfolgend noch detailliert beantwortet.

Helligkeitsverteilung

Die gemessene Helligkeitsabweichung zum oberen Bildschirmrand liegt bei maximal 9 Prozent, während die entsprechende Abweichung zum unteren Bildschirmrand bei 11 Prozent liegt. Beide Abweichungsmaxima liegen in der linken Hälfte des Panels.

An 15 Messpunkten wurden die Helligkeitswerte ermittelt.

Insgesamt liefert der Dell 2408WFP bei der Helligkeitsverteilung ein sehr gutes Ergebnis, zumal die Abweichungen über große Flächen des Bildschirms sehr gering sind. Nach einer Kalibrierung mit einem Zielgamma von 2,2 wird dieser Wert stabil über große Teile des Panels gehalten.

Das Kontrastverhältnis für den 2408WFP liegt laut Dell bei 1.300:1 und steigt unter Nutzung der dynamischen Kontrastregelung auf 3.000:1. Diesen Wert konnten wir im Verlauf des Tests nicht verifizieren. In der Werkseinstellung messen wir mit 1.216:1 zwar einen minimal geringeren Wert, der aber keinen Anlass zur Kritik gibt und de facto sehr gut ist. Nach erfolgter Kalibrierung auf eine Helligkeit von 140 cd/m² bleibt der Kontrast bei 1.076:1 und liegt somit weiterhin auf einem sehr guten Niveau.

In der Standardeinstellung liegt der Kontrastwert bei 50 Prozent und stellt damit eine sinnvolle Vorgabe dar. Tonwerte sind in dieser Einstellung ab der ersten Stufe sichtbar. Am anderen Ende des Spektrums löst der Monitor ebenfalls alle Stufen auf. Eine Verringerung des Kontrastes macht daher keine weiteren Tonwerte sichtbar, ebenso wenig, wie eine Erhöhung. Das Ändern des Kontrastwertes ist nicht notwendig, da die Werkseinstellungen absolut sauber sind.

Die dynamische Kontrastregelung arbeitet sehr unauffällig und wird nicht extrem merklich wahrgenommen. Unsere Empfehlung lautet dennoch, diese Funktion nicht zu nutzen. Das Kontrastverhältnis ist bereits ohne Tricks absolut überzeugend und sucht im Vergleichsfeld Seinesgleichen.

Schwarzwerttabelle

Weißwerttabelle

Die Differenzierung heller und dunkler Graustufen wurde mittels entsprechender Testbilder überprüft.

Bei 100 Prozent Helligkeit messen wir eine Leuchtdichte von 511 cd/m². Damit wird die Werksangabe von 400 cd/m² extrem übertroffen. Das ist dann sinnvoll, wenn das Gerät im Multimediabereich eingesetzt wird und zum Beispiel gegen Fensterflächen und die pralle Sonne konkurrieren muss. Der Nachteil ist allerdings, dass solche Bildschirme mit hoher Maximalhelligkeit oft Probleme haben, auf eine geringere Helligkeit abgesenkt zu werden.

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