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TESTBERICHT: Eizo Foris FX2431-BK Teil 2


Erfreulich und heute schon lange nicht mehr dem Standard entsprechend, sind die vielen ausführlichen Handbücher, die Ihren Namen noch verdient haben. Hier wird nicht nur auf ein PDF-Handbuch verwiesen, es sind tatsächlich komplette Bedienungsanleitungen für den Monitor und die Fernbedienung enthalten. Diese sind gut verständlich geschrieben, reichhaltig illustriert und mit inhaltsreichen Tabellen gespickt, so dass jede Frage beantwortet werden kann. Gerade die Tiefen des OSDs und sämtliche Einstellungen werden dort gut erklärt. Natürlich liegt auch eine CD mit Treibern und Software bei.

Neben den Handbüchern zur Monitor- und Fernbedienungsbedienung gibt es auch noch ein Handbuch zu Vorsichtsmaßnahmen, Garantiebestimmungen und Recycling-Informationen.

So lobenswert die Handbücher in ihrer Vielzahl und Ausführung sind, so ernüchternd ist die Ausstattung der Kabel für ein Gerät in dieser Preisklasse. Es wäre wünschenswert, wenn zumindest ein HDMI-Kabel beigelegt worden wäre, ein Audiokabel und eventuell ein zweites USB-Uplink Kabel würden auch nicht schaden. So wären zumindest die am häufigsten genutzten Eingänge mit passenden Kabeln ausgestattet.

Optik und Mechanik

Der verwendete Kunststoff wirkt sehr hochwertig und besticht gleich durch seinen anthrazitfarbenen Metalliceffekt. Eine schöne und unaufdringliche Abweichung vom Einheitsschwarz oder –grau anderer Hersteller. Allerdings wirkt der Teil des Gehäuses, der die Lautsprecher und Tasten beherbergt, auf den ersten Blick wie nachträglich aufgesetzt. Es ist wohl vor allem die ungewöhnliche Form an den äußeren Ecken, die auf den ersten Blick ein wenig irritiert.

Links: Frontalansicht in niedrigster Stellung, rechts: die höchste Stellung des Monitors.

Die Rahmenbreite des EIZOs beträgt an jeder Seite genau 2,3 cm, wobei am unteren Bildschirmrand zusätzlich 4,3 cm für die Lautsprecherleiste mit den Bedientasten hinzukommen. Hier zeigt sich das Design bei der zweiten Betrachtung als vorteilhaft, da der symmetrische Rahmen die Bildfläche neutral erscheinen lässt. Dargestellte Objekte interpretiert das menschliche Wahrnehmungsvermögen also unabhängig von der Position auf dem Monitor als gleich groß, da als Größenvergleich immer der 2,3 cm breite primäre Displayrahmen herangezogen wird. Man schaut auf den Bildschirm und trennt automatisch zwischen "Monitor" und "zusätzlicher Leiste", obwohl diese Teile untrennbar und nur optisch voneinander abgehoben wurden. Dieses Design hat also mehr als nur eine dekorative Funktion.

Der Monitorarm erlaubt lediglich eine sehr eingeschränkte Justierung des Gerätes. Die Höhe des Displays ist in senkrechter Ausrichtung nur in einem extrem kleinen Bereich von 3,8 cm einstellbar, wobei in der tiefsten Einstellung 2,7 cm Platz von der unteren Gehäusekante zum Tisch verbleiben und in der höchsten Einstellung 6,5 cm. Die Herstellerangabe für die Höhenverstellung beträgt zwar sogar nur 2,4 cm, aber auch die gemessenen 3,8 cm werden für einige Benutzer zu einer ergonomisch nicht unbedingt empfehlenswerten Einstellung führen.

Die im Handbuch beworbene Einstellungsfreiheit bis zur Tischplatte ist nur erreichbar, wenn man das Display gleichzeitig noch nach hinten neigt. Schuld daran ist der geschwungene Arm, der außerdem keine Pivotierung des Monitors erlaubt. Dieses vermeintliche Feature lassen wir so jedoch nicht durchgehen, da einfache Säulenstandfüße eine problemlose Höhenverstellung in einem Bereich von üblicherweise 10 bis 15 cm erlauben und damit dem gebotenen Prinzip in nichts nachstehen.

Hinzu kommt ein merkbares, wenn auch noch nicht störendes, Spiel in der seitlichen Führung der Höhenverstellung. Zudem sind die Höhenverstellung und Änderung der Neigung nur mit beiden Händen und einem beherzten Zupacken zu empfehlen, da man reichlich Kraft aufwenden muss.

Von links nach rechts: Rechte Seite des Monitors in höchster senkrechter Position, linke Seite des Monitors in niedriger Position nach vorn geneigt, linke Seite des Monitors in gleicher Höhe nach hinten geneigt.

Die Neigung ist laut Handbuch in einem Bereich von 5 Grad nach vorn und 35 Grad nach hinten wählbar, wobei nicht angegeben wird, ob diese Werte, wie hier dargestellt, bei gleicher Höhe gelten.

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