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TESTBERICHT: Eizo Foris FX2431-BK Teil 5


Bedienung

Die Bedienung des OSDs kann wahlweise auf drei Arten erfolgen: Über die mitgelieferte Software, über die Fernbedienung und über die am Monitor befindlichen Tasten.

Die kleinen Tasten schließen mit der Gehäuseoberfläche ab.

Die Benutzung der kleinen Tasten, die fast nicht hervorstehen, ist zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Nach einer kurzen Eingewöhnung punktet diese Lösung aber durch ein verlässliches Ansprechverhalten, welches jeden Tastendruck auch in eine Aktion auf dem Monitor umsetzt. Der An-Taster ist sinnvoller Weise weit weg platziert, so dass man den Monitor nicht versehentlich ausschaltet, wenn man blind die Tasten verwendet.

In Verbindung mit der gut lesbaren Beschriftung sollte die Benutzung niemanden vor unlösbare Probleme stellen, auch wenn Grobmotoriker sich deutlicher zu erfühlende Tasten wünschen könnten. Hier steht offenbar das Design möglichst unauffälliger Tasten in einem Konflikt zur idealen Haptik der Bedienelemente. Wen die Tasten nicht überzeugen, kann die mitgelieferte Fernbedienung nutzen. Diese eröffnet völlig neue Perspektiven und vereint den Komfort von gut erfühlbaren Tasten mit dem Vorteil den Monitor nicht durch dicke Knöpfe an der Front zu verschandeln.

Die Fernbedienung ist selbsterklärend und die Tasten sind gut beschriftet. Einige Funktionen, die man in Unterpunkten des OSDs suchen müsste, sind gleich auf einer Tasten belegt, wodurch nicht nur das Skalierungsverhalten auf Knopfdruck kontrolliert werden kann, sondern z.B. auch der Picture-in-Picture Modus eingestellt wird. Während man über die Schnellzugriffstasten am Monitor selbst die Eingänge nur durchschalten kann, kann man an der Fernbedienung direkt auf die Eingänge der unterschiedlichen Anschlusstypen PC, Video und HDMI zugreifen.

PC steht hierbei für DVI und D-Sub, Video für Composite und S-Video, HDMI für die beiden HDMI-Anschlüsse. Mit einmaligem Druck wird der zuletzt aktive Anschluss ausgewählt, mit erneutem Druck der zweite Anschluss der jeweiligen Kategorie aktiviert. Das geht schnell und ist intuitiv. Über "Menü" und die Richtungstasten sowie "Enter" in der Mitte kann das OSD aufgerufen und bedient werden. Die Tasten zur Lautstärkeregulierung sind blau hervorgehoben und unten, in grau unterlegt, sind die Tasten für den PiP-Modus, bei dem einige Signalkombinationen gleichzeitig dargestellt werden können.

Wie man es sich für einen durchdachten Multimedia-Monitor, der eben auch als TV-Ersatz dienen kann, wünschen würde, kann man den Monitor auch per Fernbedienung an- und ausschalten.

Damit aber nicht genug. Da der Monitor HDMI-CEC unterstützt, können CEC-kompatible Geräte (Consumer Electronics Control) wie z.B. DVD-Player auch mit der Fernbedienung gesteuert werden, was den Berg an Fernbedienungen etwas reduzieren hilft. Testen konnten wir diese Funktionalität leider nicht, da keine passenden Geräte zur Verfügung standen.

Wie bereits zuvor erwähnt kann an dem Gerät die blau leuchtende Power-LED im OSD deaktiviert werden. Im Stand-By-Modus leuchtet die LED Orange, abgeschaltet ist die LED ebenfalls erloschen.

Tasten von links nach rechts am Monitor

Select: Öffnet und beendet das OSD.
Enter: Öffnet einen Unterpunkt im Menü oder wählt eine Einstellung aus.
Pfeil nach links: Verringert eine ausgewählte Einstellung.
Pfeil nach Unten: Navigiert im OSD nach unten, wählt die nächste Einstellung im OSD aus. Beispiel: Einstellung der Grundfarben. Rot ist ausgewählt und kann über "Pfeil nach rechts" und "Pfeil nach links" verändert werden. "Pfeil nach unten" springt dann ohne Umweg des Menüs gleich zur nächsten Grundfarbe, die dann direkt im Anschluss verändert werden kann.
Pfeil nach Oben: navigiert im OSD nach oben. Und wirkt bei bereits ausgewählten Einstellungen ähnlich wie "Pfeil nach unten", nur dass zur vorherigen Option gesprungen wird.
Pfeil nach rechts: Erhöhung der ausgewählten Einstellung.
Alle Tasten dienen ohne OSD dazu das Menü zur Veränderung des Eingangssignals zu öffnen, welches dann über die Tasten, wie oben beschrieben, durchgeführt werden kann.
An/Aus: Schaltet den Monitor ein oder aus.

OSD

Das OSD ist schlicht und mit gut lesbarem Text recht unspektakulär. Alle grundlegenden Funktionen sind intuitiv zu benutzen, so dass man nicht erst die Anleitung wälzen muss. Allerdings versteckt sich der Teufel ein wenig im Detail, da einige Optionen erst dann eingeblendet werden und zur Verfügung stehen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Das Menü passt sich also dynamisch den jeweiligen Quellen an. Das Handbuch stellt die verfügbaren Einstellungen in gut überschaubaren Tabellen dar, deren Darstellung und einzelne Erläuterung jedoch den Testbericht sprengen würde.

Das OSD ist in den Farben Schwarz, Weiß und Grau gehalten, dabei klar strukturiert und somit sehr übersichtlich.

Das OSD ist übersichtlich und überwiegend intuitiv zu bedienen, wobei es gewöhnungsbedürftig ist, dass die Select-Taste nicht zum übergeordneten Menü wechselt, sondern gleich zur Input-Wahl springt und somit das OSD beendet. Eine Ebene zurück gelangt man nur, wenn man den Menüpunkt "Return" mit Enter bestätigt.

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