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TESTBERICHT: Eizo Foris FX2431-BK Teil 7


Geräuschverhalten

Das Gerät ist leider nicht vollkommen lautlos, sondern gibt ein sehr leises Surren von sich, welches nur hörbar ist, wenn man oben am Gehäuse des Monitors lauscht. Somit ist es vorhanden, aber keinesfalls störend. Bereits 20 cm vor dem Monitor ist es nicht mehr wahrnehmbar, in einem normalen Abstand zum Gerät, der aus ergonomischen Gründen nicht unter 50 cm betragen sollte, ist das Summen also auch nicht mehr hörbar.

Bildqualität

Das S-PVA-Panel des Foris weist laut Hersteller eine Reaktionszeit von 6 ms für Grau-zu-Grau-Wechsel auf, die für den Wechsel von Schwarz zu Weiß mit stattlichen 16 ms angegeben wird.

Die Werkseinstellung liefert einen recht gut voreingestellten Weißpunkt von 6263 Kelvin bei einer zu hoch angesetzten Helligkeit von 266 cd/m². Der Kontrast ist ab Werk optimal eingestellt auf 50 Prozent, die Helligkeit sollte allerdings von der Voreinstellung bei 70 Prozent auf ein augenschonendes Maß reduziert werden. 140 cd/m² wurden nach unseren Kalibrationen bei einem Wert von 32 Prozent für die Helligkeit erreicht. Den ECO-Modus sollten Sie jedoch deaktivieren, wenn Sie einen bestimmten Helligkeitswert halten möchten, da der Monitor sonst die Einstellung entsprechend der Umgebungshelligkeit dynamisch anpasst.

Die Grundfarben sind jeweils in einem Bereich von 0 bis 100 einstellbar, wobei 100 die Vorgabe ab Werk darstellt. Abweichungen von dieser Voreinstellung führen zu keinem nennenswerten Banding in Graukeilen, was den 10 Bit LUTs im Display zu verdanken ist. Zusätzlich geschieht die Farbberechnung im Gerät mit einer Genauigkeit von 14 Bit, was sonst nur bei Monitoren für Grafiker üblich ist und zu einer fehlerfreien Darstellung aller Schattierungen führen soll.

Blickwinkel

Der FX2431 zeigt auf seinem S-PVA-Panel ein weitestgehend blickwinkelstabiles Bild, wodurch auch unter Betrachtungswinkeln, die deutlich von der idealen Sitzposition abweichen, keine starken Veränderungen des Bildschirminhaltes auftreten.

Selbst unter extremen Blickwinkeln, wie sie in unserem Testbild anzutreffen sind, sind die Farben unverfälscht und alle Details bleiben, sowohl in hellen wie auch in dunkleren Bereichen, erhalten. Diese Blickwinkelunabhängigkeit kann nur noch leicht durch IPS-Panel übertroffen werden, erreicht aber auf jeden Fall eine sehr gute Wertung. Die Herstellerangaben passen zu den Beobachtungen und sind im üblichen Rahmen von 178 Grad für vertikale und horizontale Blickwinkel angegeben.

Auch bei der Betrachtung aus extremen Blickwinkeln zeigen sich keine Farbverfälschungen. Der übliche Gamma-Shift eines VA-Panels ist vorhanden, ist jedoch nicht sehr ausgeprägt.

Homogenität

Bei maximaler Helligkeit fallen auf einem komplett schwarzen Bildschirminhalt leichte Aufhellungen in den Ecken, entlang der Diagonalen, auf. Wird die Helligkeit abgesenkt, so reduzieren sich auch diese Aufhellungen, bis sie schließlich bei einem Helligkeitswert von 20 auch in abgedunkelten Räumen nicht mehr erkennbar sind. An den äußeren rechten und linken Bildschirmkanten ist besonders bei erhöhter Sitzposition, also einer Betrachtung von oben, ebenfalls eine Aufhellung festzustellen. Diese Aufhellungen sind bei gewöhnlichen Umgebungslichtverhältnissen und Bildschirmhelligkeiten nicht zu erkennen und beeinträchtigen somit auch nicht die Verwendung des Gerätes. Selbst auf den Fotografien mit langer Belichtungszeit bei völliger Dunkelheit sind die Effekte kaum wahrzunehmen.

Links: Minimale Aufhellungen in den Ecken. Rechts: Die Aufhellung an der Monitorkante bei Betrachtung von oben. Sie benötigen bei diesen Bildern, die die Effekte bereits verstärken, einen Monitor mit guter Auflösung in dunklen Grautönen, um überhaupt etwas wahrnehmen zu können.

Bei Farbflächen oder auch der Darstellung eines komplett weißen Bildschirminhalts gibt sich der Monitor keine Blöße. Die Darstellung ist homogen und ohne störende Verfärbungen oder Abschattungen.

Die auf dem Bild erkennbaren Verfärbungen sind Artefakte der Kamera und nicht dem Monitor zuzuschreiben.

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