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TESTBERICHT: Eizo Foris FX2431-BK Teil 8


Helligkeitsverteilung

Zur Homogenität gehört natürlich auch eine Ausmessung der Helligkeitsverteilung. Hierfür wurde der Monitor auf 140 cd/m² bei 6500K kalibriert und dann an 15 gleichmäßig über den Bildschirm verteilten Punkten die jeweilige Helligkeit ermittelt.

Die größte Abweichung vom Zentrum wurde unten rechts ermittelt. Mit einer Helligkeit von 119 cd/m², was 84,4 Prozent vom Sollwert entspricht. Eine Abweichung von 15,6 Prozent ist zwar nicht sehr gut, reicht subjektiv jedoch aus, so dass noch keine Abdunkelungen festzustellen sind. Im zentralen Blickfeld, also den mittleren neun Messfeldern, beträgt die maximale Abweichung weniger als 10 Prozent und ist somit auch für anspruchsvollere Hobbygrafiker hinreichend präzise.

Die Helligkeitsverteilung wurde an 15 Messpunkten ermittelt.

Bei einigen Monitoren sind gleichzeitig zu den Helligkeitsabweichungen teilweise starke Schwankungen der Farbtemperatur zu beobachten, so dass auch eine Kalibration auf 6500K bei weitem nicht garantiert, dass dieser Weißpunkt zumindest in einem gewissen Rahmen eingehalten wird.

Die Verteilung der Farbtemperatur des Weißpunktes wurde ebenfalls an 15 Messpunkten ermittelt.

Obwohl der EIZO FX2431 nicht speziell für Grafiker gedacht ist, haben wir ebenfalls an 15 Messpunkten die Schwankungen des Weißpunktes aufgenommen. Die maximale Abweichung vom Wert im Zentrum liegt bei geringen 135 Kelvin auf der linken Seite. Diese Farbstabilität ist sehr gut und ermöglicht somit in Zusammenhang mit dem Blickwinkelstabilen S-PVA-Panel eine gleichmäßige und farbgetreue Darstellung über den gesamten Bildschirm.

Helligkeit

  Hersteller Gemessen
- 266 cd/m²
k.A. 140 cd/m²
k.A. 60 cd/m²

Die maximale Helligkeit liegt laut Hersteller bei 360 cd/m², die der Monitor auch in unserem Test erreicht. Bereits in der Werkseinstellung liegt das Gerät bei 266 cd/m² und ist somit für den dauerhaften Gebrauch zu hell eingestellt. Zusammen mit einer Kalibration unter Verwendung der Einstellungen Rot = 98, Grün = 89, Blau = 100 erreichte das Testgerät bei einer Helligkeitseinstellung von 32 die von PRAD empfohlene Leuchtdichte von 140 cd/m².

Da zusätzlich mehr als genügend Helligkeitsreserven zur Verfügung stehen und ebenso auch nach unten bis hinab zu düsteren 60 cd/m² die Justierbarkeit gewährleistet ist, dürfte es für jeden Benutzer in jeder Umgebung eine geeignete Einstellung geben, die zudem recht präzise erfolgt und dann auch stabil gehalten wird.

Banding

Die Darstellungen von Graukeilen und Farbverläufen sind in der Werkseinstellung gleichmäßig unterteilt und weisen kein sichtbares Banding auf.

Durch die hohe interne Rechenpräzision von 14 Bit sind ausschließlich bei der Darstellung eines Farbverlaufs von Schwarz nach Grün leichte Unregelmäßigkeiten in der Abstufung erkennbar, jedoch bleibt jede einzelne Stufe sauber von der nächsten Getrennt. Diesen Bereich des Tests kann das Gerät auch bei allen Helligkeitswerten von 0 bis 100 ohne Einschränkungen sehr gut meistern, was auf eine detailreiche Wiedergabe von Filmen und gute Ergebnisse bei der Ausmessung und Kalibration hoffen lässt.

Ausmessung und Kalibration

In diesem Abschnitt wird die Qualität der Farbdarstellung und die tatsächliche Abdeckung unterschiedlicher Farbräume untersucht. Die Ergebnisse sind überwiegend für die Grafik- und Fotobearbeitung interessant, da im Office-Betrieb und bei Spielen der subjektive Eindruck entscheidender ist.

Obwohl andere Seiten den Monitor bereits als Gerät für Grafiker loben, sei hier vorab vermerkt, dass Eizo dieses Ziel selbst nicht verfolgt, sondern den Monitor ganz klar als "Home Entertainment" Gerät sieht und platziert. Es besteht also keine Ambition mit den professionellen Geräten der CG-Serie zu konkurrieren und deren hervorragende Bildeigenschaften zu erreichen. Dennoch sind wir natürlich neugierig, was ein Gerät in dieser gehobenen Preisklasse, welches sich ehr an die Multimediafraktion richtet, zu leisten im Stande ist.

Durch einen angenehm niedrigen Schwarzwert von 0,132 cd/m² im kalibrierten Zustand und dem guten S-PVA Panel sind durchaus die Gene vorhanden, um Hobbygrafiker glücklich zu machen.

Bevor nun die üblichen Grafiken folgen, wollen wir zunächst einige Besonderheiten des Gerätes hervorheben, die gerade den Hobbygrafikern gefallen werden.

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