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TESTBERICHT: Hyundai W220S Teil 5


Helligkeitsverteilung

Die Helligkeitsverteilung haben wir an 15 Messpunkten ermittelt, nachdem wir die Helligkeit auf 58 Prozent abgesenkt und somit knapp 139 cd/m² in der Mitte des Displays als Optimalwert erreicht haben.

Die Helligkeitsverteilung beim Hyundai W220S, gemessen an 15 Punkten.

Entgegen unseres subjektiven Eindrucks zeigte sich das stabile Ergebnis der objektiven Vermessung der Helligkeitsverteilung. Die Maximalabweichung von knapp 9 Prozent befindet sich in der unteren Mitte und stellt ein sehr gutes Ergebnis dar. Die Durchschnittsabweichung von 4,1 Prozent liegt auf hohem Niveau. Leider kann der subjektive Bildeindruck dieses Ergebnis nicht bestätigen, da der Lichthof bei bestimmten Bildinhalten weiterhin auszumachen ist.

Blickwinkel

Laut Hersteller beträgt der Blickwinkel horizontal und vertikal 160 Grad bei einem Kontrastverhältnis von 10:1. Diese Angaben beziehen sich jedoch nur auf den Restkontrast und nicht darauf, ob das Bild bei bestimmten Blickwinkeln Farbverfälschungen unterliegt.

Das Bild zeigt mittig die frontale Sicht auf den Bildschirm, daneben die horizontal (links/rechts) und darüber die vertikal gekippten Blickwinkel (oben/unten).

In der Praxis zeigten sich neben der Senkung des Kontrastes ausgeprägte Farbverfälschungen. So bekam das Bild bei der seitlichen Betrachtung einen Rotstich, während sich das Bild von oben betrachtet grünlich färbte. Von unten dagegen kippt das Bild und es zeigt sich der so genannte Negativeffekt, der die Farben umkehrt. Der Restkontrast in der Horizontalen kann überzeugen.

Ausmessung und Kalibration

Wir haben im Folgenden den Hyundai W220S bezüglich seiner Farbechtheit überprüft und getestet, wie gut sich der TFT-Monitor kalibrieren lässt. Die Ergebnisse sind hauptsächlich für die Grafik- und Fotobearbeitung interessant. Für den Office-Betrieb und Spiele sind sie größtenteils vernachlässigbar, da bei diesen Anwendungen der subjektive Eindruck überwiegt.

Zunächst haben wir den maximalen Farbraum des TFTs ermittelt und einerseits mit dem Druckfarbraum Isocoated und andererseits mit dem sRGB-Farbraum verglichen.

Farbraumvergleich

sRGB ist gewissermaßen der kleinste gemeinsame Nenner für das Zusammenspiel verschiedener Eingabe- und Ausgabegeräte im Consumerbereich. Zudem geht Windows von sRGB aus, wenn zu einem Gerät oder einer Grafikdatei kein Farbprofil vorliegt. Viele Farbdrucker arbeiten auf Normalpapier mit dem sRGB-Profil. Auch deshalb ist der sRGB-Farbraum im Gegensatz zum ISOcoated-Druckfarbraum für "Normalanwender" von Bedeutung.

Durch die starke Verbreitung der digitalen Spiegelreflexkameras und der zunehmenden Amateurfotografie, haben auch Bilderdienste viele ihrer Belichtungsmaschinen auf den sRGB-Farbraum umgestellt, um dem Kunden die Auseinandersetzung mit speziellen Farbräumen zu ersparen.

Interessant ist der Vergleich zum ISOcoated-Farbraum des Offset-Drucks, da dieser in der Regel dem Mindesten entspricht, was aktuelle Tintenstrahldrucker bewältigen können. Viele moderne Tintenstrahldrucker und Druckverfahren decken darüber hinaus einen noch größeren Bereich ab.

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