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TESTBERICHT: Iiyama ProLite B2206WS-B1 Teil 3


Der ProLite B2206WS ist weder Schmuckstück noch Designergerät. Durch sein wenig aufdringliches Äußeres nimmt er sich bescheiden auf dem Schreibtisch aus.

Leider ist das Gerät nicht frei von Mängeln. Obwohl der Monitor so standfest ist, dass er nicht umkippen kann, wackelt er in sich doch stärker, als man es von einem Gerät dieser Größenklasse erwarten sollte. Darüber hinaus springen bei genauerem Hinsehen Fertigungsmängel ins Auge. An der oberen linken Bildschirmecke fehlt ein kleines Stückchen vom Kunststoff, während die obere rechte Ecke nicht entgratet wurde.

Links: Ein Stück Kunststoff ist herausgebrochen. Rechts: Der vordere Gehäuseteil wurde offensichtlich nicht entgratet.

Abgesehen von diesen drei Mängeln sei erwähnt, dass die Tasten ebenfalls recht klapprig im Gehäuse eingelassen sind, was näher im Abschnitt "Bedienung" erläutert wird. Die Qualität des Gehäuses überzeugt leider nicht und ist in Anbetracht des Preises keineswegs zufriedenstellend.

Anschlüsse

Für den Büroalltag konzipiert zeigt sich der ProLite B2206WS hinsichtlich seiner Konnektivität: VGA-Eingang für die analoge Bildzuspielung, DVI-D-single-Link und 3,5-mm-Klinkenstecker für die integrierten 1 W Stereolautsprecher – mehr stehen nicht zur Verfügung. Die Fähigkeit des DVI-Ports zur HDCP-Unterstützung verwundert beinahe, erlaubt sie doch die Ausgabe kopiergeschützter Videosignale.

Pivotiert man den Monitor, sind alle Anschlüsse gut erreichbar. Doch der Teufel steckt im Detail.

Die zu dicht an der Rückseite des Panels positionierten Anschlüsse komplizieren es, die Steckverbindungen mit den Fingern anzuschrauben. Erschwerend kommt hinzu, dass die ovalen Steckergehäuse des mitgelieferten DVI-Kabels nur unter, wenn auch geringer, Kraftanwendung aufgesteckt werden können. Andere uns vorliegende DVI-Kabel passten soeben und lagen bündig am Gehäuse an.

Der Stecker des mitgelieferten Kabels hat ein leicht gewölbtes Gehäuse und passt somit kaum an den Monitor.

Nahe dem Stromanschluss findet sich der Klinkenstecker für die integrierten Lautsprecher. Nur über das mitgelieferte analoge Audiokabel können sie mit Signalen versorgt werden. Das von der Playstation 3 über HDMI ausgegebene Audiosignal kann der Monitor nicht über seinen DVI-Port aufnehmen.

Die Soundausgabe fällt erwartungsgemäß mager aus. Die Lautsprecher sind mit einer Leistungsangabe von einem Watt nicht sonderlich kräftig, sämtliche tiefen Frequenzen fehlen. Die gebotene Leistung reicht für die Windows-Systemklänge aus.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
k.A. 36,1 W
k.A. 27,1 W
39 W 26,3 W
k.A. 17,4 W
2 W (max.) 0,6 W
k.A. 0,4 W

*Angaben und Messungen ohne Sound*

Die Herstellerangaben für den typischen Stromverbrauch im Betrieb sind, verglichen mit dem PRAD-typischen Wert von 140 cd/m² zu hoch angesetzt. Selbst der maximal ermittelte Verbrauch liegt deutlich darunter.

Etwas höher liegt der Stromverbrauch des Monitors, werden die Lautsprecher genutzt. Hierzu findet sich im Handbuch ein Hinweis, dass der Messwert des minimalen Stromverbrauchs nur ohne angeschlossenes Audioequipment gültig ist. Dennoch haben unsere Messungen bei 100 Prozent Helligkeit und auch 140 cd/m² ergeben, dass der Unterschied gerade mal 0,4 Watt beträgt und somit nicht weiter ins Gewicht fällt.

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